NESTROY-Nominierung für Lara Sienczak

12.10.2018 Schauspiel
©Lisa Leutner
©Lisa Leutner

MUK-Schauspielstudentin Lara Sienczak ist für den Nestroy Theaterpreis 2018 in der Kategorie „Bester Nachwuchs weiblich“ nominiert.

Am 17. November 2018 wird im Theater an der Wien der 19. NESTROY – Der Wiener Theaterpreis verliehen. Seit dem Jahr 2000 werden herausragende Leistungen an den Wiener und anderen österreichischen Bühnen ausgezeichnet. Im Mittelpunkt der NESTROY-Gala stehen 36 Nominierte und drei bereits fixierte PreisträgerInnen in 13 Kategorien.

Über eine Nominierung darf sich auch Lara Sienczak, MUK-Studentin des Studiengangs Schauspiel, freuen. Sie ist in der Kategorie „Bester Nachwuchs weiblich“ für ihre Rolle der Sophie Scholl in Die Weiße Rose von Petra Wüllenweber am Theater der Jugend ernannt.

„Ich freue mich sehr über die stets herausragenden Leistungen unserer Studierenden. Mit Lara Sienczak waren in den letzten Jahren bereits mehrfach MUK-Studierende für den NESTROY nominiert und drei davon haben ihn auch gewonnen. Dies ist eine, wie ich meine, große Bestätigung für die an unserem Haus gebotene hohe Qualität sowohl in der Ausbildung als auch der Studierenden.“, so Andreas Mailath-Pokorny, Rektor der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.

Jurybegründung
Schon die Idee war großartig, in einer Zeit, in der Rechtsextreme wieder in den Regierungspalästen amtieren, eine Inszenierung über die Weiße Rose anzusetzen. Und in der Inszenierung von Petra Wüllenweber mit einem hervorragend disponierten Ensemble und Lara Sienczak als Sophie Scholl, die auf Grund ihres Widerstands gegen das Naziregime im Februar 1943 mit 21 Jahren zusammen mit ihrem Bruder wegen Hochverrats hingerichtet wurde, geriet es zu einem Erlebnis, das sich allen, die es gesehen haben, eingebrannt hat. Denn Lara Sienczak, die 25jährige Studentin an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, spielt diese Sophie Scholl mit dem unbekümmerten Elan und Mut der Jugend, die selbstverständlich etwas gegen das Böse tun muss. Sie agiert dabei immer authentisch, direkt, ohne Pathos oder auftrumpfendes Heldinnengetue. So hat Lara Sienczak zusammen mit Felix Strobel als ihrem Bruder Hans Scholl überwältigend gezeigt, dass gegen die Herrschaft des Unrechts Widerstand zur Pflicht wird. (Lothar Lohs)

Wir gratulieren ganz herzlich und drücken die Daumen!

Lara Sienczak, geboren 1993 in Wuppertal. Sie studierte zunächst zwei Semester Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und war nebenbei am TiC-Theater Wuppertal und an den Wuppertaler Bühnen aktiv. Seit 2015 studiert sie Schauspiel an der MUK und spielte im Rahmen ihres Studiums im Dschungel Wien Metamorphosen unter der Regie von Philipp Hauß. Anfang 2018 war sie in der Rolle der Sophie Scholl in Die Weiße Rose am Theater der Jugend Wien zu sehen.
 

Weitere Informationen

NESTROY - Der Wiener Theaterpreis


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