Schauspiel

 

Schauspiel

Schauspiel

Studienrichtung

Schauspiel

Die Seele verlangt, beim Körper zu verbleiben,
weil sie ohne die organischen Werkzeuge dieses Körpers
nichts zu wirken, noch zu fühlen vermag.

[Leonardo Da Vinci]


Das Grundstudium ist der Arbeit an den methodischen Grundlagen, wie der Improvisation und der Arbeit an sich selbst, gewidmet. Neben den Unterrichtseinheiten in Stimmbildung,Gesang und Sprechen findet im morgendlichen Wechsel Unterricht in Körpersprache und Bewegung, Fechten, Akrobatik, Gesellschaftstanz, Jazz und Aikido statt. Schon früh wird auf die Chance des interdisziplinären Schaffens verwiesen und die Möglichkeiten der künstlerischen Vernetzung und gegenseitiger Befruchtung unterstützt. Theaterrecht und Dramaturgie zählen ab dem ersten Semester zum Studienplan. Durch die inhaltlich abgestimmte Unterrichtsplanung der jeweiligen Jahrgänge ist eine hohe konzentrierte körperliche und geistige Vorbereitung für den Grundlagen-Unterricht sowie in den weiteren Jahrgängen 2—4 für den dramatischen Unterricht gewährleistet. Daneben werden begleitende Workshops angeboten.

Das 1. Studienjahr wird mit der Übertrittsprüfung in das zweite Studienjahr beendet. Hier wird die Entwicklung im ersten Studienjahr in den erwähnten Lehrveranstaltungen sowie ein erstes Szenenstudium als Bewertungsmaßstab zu Grunde gelegt.

Die Arbeit nach dem Übertritt in das zweite Studienjahr, Semester 3 + 4, konzentriert sich auf das Szenenstudium im Zentralen künstlerischen Fach Schauspiel. Zum Ende des 3. Semesters bekommt jede/r Studierende die Aufgabe, sich in Alleinarbeit mit einem Monolog nach freier Wahl zu befassen. Dafür wird ein Zeitraum von fünf bis acht Wochen eingeplant, an dessen Abschluss eine Präsentation der Arbeiten steht. Die Studierenden erhalten Feedback in einem Arbeitsgespräch. Eine Bewertung oder gar Benotung findet nicht statt. Ziel ist, die Studierenden zu ermutigen, in eigener Verantwortung zu arbeiten und sich das Maß des Anspruches selbst zu schaffen. Die Leiterin der Kostümwerkstätten der österreichischen Bundestheater berät die Studierenden dieses Projektes dahingehend, welches Kostüm für die Interpretation als „zweite Haut“ gewählt wird.

Im 4. Semester beginnt eine geteilte Projektarbeit über vier Wochen mit zwei GastregisseurInnen. Gemeinsam mit den Studierenden werden zwei einstündige Stücke oder Collagen erarbeitet, die dann öffentlich auf einer Theaterbühne der Stadt Wien gezeigt werden. Im Anschluss an die Projektarbeit wird die Konzentration auf das klassische Szenenstudium gelenkt. Ebenfalls ab dem 2. Studienjahr beginnt eine wöchentlich stattfindende Lehrveranstaltung zum Thema „Arbeit vor der Kamera“, die vorbereitend für die Workshops zur Arbeit für TV und Film gedacht ist. Diese LV findet im gesamten 2. Studienjahr statt.

Der Unterricht in Sprecherziehung und Stimmbildung, Gesang, Körpertraining sowie Dramaturgie und Theatergeschichte verläuft nach inhaltlicher Abstimmung der Jahrgangsarbeiten uneingeschränkt über die gesamte Studienzeit. Die Semesterwochenstundenzahl ist dementsprechend hoch, so dass die Studierenden kaum Nebenerwerbsjobs zur finanziellen Unterstützung des Studiums nachgehen können. Um Begabtenstipendien kann sich die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien in Ausnahmefällen bemühen.

Der Übertritt ins dritte Studienjahr (Hauptstudium) erfolgt nach bestandener Studienprüfung durch das Szenenstudiumsvorspiel am Ende des 4. Semesters.
Ab dem 5. Semester ist das Zentrum der Ausbildung die Erarbeitung von Szenen und Monologen im Hinblick auf die bevorstehende Vorsprechsituation am Theater und die angestrebte Bühnenreife. Begleitende Workshops prägen das dritte Studienjahr ebenso wie die Reflexion des Grundstudiums durch die Jahrgangsinszenierung in der Regie eines Theaterschaffenden in Kooperation mit einer der Wiener Bühnen. In Workshops mit Gästen aus dem aktuellen Berufsfeld wird auch die Arbeit für TV und Film vertieft. Zum Ende des dritten Jahres findet eine Sichtung der bisherigen Arbeiten im Hinblick auf das bevorstehende Intendantenvorsprechen statt.

Zu Beginn des 7. Semesters findet das öffentliche Intendantenvorsprechen statt. Der Unterrichtsbesuch in allen Fächern des Studienplans ist bis zur Bachelorprüfung als Abschluss des Schauspielstudiums zum Ende des 8. Semester möglich.

Der Unterricht findet in den Räumen des Studiengangs Schauspiel, Bräunerstraße 5, 1010 Wien, statt.

Neues und Interessantes aus dem Bereich Schauspiel finden Sie auch unter www.muk-schauspiel.at sowie auf der Infoseite des Bereichs Schauspiel auf facebook. Diese Seiten werden von Studierenden betrieben und gestaltet, die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien übernimmt daher keinerlei Verantwortung für deren Inhalt.

Kontaktinformation

Univ.-Prof. Dr. Karoline Exner
Bräunerstraße 5
1010 Wien
2. Stock | Raum 2.36

Tel.: +43 1 512 77 47-530
Mobil: +43 664 606 47 530
Email: k.exner(at)muk.ac.at


Studiengangsmanagement Schauspiel
Tel.: +43 1 512 77 47-532
Mobil: +43 664 606 47 532

Mag. Alenka Breitfuss, MA
Email: a.breitfuss(at)muk.ac.at

Mag. Sibylle Singer (derzeit karenziert)
Email: s.singer(at)muk.ac.at

News

17.08.2017 — Schauspiel

Lampenfieber: Neue Folgen online

25.07.2017 — Alumni

Marta Kizyma im Burgtheater-Ensemble

11.07.2017 — Zeitgenössische Musik/Kunst

Sommernews #3: Auf den Sommerbühnen Österreichs

Aktuelle Veranstaltungen

Lampenfieber - Folge 11: Bretter, die die Welt bedeuten

Eine Produktion von W24 in Kooperation mit der MUK-Uni.

kolhaaz (wir sind überall) - Trailer I

kolhaaz (wir sind überall) - Trailer II