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Treffen der Musikuni-RektorInnen in Graz: Sorge um den heimischen Nachwuchs

Montag03.04.201712:13 Uhr
v.l.n.r.: Ursula Brandstätter, Ulrike Sych, Franz Patay, Elisabeth Freismuth, Sarah Wedl-Wilson © KUG/Wenzel
v.l.n.r.: Ursula Brandstätter, Ulrike Sych, Franz Patay, Elisabeth Freismuth, Sarah Wedl-Wilson © KUG/Wenzel

Anlässlich von Take five – der Langen Nacht der österreichischen Musikuniversitäten - trafen sich am 17. März 2017 die fünf RektorInnen der beteiligten Häuser zu einem Austausch über gemeinsame Themen, Aufgaben und Herausforderungen. Letztere werden besonders hinsichtlich der Pflege des heimischen MusikerInnen-Nachwuchses als brisant eingestuft.

Fünf Kunstuniversitäten, rund hundert Akteure und ein Programm, das auf drei Säle verteilt von 18.00 bis Mitternacht dauerte – die Lange Nacht der österreichischen Musikuniversitäten war ein musikalisches Fest der Superlative. Zwischen Barockmusik und Georg Friedrich Haas, Schauspiel und Jazz, Tanz und Performance wurde ein Programmbogen aufgespannt, der die herausragende Tradition und außerordentliche Qualität österreichischer Musikausbildung hörbar machte.

Zu Gast an der Kunstuniversität Graz waren am 17. März 2017 auf Einladung von Rektorin Elisabeth Freismuth die Anton Bruckner Privatuniversität aus Linz mit ihrer Rektorin Ursula Brandstätter, die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien mit Rektor Franz Patay, die Universität Mozarteum Salzburg, von der Take Five im Vorjahr aus der Taufe gehoben wurde, vertreten durch Vizerektorin Sarah Wedl-Wilson, sowie die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit der Rektorin Ulrike Sych.

Immer weniger Studierende aus Österreich
Gerade die eindrucksvolle Performance der Studierenden im Rahmen von Take five habe die hohe Ausbildungsqualität an österreichischen Musikuniversitäten aufgezeigt, waren sich die RektorInnen einig. Diese Ausbildungsqualität werde auch weltweit wahrgenommen. Zugleich sei ein auf besorgniserregende Weise wachsender Rückgang des Anteils heimischer Studierender zu beobachten. Um hier nicht den Anschluss zu verlieren, sei es dringend nötig, nachhaltig wirksame Weichenstellungen in der musikalischen Grundausbildung durch Schulen und Musikschulen zu legen. Ein gelebtes „Musikland Österreich“ ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, die Kulturnation Österreich hat auch einen international einzigartigen Ruf zu verlieren.

Pressebild RektorInnen (v.l.n.r.): Ursula Brandstätter, Ulrike Sych, Franz Patay, Elisabeth Freismuth, Sarah Wedl-Wilson; Foto © KUG/Wenzel

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