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Instrumental and Voice Pedagogy

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Instrumental- und Gesangspädagogik (IGP)

Koordinator: Univ.-Prof. Mag. Arno Steinwider-Johannsen
Professur für Instrumental- und Gesangspädagogik (ab WS 2018/19) N.N.
MitarbeiterInnen: Mag. Harald Demmer, Univ.-Prof. Thomas List

Eine moderne Ausbildungsinstitution für Musizierende und Musiklehrende hat die Aufgabe, den Horizont der Studierenden durch wissenschaftliche Fragestellungen und experimentelle Projekte sowie den Bereichen der Pädagogik und der Vermittlung zu erweitern. 

Mit der Neugründung des Instituts für Wissenschaft und Forschung (IWF) im September 2014 bündelte die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien ihre Forschungsaktivitäten im Bereich der Wissenschaft, der künstlerischen Forschung, der Musik- und Tanzpädagogik sowie der Musikvermittlung

Musik- und kunstpädagogische Fragestellungen korrespondieren vorrangig mit dem MA-Studium Master of Arts Education und dem BA-Studium Zeitgenössische Tanzpädagogik(Koordinator Univ.-Prof. Nikolaus Selimov)

In beratender Funktion für die Weiterentwicklung der Instrumental- und Gesangspädagogik fungiert seit Oktober 2017 als Mitglied des Advisory Boards des IWF Frau Prof. Mag. Dr. Adina Mornell, Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM).

Die derzeitigen Forschungsbereiche des IWF eröffnen somit ein Spektrum, das von der Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart der Musik und Kunst bis hin zu deren Verortung in einer diversen Gesellschaft und den daraus resultierenden Fragestellungen reicht. 

In den jährlichen Veranstaltungsreihen wie etwa Carte blanche im Wiener Musikverein, Entente Musicale im RadioKulturhaus, Musik Denken u.a. im Arnold Schönberg Center und am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) und Gegenwartskunst und performative Praxis im 21er Haus-Belvedere sowie bei den regelmäßigen Symposien und Tagungen verfolgt das IWF bereits eine vielfältige Entwicklung und Erschließung der Künste unter Einbindung der Studierenden wobei zeitgemäße Vermittlungsverfahren und pädagogische Zugänge hierdurch erprobt und umgesetzt werden. 

Die aktuellen Forschungsschwerpunkte des IWF oszillieren zwischen künstlerischen Verfahrensweisen in der Wissenschaft und der Anwendung wissenschaftlicher Ansätze in der Kunstproduktion und -praxis und sind über ein inter- und transdisziplinäres Fächerangebot mit der Lehre verbunden. 

Künftig werden die IGP-Studierenden in ihren Identitäten als PädagogInnen und MusikvermittlerInnen wie auch als Musizierende in diese Forschungsfelder des IWF eingebunden. 
Durch eine konsequente Erweiterung der Forschungsaktivitäten des IWF für den instrumental-.und gesangspädagogischen Bereich leiten sich folgende drei Forschungsfelder ab, wodurch die IGP-Studierenden ihre künstlerisch-pädagogische Persönlichkeit stärken und ihr berufliches Profil fundieren:

I. Didaktik der historischen Aufführungspraxis

Projektleitung: N.N.
MitarbeiterInnen: Univ.-Prof. Thomas List, N.N.

Die historisch informierte Aufführungspraxis an der MUK beschäftigt sich primär mit Fragen des Instrumentariums, der Spieltechnik sowie der Stilistik, Ästhetik und Interpretation historischer Primär- und Sekundärquellen zur Realisierung und Gestaltung der Musik vor 1830 auf historischem und modernem Instrumentarium.
Im Forschungsschwerpunkt "Didaktik der historischen Aufführungspraxis" werden künftig Fragestellungen bearbeitet u. a. zur facheinschlägigen Literatur über Didaktik der historisch informierten Aufführungspraxis, zur Eignung und Aufbereitung von Repertoire für den Instrumental-‐/Gesangsunterricht unter dem Aspekt der historisch informierten Aufführungspraxis und zur Erstellung von Lehrmitteln und Vorübungen für den Instrumental-/Gesangsunterricht als Einstieg in die historisch informierte Aufführungspraxis.


II. Didaktik der zeitgenössischen Musik und des Komponierens 

Projektleitung: N.N.
MitarbeiterInnen: Univ.-Prof. Arno Steinwider-Johannsen

Die Beschäftigung mit Kunstwerken, deren Entstehen nicht Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte zurückliegt, verlangt besondere Fähigkeiten und Kompetenzen von Studierenden, da eine intensive musikwissenschaftliche und interpretatorische Auseinandersetzung mit diesen Werken noch nicht stattgefunden hat. Oft betritt die/der SpielerIn Neuland. Die Notation ist nicht in allen Bereichen gleichermaßen genormt, die Spieltechniken sind oft ungewöhnlich und die zu erzeugenden Klänge betreten Neuland. Es existiert oft nicht einmal eine (Referenz-‐) Aufnahme des Werks. Daher ist dieses Forschungsfeld von besonderem Interesse für eine Kunstuniversität der Gegenwart.
Der Forschungsschwerpunkt "Didaktik der zeitgenössischen Musik und des Komponierens" widmet sich künftig u. a. der Erstellung von Lehrmitteln zur Didaktik der zeitgenössischen Musik bzw. des Komponierens, Fragestellung hinsichlich Eignung und didaktischer Aufbereitung von einschlägigem Repertoire für den Einsatz im Instrumental‐/Gesangsunterricht, Erstellung von Übungsmaterialien für den Instrumental-‐/Gesangsunterricht als Einstieg in die Interpretation und Kreation von zeitgenössischer Musik.

III. IGP und Community Music
(Instrumental- und Gesangspädagogik im Kontext aktueller soziokultureller Prozesse)

Projektleitung: N.N. 
MitarbeiterInnen: Mag. Harald Demmer, Univ.-Prof. Arno Steinwider-Johannsen
Partnerinstitutionen: Superar, United Heart Beat 

Neben dem Publikum für klassische Konzerte gibt es breite Gesellschaftsschichten und Altersgruppen, die keinen Zugang zu den konventionellen Konzertorten, noch zu den dort angebotenen Musikstilen finden. Daher rücken Musikproduktion und ‐rezeption außerhalb gängiger Formate, abseits von den Ritualen des etablierten Kulturbetriebes oder an sozialen Brennpunkten in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus von Lehre und Forschung an Kunstuniversitäten. ZuhörerInnen werden dort abgeholt, wo sie sind - an Orten, die für sie leicht zugänglich sind, und mit Musikprogrammen, die sie ansprechen. Gemäß ihrer partizipativen Ausrichtung widmet sich die MUK seit 2013 verstärkt Projekten, die künstlerische und künstlerisch-pädagogische Fragestellungen im Kontext von Inklusion, Diversität, kultureller Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit thematisieren.
Im Forschungsschwerpunkt "IGP und Community Music" ergeben sich künftig Fragestellungen zur Bedeutung der Community Music  innerhalb der IGP‐Ausbildung und ‐Praxis, zur Entwicklung von Lehrmittel und Konzepten im Bereich von IGP im Kontext aktueller soziokultureller und dazu, welche Konzepte sich aus bestehenden Community Music-Projekten für die IGP ableiten bzw weiterentwickeln lassen.

 


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The MUK consideres itself a progressive Music and Arts university, which creates cultural values in the fields of music, dance, drama and singing. The MUK is the only university in the ownership of the city of Vienna and unites the best international talents and prominent teachers.
 

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