Carte blanche à Gerd Kühr - musica pura e musica impura

Fr 08.05.201520:00

„Musik ist für mich auch eine Botschaft gegen die Armut an Fantasie.“ (Gerd Kühr)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Carte blanche waren in den letzten Jahren schon einige herausragende Musikerinnen und Musiker zu Gast an der KONSuni, zuletzt Jörg Widmann. Mit dem österreichischen Komponisten und Dirigenten Gerd Kühr ist dieses Jahr wieder ein international renommierter Künstler eingeladen, um mit den Studentinnen und Studenten ein außergewöhnliches Konzertprogramm zu erarbeiten und dieses im Wiener Musikverein zu präsentieren.

Seit 1995 ist Kühr ordentlicher Universitätsprofessor für Komposition und Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Seinen internationalen Durchbruch feierte er 1988 mit der Uraufführung der Oper Stallerhof (Libretto von Franz Xaver Kroetz). Im Jahr 1999 folgte die Oper Tod und Teufel (Libretto von Peter Turrini). Auch mit der Positionierung von Uraufführungen setzt Kühr nachhaltige Akzente und kann dabei mit hoher Aufmerksamkeit eines sehr interessierten Publikums rechnen. Zudem ist er Preisträger des Österreichischen Kunstpreises — Musik und des Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreises des Landes Steiermark. Neben seinem kompositorischen Schaffen widmet sich Gerd Kühr auch dem Dirigieren, u.a. leitet er die Saisoneröffnungskonzerte 2014/2015 von recreation — Grosses Orchester Graz.
Er schuf zahlreiche Auftragswerke, die u.a. bei Wien Modern, den Salzburger Festspielen, dem Almeida Festival, dem Huddersfield Festival, dem steirischen herbst, bei der Styriarte, bei musica viva, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und den Bregenzer Festspielen aufgeführt wurden. Künstlerisch hat Kühr mit unzähligen Ensembles und Solisten zusammengearbeitet, u.a. mit Ensemble Modern, ensemble xx.jahrhundert, Klangforum Wien, Ensemble die reihe, RSO Frankfurt, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Münchner Rundfunkorchester, RSO Wien, Arnold Schönberg Chor, Chor des Bayerischen Rundfunks, mit Ulf Schirmer, Emilio Pomárico, Bertrand de Billy, Stefan Asbury, HK Gruber, Dennis Russell Davis, Friedrich Cerha, Lothar Zagrosek, Oliver Knussen, Arturo Tamayo sowie Reto Bieri, Paul Meyer, Heinrich Schiff, Stefan Vladar, Florian Kitt, Markus Hinterhäuser und Patricia Kopatchinskaja.

Ausführliche Biografie von Gerd Kühr


Programm:

Antonio Vivaldi (1678-1741)
aus Sonate da camera a tre op. 1 (1705)
    Sonate für zwei Violinen und Basso continuo d-moll RV 63 La Follia
    (Bearbeitung für zwei Blockflöten und Basso continuo g-moll)

Witold Lutoslawski (1913-1994)
Variationen über ein Thema von Paganini für zwei Klaviere (1941)

Erik Satie (1866-1925)
Croquis et Agaceries d'un Gros Bonhomme en Bois
(Bearbeitung für Blechbläserquintett von Gerd Kühr, 1994)

Gerd Kühr (geb. 1952)
Für Bläserquintett (1990)

Pause

Gerd Kühr
Música Pura. Fünf Sätze für Ensemble (2010/2011)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Maurerische Trauermusik c-moll KV 477 (1785)

Gerd Kühr

Con Sordino für zwei Violinen, Viola und Violoncello (1995/96)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
aus Die Kunst der Fuge für Cembalo BWV 1080 
    Contrapunctus 4

Eine Kooperation der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und der Konservatorium Wien Privatuniversität.

Infomaterial
Termin
Fr08.05.201520:00
Veranstaltungsort
Wiener Musikverein, Gläserner Saal/Magna Auditorium Musikvereinsplatz 1 1010 Wien +43 1 505 81 90 www.musikverein.at www.musikverein.at
Kartenpreise
€19,-/16,- /5,-

Karten sind beim Wiener Musikverein erhältlich.

© Peter Strobl
© Peter Strobl

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