Mag. Dr. Susanne Abed-Navandi - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Lehrende - Lebenslauf

Mag. Dr. Susanne Abed-Navandi

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Studium / Abschlüsse

Cembalostudium am Konservatorium der Stadt Wien (heutige MUK); Studien der Musikwissenschaft und der Rechtswissenschaften an der Universität Wien; Absolvierung des postgradualen Lehrgangs Musikphysiologie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; Fortbildung (Cembalo und Generalbassspiel) bei Lars Ulrik Mortensen, Jörg Andreas Bötticher, Augusta Campagne und Colin Tilney; Pädagogische Fortbildung bei Malte Heygster, Wilhelm Baberkoff (Grundlagen relativer Solmisation) und Peter van Heyghen (barocke Solmisation), mentales Training im Musikunterricht (Ulrike Klees), Improvisationstheater (Katharina Stöllner); Korrepetitorin im Rahmen von Meisterkursen für historisch informierte Interpretation Alter Musik (Andrew Manze, Alfredo Bernadini, William Christie u.a.).

Vita

Susanne Abed-Navandi (geb. Pumhösl) ist Cembalistin und Auftrittstrainerin.
Thema ihrer musikwissenschaftlichen Dissertation (2014) war eine barocke Akademie von Frauen, die am Wiener Hof einmalig aufgeführt wurde und ihr Interesse für Konzertformate geweckt hat. 2017 erfand sie das Kommunikationsformat Method of Vienna als neue Plattform für Wissenschaft und Kunst.

Ihre Aktivitäten als Solistin und Kammermusikerin der Ensembles Capella Leopoldina, Private musicke und Phoenix Baroque Austria sind in zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentiert und wurden mehrfach ausgezeichnet. Mit dem Eigenlabel Klangrede produzierte sie unter anderem die CD Best of Leopold und die organoleptische Klangreise L´art de toucher - eine CD mit ausgewählten Préludes für Cembalo und Pralinen eines Wiener Chocolatiers. In dem Soloprogramm Voglio il core (2013) widmet sie sich Venezianischer Musik und Gedichten des Cinquecento aus dem Umfeld der Dichterin und Kurtisane Veronica Franco.

Die Musik Johann Sebastian Bachs steht im Mittelpunkt weiterer Projekte, etwa der Uraufführung des Gold.Berg.Werks von Karlheinz Essl (2010), einer Interpretation der Goldberg-Variationen für Cembalo und Live-Elektronik, die Mitwirkung beim Projekt BACH XXI der Domkantorei Graz (1998-2018), in dessen Rahmen alle geistlichen Kantaten Bachs zur Aufführung gelangten sowie eine DVD mit Bachs kleinen Präludien, Inventionen und Sinfonien (2008).

www.methodofvienna.com

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