Beethoven 2020 - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Beethoven 2020

Eröffnung des Beethovenjahres 16. Dezember 2019 im Rathaus

Der Komponist Ludwig van Beethoven bildet neben Gustav Mahler einen zentralen Forschungsgegenstand des IWF. In Kooperation mit der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft (IGM) und dem Wien Museum sowie mit internationalen Kooperationspartnern werden neue erklärungsorientierte Forschungsansätze hinsichtlich Aufführungspraxis, Rezeptions- und Wirkungsgeschichte, Mythologisierung, urban impact und urbane Imagebildung am Institut entwickelt. Durch die Anbindung referentieller internationaler ForscherInnen auf den Gebieten sowohl der Mahler- als auch der Beethoven-Forschung wird die Verschränkung wissenschaftlicher und künstlerischer Ansätze als zentrale Aufgabe des IWF gewährleistet.

Beethoven im Gemeindebau

2020 feiert Wien den 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens − der Komponist und Musiker ist aus der Wiener Kulturgeschichte nicht wegzudenken, er macht(e) Wien ein Stück zu dem, was es ist: Welthauptstadt der Musik. In Bonn geboren, übersiedelte Beethoven als 22-Jähriger nach Wien und sah sich seither selbst als „Wiener“. Ein guter Grund, um am 16. Dezember 2019 – dem wahrscheinlichen Geburtstag des Komponistenstars  – mit einem fulminanten Fest unter dem Motto „Beethoven für alle!“ in das Jubiläumsjahr zu starten.

Mit Studierenden der Studiengänge Jazz und Musikalisches Unterhaltungstheater, dem Universitätslehrgang für Klassische Operette, sowie dem 1. Wiener Gemeindebauchor

Programm:

Bundeslied op. 122 [mit Solist*innen der MUK]
Ich liebe Dich WoO 123 [mit Solist*nnen der MUK]
Die Ehre Gottes aus der Natur op. 48/4

Konzept: Susana Zapke

Mo 16.12.2019

Wiener Rathaus, Festsaal
Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien

Eintritt frei
Anmeldung erforderlich!
 

 

In Kooperation des IWF mit wohnpartner.

Wer war Ludwig van?

Wiener Vorlesung anlässlich des Beethoven-Jahres 2020

Wer war Ludwig van Beethoven? – Die Frage scheint einfach zu sein, denn über kaum einen anderen Komponisten ist so viel geforscht, nachgedacht und geschrieben worden. Fest ins kulturelle Gedächtnis haben sich dabei Vorstellungen eingegraben, die Beethoven als „grollenden Titan“, als Genie oder als übernationale Größe beschreiben. Dabei hat jede Zeit ihre eigene Imagination von Beethoven: Die Gegenwart stößt sich kaum mehr an popkulturell-bunten Beethoven-Vorstellungen, während um 1900 Beethoven als Überwinder und Held Identifikationsfigur für Militarismus und Nationalismus war.

Eine Wiener Vorlesung, die der Frage nachgeht, wie diese Bilder mit jenem Pianisten und Komponisten zusammenhängen, der 1792 nach Wien kam, in der Wiener Aristokratie bestens vernetzt war und gefördert wurde, und der im kulturellen Soziotop Wiens zur Zeit von Belagerung, Krieg und politischen Umbrüchen künstlerisch neue Wege suchte.

Podiumsdiskussion mit Birgit Lodes, Universität Wien, Melanie Unseld, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) und Susana Zapke, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK)

Moderation: Helmut Jasbar, Ö1
Mit Live-Musik Studierender der mdw und der MUK

Mi 11.3.2020 19:00

Volkshochschule Floridsdorf

Angerer Straße 14
1210 Wien

 

Symposium und Publikation: Beethoven visuell: Der Komponist im Spiegel bildlicher Vorstellungswelten

Dienstag, 30. Oktober 2018, 13:00 – 18:00 Uhr
MUK.podium, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Ludwig van Beethoven (1770–1827) gilt als einer der wirkungsmächtigsten medialen Diskurse der Kulturgeschichte mit geradezu universeller Reichweite. Ein eintägiges Symposium des Instituts für Wissenschaft und Forschung der Musik und Kunst Privatuniversität in Kooperation mit dem Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) der ÖAW geht der spannenden Frage nach, wie die Präsenz von Vorstellungen Beethovens in der Natur, in das Interieur und in das Immaterielle bis heute zur Konstitution und Verstetigung des Mythos vom Komponisten in Musik, Film, Literatur und den visuellen Medien beigetragen hat.

Diese drei thematischen Schwerpunkte bilden die Grundpfeiler einer quantitativ und qualitativ beeindruckenden „Ikonografie“ des Komponisten. Zugleich fungieren sie aber auch als zentrale Sinnschichten im Werk sowie in der Deutung der Biografie Beethovens.

Das abschließende Konzert (ab 19:00 Uhr) findet in Kooperation mit der Beethoven Society for Music and Research statt.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Susana Zapke (MUK)
Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Stefan Schmidl (MUK, ÖAW), Univ.-Doz. Dr. Werner Telesko (ÖAW), Univ-Prof. Dr. Susana Zapke (MUK)
Respondenten: Prof. William Kinderman Ph.D (University of Illinois), Prof.em. Dr. Thomas Macho (IFK), Prof.em. Dr. Jürg Stenzl (Universiät Salzburg)

Programm
 

Publikation W. Telesko, S. Zapke, S. Schmidl: Beethoven Visuell. Der Komponist im Spiegel bildlicher Vorstellungswelten, Wien 2020 (in Druck)

Ludwig van Beethovens musikalisches Werk begeistert Menschen bis heute. Maßgeblich für die weltweite Verehrung des bedeutenden Komponisten ist aber auch die Tatsache, dass Beethoven der Protagonist  einer der  wirkungsmächtigsten medialen Diskurse der Kulturgeschichte mit universeller Reichweite ist. Darstellungen Beethovens selbst und dessen, wofür er sinnbildlich stand und heute noch steht, haben maßgeblich zur Konstitution und Manifestierung seines Mythos in Musik, Literatur, Film und anderen visuellen Medien beigetragen.

Die vorliegende reich bebilderte Publikation wirft ein neues Licht auf die beeindruckende „Ikonografie“ des Komponisten: Beethoven in der Natur, in seiner materiellen Umwelt, aber auch in Verbindung mit dem Immateriellen bilden dabei die wichtigsten Themengebiete der bildlichen Vorstellungswelten.

Finanzierung: Kulturabteilung der Stadt Wien, MA 7

In Kooperation mit dem Wien Museum und mit Univ.-Prof. William Kinderman, Visiting Researcher der MUK Wien (2016/17), wird an der Errichtung einer Gedenkstätte im sogenannten Testamentshaus (Heiligenstädter Testament im 19. Wiener Bezirk) gearbeitet. Zum Beethoven-Jahr 2020 ist geplant, ein interaktives Museum aufzubauen. Hierfür werden Konzerte, Masterclasses und Produktionen von der MUK konzipiert und durchgeführt. 

Zur Interpretation und zum Verständnis von Beethovens Werken werden an der MUK im WS 2016/17 und Sommersemester 2017 Seminare und Workshops unter der Leitung von W. Kinderman gemeinsam mit den Studiengängen für Tasteninstrumente und Streichinstrumente stattfinden. Im März 2017 findet ein Symposium mit dem Titel Utopian Visions and Visionary Arts statt.

Publikation: Utopian Visions and Visionary Arts

Die Ergebnisse des Symposiums Utopische Visionen und visionäre Kunst: Beethovens ‚Geistiges Reich’ – revisited im März 2017 sind im Verlag Der Apfel erschienen.

Zur Publikation

Symposium Utopian Visions and Visionary Arts, in Kooperation mit dem Wien Museum und dem Institut für Kulturwissenschaften in Wien (IFK)

GastprofessorInnen:
Univ.-Prof. Dr. William Kinderman (University of Illinois, School of Music — Studienjahr 2016-17)
 Flyer
Programm
Programm englisch

Beethoven-Gesprächskonzert mit William Andrew Kinderman

Samstag, 3. Juni 2017, 12.00 - 14.00 Uhr
Erkersaal, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Plakat

Historisch trifft auf Modern: Kammermusik von Beethoven

Montag, 22. Mai 2017, 20.00 Uhr
Wiener Musikverein, Gläserner Saal/Magna Auditorium, Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien

In Ludwig van Beethovens Œuvre nimmt sein kammermusikalisches Werk einen wichtigen Stellenwert ein. An diesem besonderen Konzertabend wird dem Publikum von den Studierenden der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien ein musikalisches Highlight präsentiert: Im ersten Teil sind zwei Klaviertrios auf historischen Instrumenten in alter Stimmung zu hören, das berühmte Gassenhauer-Trio sowie das Klaviertrio op. 38, basierend auf dem Septett op. 20. Dieses bekannte Werk steht im zweiten Teil des Konzertes in der Originalfassung auf modernen Instrumenten auf dem Programm. Für das Publikum wird durch die unterschiedliche Instrumentierung der Schaffensprozess nachvollziehbar.

Der Beethoveninterpret und -forscher William Andrew Kinderman hält vor dem Konzert um 19.00 Uhr einen Einführungsvortrag im Steinernen Saal (Zählkarten am Veranstaltungstag an der Kassa des Wiener Musikvereins erhältlich).

Veranstaltung

Programm

Flyer

Beethoven-Klavierabend mit William Kinderman: "Von Leidenschaft zur Verklärung"

Dienstag, 16. Mai 2017, 18:30 Uhr
Vivaldi-Saal im ÖJAB-Haus, Johannesgasse 8, 1010 Wien

Programm:

Ludwig van Beethoven (1770—1827)
Sonate pathétique c-moll op. 13
    Grave — Allegro di molto e con brio
    Adagio cantabile
    Rondo. Allegro

Sonate Es-Dur op. 81a Lebewohl-Sonate
    Lebewohl — Les adieux. Adagio — Allegro
    Abwesenheit — L'absence. Andante espressivo
    Wiedersehen— Le retour. Vivacissimamente — Poco andante

Pause

Sonate c-moll op. 111
    Maestoso — Allegro con brio ed appassionato
    Arietta. Adagio molto semplice e cantibile

William Kinderman, Klavier

Veranstaltung

Programm
 

Meisterklasse Klavier mit William Kinderman

Termine:
Fr, 12. Mai 2017, 10.00 - 17.00 Uhr
Sa, 13. Mai 2017, 10.00 - 16.00 Uhr
MUK.podium, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Kooperationspartner

Wien Museum (Musikergedenkstätte)
IFK
Universität Wien


DIE MUK

Die MUK versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang kulturelle Werte schafft. Die MUK ist die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint hier den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende.
 

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