Aktuelle Veranstaltungen - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Aktuelle Veranstaltungen

Gender & Diversity: Rassismuskritische Praxis im Schauspiel mit Steffen Jäger

Kunst lebt von Perspektivenvielfalt. Um zu gewährleisten, dass Menschen mit Rassismuserfahrungen gleichberechtigt und gleichwertig am Schauspielbetrieb teilhaben können, bedarf es einer umfassenden institutionellen Selbstreflexion. Um rassistische Strukturen (an)erkennen zu können, ist es notwendig, gesellschaftliche Normen grundlegend zu hinterfragen – unter Einbeziehung der Perspektive von Schwarzen Menschen und People of Color.

Wir gehen der Frage nach, was rassistische Diskriminierung mit uns, unserer Kunst und den Institutionen zu tun hat, in denen wir wirksam sind – und wie Schauspielpraxis und Macht miteinander wirken. Wo begegnen wir rassistischen Mustern und Handlungsweisen und wie können wir ihnen entgegenwirken?

Der Workshop befasst sich in zwei Etappen mit den Grundlagen rassismuskritischer Praxis: Im ersten Teil werfen wir einen Blick auf gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge und untersuchen Schlüsselbegriffe und -konzepte von Diversität und strukturellem Rassismus. In einem zweiten Schritt betrachten wir anhand einer Reihe von aktuellen Fallbeispielen, wie diskriminierende Bühnenmittel und Organisationsstrukturen im Theater zu einer permanenten (Re)Produktion von Ausschlussmechanismen führen können. Wir entwerfen Lösungsansätze, um Diversität und Diskriminierungsfreiheit in unserem Arbeitsumfeld aktiv zu stärken.

Vortragender: Steffen Jäger
 

Mi 07.10.2020 10:00 - 13:00
Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Bräunerstraße 5, Raum 2.33
1010 Wien

Mi 04.11.2020 10:00 - 13:00
Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Bräunerstraße 5, Raum 2.33
1010 Wien
 

Diese Veranstaltung wird an den oben genannten Terminen online unter https://www.muk.ac.at/veranstaltung/rassismuskritische-praxis-im-schauspiel.html  zur Verfügung stehen.

 

Präsentation und Eröffnungssymposium

In Keynotes, Dialogen, Gesprächen, künstlerischen Interventionen sowie mehreren „Laboren“ werden im Rahmen des großen Eröffnungssymposiums des Interuniversitären Forschungsverbunds Elfriede Jelinek grundsätzliche Aspekte des Spannungsfeldes von Wissenschaft und Kunst diskutiert sowie die Schwerpunkte des Interuniversitären Forschungsverbunds vorgestellt und gemeinsam erste Fragestellungen dazu entwickelt.

Ausgehend von Jelineks Werken, Themen und Verfahren sind diese vier Schwerpunkte die Bereiche „Kunst & Politik“, „Geschlecht und Gewalt“, „Notation und Aufführung“ und „Musik.Theater“.


Do 22.10.2020 19:00
aus dem Tanzquartier Wien
Stream: https://www.ifvjelinek.at/

Fr 23.10.2020 17:30
aus der Alten Kapelle der Universität Wien
Stream: https://www.ifvjelinek.at/

Sa 24.10.2020 15:00
aus dem MUK.Podium 
Stream: https://www.ifvjelinek.at/
 

Konzeption und Organisation: Pia Janke, Andrea Heinz, Christian Schenkermayr
 

Die Symposiumstage sind ab der jeweils angegebenen Uhrzeit für 24 Stunden als Stream auf https://www.ifvjelinek.at zu sehen.

Hier finden Sie den Veranstaltungsfolder .

 

Von Übermarionetten und somnambulen Schauspieler*innen

Welches künstlerische Potenzial bergen Zustände des Halbbewusstseins? Was haben Somnambule mit Marionetten gemein? Und welche Vorzüge halten diese gegenüber herkömmlichen Schauspieler*innen bereit? Rosemarie Brucher geht diesen Fragen auf den Grund.

Sowohl in Heinrich von Kleists Schrift Über das Marionettentheater (1810) als auch in Edward Gordon Craigs schauspieltheoretischen Überlegungen zur „Übermarionette“ am Beginn des 20. Jahrhunderts wird eine allzu große Bewusstheit der ausführenden Künstler*innen als nachteilig für den künstlerischen Prozess bewertet. Dem gegenüber stehen Versuche, Zustände des Halbbewusstseins, wie sie beispielsweise den Somnambulismus kennzeichnen, für die Kunst nutzbar zu machen. Deren Erschließung bildet das Zentrum der sich über die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts generierenden Psychowissenschaften und findet um 1900 nun auch Eingang in kunsttheoretische Fragestellungen. Der Vortrag fokussiert diese Adaptionen bewusstseinstheoretischer Überlegungen in einer Gegenüberstellung von Kleist und Craig und deren jeweiligen Überlegungen zur (Über-)Marionette.

Vortragende: Rosemarie Brucher

Do 12.11.2020 18:15
Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Johannesgasse 4a
1010 Wien

Beethoven visuell. Der Komponist im Spiegel bildlicher Vorstellungswelten

Buchpräsentation

Ludwig van Beethoven (1770–1827) gilt als Protagonist einer der wirkungsmächtigsten medialen Diskurse der Kulturgeschichte mit geradezu universeller Reichweite. Die Vorstellungen über den Komponisten selbst bzw. darüber, wofür er sinnbildlich stand und heute noch steht, haben zur Konstitution und Verstetigung seines Mythos in Musik, Literatur, Film und anderen visuellen Medien beigetragen.

Werner Telesko, Susana Zapke und Stefan Schmidl werfen mit Beethoven visuell ein neues Licht auf die beeindruckende "Ikonografie" des Komponisten: Beethoven in der Natur, in seiner materiellen Umwelt, aber auch in Verbindung mit dem Immateriellen bilden dabei die wichtigsten Themengebiete der bildlichen Vorstellungswelten.
 

Di 17.11.2020 19:00
Musiksammlung der Wien-Bibliothek im Rathaus

Loos-Räume, Bartensteingasse 9
1010 Wien


DIE MUK

Die MUK versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang kulturelle Werte schafft. Die MUK ist die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint hier den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende.
 

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