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Notation und Aufführung

Online-Symposium: Aktualisierung oder Auslöschung? Die Kunst der Überschreibung

Interuniversitärer Forschungsverbund Elfriede Jelinek
Interdisziplinäres Online-Symposium

Das Symposium, das in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum und Wien Modern stattfindet, befasst sich mit dem Spannungsfeld zwischen künstlerischem Werk, seiner Interpretation und Tradierung – und den damit verbundenen Praktiken der Fort-, Neu- und Weiterschreibung. Ausgangspunkte sind Elfriede Jelineks künstlerische Produktionstechniken und die Intertextualität in ihren Arbeiten.

Wie ist die spezifische Materialität von Kunstwerken in den verschiedenen Künsten – in Literatur, Musik, Theater, Oper, Tanz und bildender Kunst – zu fassen und zu beschreiben? Welche (intermedialen) Formen der Weiter- oder Überschreibung kommen bei der Analyse und Rezeption eines Werks zum Einsatz? Und welche Auswirkung haben gesellschaftliche Rahmenbedingungen auf künstlerische Formgebungsverfahren und die Überlieferung von Kunstwerken? Diese Fragen werden in Form interdisziplinärer, künstlerischer und wissenschaftlicher sowie künstlerisch-wissenschaftlicher Beiträge erörtert.

Das Symposium ist Teil des großangelegten Forschungsschwerpunkts „Notation und Aufführung“, in dem das Verhältnis zwischen Text und Werk, Text und Inszenierung bzw. Partitur und musikalischem Ereignis sowohl wissenschaftlich als auch künstlerisch diskutiert wird. Es knüpft inhaltlich an die Ausstellung „Beethoven bewegt“ im Kunsthistorischen Museum an sowie an die von Wien Modern im Kunsthistorischen Museum geplante Uraufführung von Georg Friedrich Haasʼ Komposition „ceremony II“, die nun um ein Jahr verschoben wurde.
 

Konzeption und Organisation: Pia Janke, Rosa Eidelpes

Nähere Informationen sowie das detaillierte Programm finden Sie unter: https://www.ifvjelinek.at/veranstaltungen/notation-und-auffuehrung-aktualisierung-oder-ausloeschung-2020/

 

Do 26.11.2020 17:30
Stream: https://www.ifvjelinek.at

Do 10.12.2020 17:30
Stream: https://www.ifvjelinek.at

 

Die Symposiumstage sind ab der jeweils angegebenen Uhrzeit für 24 Stunden als Stream auf https://www.ifvjelinek.at zu sehen.

Hier finden Sie den Veranstaltungsfolder.

Gender & Diversity

Gastvortrag von ​​​​​​​Maria Fuchs

Gender-Konstruktion durch Film und Musik: Transmediale Texturen weißer, heroischer Männlichkeit am Beispiel Luis Trenkers.

Es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass der Südtiroler Bergsteiger, Filmemacher und Geschichtenerzähler Luis Trenker für mehrere Generationen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg die Alpen für den Durchschnittskonsumenten in Deutschland und Österreich verkörperte. Ursprünglich als Ufa-Filmstar der frühen Bergfilme hervorgegangen, gelang es ihm seine Person als Marke des heldenhaften und kernigen Naturburschen zur großen Beliebtheit auszubauen, seine „Outdoor-Männlichkeit“ mit der Kunst des Filmemachens zu verbinden und im Rahmen von Tourismus und Alpinismus kommerziell dienstbar zu machen. Trenkers Image als kerniger Männertyp hat sich auch innerhalb der Musikindustrie als zuverlässige Referenz erwiesen, wenn Andreas Gabalier in Süddeutschen Zeitung als der Luis Trenker unter den Popstars beschrieben wird.

Dieser Vortrag möchte ausgehend vom Bergfilm der 1930er Jahre und speziell des medialen Phänomens Luis Trenker die Konstruktionsprozesse heroischer Imaginationen in der transmedialen Verknüpfung zwischen Film und Musik beleuchten. Dabei wird die Funktion der Musik (speziell der Lieder) in Trenkers Filmen ebenso beleuchtet wie die Art und Weise Trenkers Inszenierung innerhalb der Musikindustrie, die seit den 1930er Jahren kontinuierlich das Bild weißer, männlicher Heldentypen formen und traditionelle Geschlechterbilder im Kontext von ,Tradition‘ und ,Heimat‘ adressieren.

Vortragende: Maria Fuchs

 

Mi 16.12.2020 17:10
Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Johannesgasse 4a
1010 Wien

Diese Veranstaltung wird an dem oben genannten Termin online via Zoom zur Verfügung stehen.


THE MUK

The MUK considers itself a progressive university of music and art that creates cultural values in the fields of music, dance, acting and singing. The MUK is the only university owned by the City of Vienna and brings together the best international young talent and outstanding lecturers.
 

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