vienna.composers@MUK: Gesprächskonzert mit Tamara Friebel und Peter Jakober

Di 26.03.201915:00

Termine:
Workshop: 10.30-12.00 & 13.00-14.30 Uhr
Gesprächskonzert: 15.00 Uhr

aus der Reihe vienna.composers@MUK
(Konzerte, Vorträge, Meisterklassen und Workshops)

Gastdirigent: Roland Freisitzer

Folgende Werke werden im Workshop erarbeitet:
Peter Jakober: flimmernd
Tamara Friebel: Silkwood

Tamara Friebel, geboren in Cohuna, Australien, ist Komponistin, Künstlerin und Performerin. Seit 2002 in Wien, studierte Friebel noch in Australien Soziologie und Theologie an der Universität Melbourne und Architektur am RMIT Melbourne, ehe Sie in die Architektur Meisterklasse Zaha Hadid an der Universität für Angewandte Kunst Wien aufgenommen wurde und diese 2008 abschloss. Parallel studiert Friebel Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Chaya Czernowin, Karlheinz Essl (elektroakustische Komposition) und Detlev Müller-Siemens. Nach einem Aufenthalt am Royal College of Music in London wurde Friebel eine gebührenbefreite Doktoratsstelle unter Liza Lim und Monty Adkins an der Huddersfield University zugesprochen, an der Sie ihre PhD in Komposition mit einem Portfolio an Werken Generative Transcriptions, an Opera of the Self im Juni 2013 abschloss. Seit 2014 Post-Doktorat an der Karl-Franzens Universität Graz im Rahmen eines Arts-Math Projekts, The Collaborative Mind.
www.tamarafriebel.com

Peter Jakober, 1977 geboren und aufgewachsen in der Steiermark.
Von 1998 bis 2006 Kompositionsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Georg Friedrich Haas und Gerd Kühr.
Interpretiert wurden die Werke bis dato durch das ensemble recherche, das Aleph Gitarrenquartett, das Klangforum Wien, das Phace Ensemble, das Arditti Quartett, das Thürmchen Ensemble Köln, das Grazer Orgelpfeifenorchester, sowie MusikerInnen anderer Ensembles. Kooperationen mit dem Choreographen Paul Wenninger, sowie dem ensemble]h[iatus aus Frankreich.
Aufführungen im ZKM Karlsruhe, im Kunstverein Köln, im Austrian Culture Forum New York, im Konzerthaus Berlin, bei den Klangspuren in Schwaz, beim Avantgarde Festival in Schiphorst, der Ars nova des SWR Deutschland, März Musik Berlin, dem Musikprotokoll im steirischen herbst, wien modern, dem Ultima Festival in Norwegen u.a.
Nach Auslandsaufenthalten in Rotterdam und Köln lebt Jakober derzeit in Wien.
Andrzej-Dobrowolski-Kompositionsstipendium des Landes Steiermark 2010, SKE Publicity Preis, Stipendiat der Akademie Schloss Solitude 2011/2012, Erster Bank Kompositionspreis 2015.
www.peterjakober.com

Der Komponist und Dirigent Roland Freisitzer wurde 1973 in Wien geboren. Nach Jahren in Moskau, Warschau und Kapstadt, studiert er ab 1989 in Moskau Komposition. Zuerst privat bei Alfred Schnittke und dann am Moskauer Konservatorium bei Edison Denissow.
Dirigiertätigkeit ab 1990 in Russland, Armenien und Aserbaidschan. 1992 erster „Youngster of Arts“ Preisträger der Landeshauptstadt St. Pölten. 1992 Gründung und künstlerisch Leitung des Festivals moscow modern. 1993 bricht er seine Studien wegen der nun sehr umfangreichen Dirigiertätigkeit. 1994–1999 Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Moscow Orchestra. Kompositionsdiplom 1999 bei Faradsch Karaev an der Musikakademie Baku.
1999 Rückkehr nach Österreich. Seither u.a. (Ur)Aufführungen in Göteborg (Konserthus), Stockholm (Sverige Radio), Brahms Saal des Wiener Musikvereins und im Wiener Konzerthaus, Wien Modern 2005, Brighton Festival, London Cutting Edge Series und Gaudeamus music week (Amsterdam) durch Ensembles wie ensemble reconsil, Ensemble Modern (Frankfurt), KammarensembleN (Stockholm), GAGEEGO! (Göteborg), trio obscura (Stockholm), Triple Tongue Trio (Wien), Ensemble Die Reihe, Ensemble Kontrapunkte (Wien), Wiener Saxophonquartett und IXION Ensemble (London) sowie Rundfunkübertragungen durch Ö1 (Österreichischer Rundfunk), Sverige Radio und BBC.
2002 zusammen mit Thomas Heinisch und Alexander Wagendristel Neugründung des ensemble reconsil vienna. Mit diesem Ensemble seither über 200 Uraufführungen. Im Januar 2007 Portrait CD in der Reihe Zeit-Ton des ORF (CD480). 2009 und 2012 österreichisches Staatsstipendium für Komponisten. Für Dies Irae – Music for choir and ensemble wird er 2009 mit den Förderpreis für Musik des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur „outstanding 2009“ der Republik Österreich ausgezeichnet. In der Saison 2014/2015 das großangelegte internationale Projekt Ensemble Reconsil – Exploring the World, das komplett in einer 14 CD-Box bei Orlando Records erschienen ist.
www.freisitzer.com

Termin
Di26.03.201915:00
Veranstaltungsort
Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, MUK.podium Johannesgasse 4a 1010 Wien
Kartenpreise
Eintritt frei

Aktive Teilnahme nur für Studierende der MUK.
Interessiertes Publikum nach Maßgabe freier Plätze herzlich willkommen.

Tamara Friebel © Maria Frodl
Tamara Friebel © Maria Frodl

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