Schauspiel

Bachelorstudium Schauspiel
Dauer: 8 Semester
Abschluss: Bachelor of Arts
Mindestalter: 17 Jahre
empfohlenes Höchstalter: 25 Jahre

Lehrveranstaltungsplan
Studienplan

Prüfungsprogramme der Zulassungsprüfungen

Bachelorstudium Schauspiel

Die Zulassungsprüfung erfolgt in drei Abschnitten, wobei das Bestehen des vorangegangenen Abschnitts zur Teilnahme an der nächsten Runde berechtigt und bis zu sechs Tage in Anspruch nehmen kann.

Für die Zulassungsprüfung sind vier selbst erarbeitete Rollenausschnitte von jeweils max. fünf Minuten Länge vorzubereiten, wobei der/die BewerberIn sich in möglichst unterschiedlichen Rollen präsentieren soll: Es muss mindestens ein kurzer Monolog aus der antiken oder klassischen Theaterliteratur sowie ein Monolog aus der modernen Theaterliteratur ab Beginn des 20. Jahrhunderts vorbereitet werden. Es können zudem auch selbst verfasste Texte oder Texte aus Filmsequenzen gespielt werden. Für die dritte Runde sind zusätzlich ein kurzes Gedicht und ein Lied (Noten nach Möglichkeit mitbringen) vorzubereiten.

Die Zulassungsprüfung dient der Überprüfung der Eignung der Studienplatz-AnwärterInnen in den Bereichen Rollenphantasie, Spielphantasie, szenische Phantasie, Textverständnis, Umgang mit Emotionalität sowie Spontanität und Partnerbezug. Gleichzeitig wird die physiologische, motorische, sprachlichstimmliche, musikalisch-rhythmische und intellektuelle Eignung getestet.

Prüfungsverlauf:
Die erste Runde findet vor einer Teilkommission statt. Die erste Rolle kann der/die jeweilige Kandidat/in selbst auswählen — deshalb gleich eventuell benötigte Kostümteile anziehen und Requisiten vorbereiten. Die zweite Rolle wird von der Prüfungskommission aus den vorbereiteten Rollen ausgewählt.

Die zweite Runde findet vor der gesamten Kommission statt. In der Regel werden hier die noch ausstehenden Rollen gezeigt und/oder ein Ausschnitt aus einem Monolog der 1. Runde. Der/die Kandidat/in kann selbst entscheiden, mit welcher Rolle er/sie beginnen möchte.

In der dritten Runde durchlaufen die BewerberInnen verschiedene Prüfungssituationen im Bereich Improvisation, Stimme/Sprechen, Bewegung und zur Überprüfung der musikalischen Eignung. Zudem wird auf der Grundlage des Motivationsschreibens ein Einzelgespräch mit jede/m Kandidat/in geführt.
Aus organisatorischen Gründen wird Feedback nur der 3. Runde gegeben.

Atteste:
Nach bestandener Prüfung kann gegebenenfalls ein HNOAttest über die Stimmgesundheit als Nachweis der Eignung zum Sprechberuf (kein phoniatrisches Gutachten) verlangt werden, ebenso ein Attest vom Hausarzt über den allgemeinen Gesundheitszustand. Beide Atteste dürfen nicht älter als 6 Monate sein.

Tipps für die Zulassungsprüfung:

  • Möglichst wenig Kostüme, Requisiten und Möbel verwenden
  • Studierende können als Partner zur Verfügung stehen
  • Es ist nicht notwendig, das Stück oder die Situation zu erklären. Die Kommission sollte allein aus der gespielten Szene heraus alles erkennen können.
  • Keine gefährlichen Gegenstände (spitze Messer, Schusswaffen, Glasflaschen etc.) verwenden
  • Keine Gegenstände Richtung Zuschauerraum werfen
  • Kein offenes Feuer — Zigaretten dürfen nur scheinbar geraucht werden
  • Keine Flüssigkeiten ausschütten
  • Bei allen drei Runden bequeme Kleidung mitbringen für ein Aufwärmtraining

Im Saal sind Studierende der Abteilung und helfen gerne beim Aufbau von Tischen und Sesseln, damit dies schneller geht. Wenn wirklich ein Umziehen zur zweiten Rolle nötig ist, dann ist dies am besten hinter den Vorhängen im Bühnenhintergrund möglich.

Prinzipiell:
Übersteigt die Zahl der BewerberInnen mit bestandener Zulassungsprüfung die Zahl der Studienplätze, werden Wartelisten geführt. Die Warteliste ist für die Dauer des jeweiligen Wintersemesters gültig. Die Zulassungsprüfung kann grundsätzlich mehrfach wiederholt werden.

Im ersten Jahr des Grundstudiums werden angesichts des obligatorischen Gruppenunterrichts keine Bewilligungen zur Abwesenheit gewährt. KandidatInnen, die über den Zeitpunkt der Aufnahme des Unterrichts hinausgehende Verpflichtungen eingegangen sind, müssen das im Rahmen der Zulassungsprüfung bekannt geben, widrigenfalls können sie bei unentschuldigtem Nichterscheinen vom weiteren Unterrichtsbesuch ausgeschlossen werden. Folge ist die Exmatrikulation.

Die vom Studienreferat ausgeschickten Termine für die erste Runde sind obligatorisch.

.zulassungsprüfungen

Video: Ausschnitte aus Heinrich V.
William Shakespeares Königsdrama
für Kinder ab 6 Jahren
Autor: Ignace Cornelissen
Regie: Frank Panhans
Mit Florian Appelius, Anatol Käbisch,
Naemi Latzer
, Maresi Riegner und Anna Woll