Lehrende - Lebenslauf

Univ.-Prof. Christoph Stradner

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Vita

Christoph Stradner unterrichtet als Professor seit 2006 an der MUK Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (ehemals Konservatorium der Stadt Wien), im Rahmen einer kleinen Klasse von nur vier StudentInnen. Probespielerfolge seiner Schüler waren in den letzten Jahren ua. Tonkünstler-Orchester tutti, RSO-Stimmführerin und kürzlich Göttinger Symphonieorchester Solocello.
Stradner gibt regelmäßig Meisterkurse. Dabei ist er bestrebt, durch eine fundierte technische und musikalische Basis Mut und Anregungen für eine eigenständige künstlerische Interpretation zu vermitteln.

Seit einigen Jahren macht sich Stradner auch international als Solist einen Namen. So konzertierte er mit renommierten Orchestern (u.a. Wiener Symphoniker, Mozarteum-Orchester-Salzburg, Österreichisch-Ungarischen Haydn Philharmonie, Belgrader Philharmoniker, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Wiener Kammerorchester, Wiener Concert-Verein) gemeinsam mit namhaften Dirigenten wie Fabio Luisi oder Adam Fischer.
Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in viele Länder Europas sowie nach Japan und Korea.

Solistische Auftritte bei Festivals (Carinthischer Sommer, Bregenzer Festspiele, Haydnfestspiele Eisenstadt, Wiener Musiksommer) sind für ihn genauso bedeutend, wie die Inspiration aus einer regen Kammermusiktätigkeit mit Partnern wie Janine Jansen, Julian Rachlin, Lidia Baich, und Benjamin Schmid. In den letzten Jahren folgten zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie CD-Einspielungen, u.a. die bei Dorian erschienene CD Turn of the Century-Cello mit Werken von Strauss, Webern, Goldmark und Suk, oder die Aufnahme mit Richard Strauss Don Quixote mit den Wiener Symphonikern unter Fabio Luisi.

Seit 2012 ist Stradner Mitglied des Altenberg Trio Wien. Durch den Zyklus im Wiener Musikverein und zahlreichen weiteren nationalen und internationalen Auftritten hat das Altenberg Trio einen festen Platz in der internationalen Kammermusikscene erlangt.

1970 in Wien geboren, begann Christoph Stradner seine musikalische Laufbahn im Alter von sechs Jahren bei Frieda Litschauer.  Anschließend studierte Stradner, der auch am Wiener Musikgymnasium maturierte, bei Wolfgang Herzer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Dieses Studium schloss er 1992 mit einstimmiger Auszeichnung ab.
Ein anschließender einjähriger Londonaufenthalt für das Studium bei William Pleeth, dem Lehrer von Jacqueline du Pré, wurde ihm durch ein Stipendium der Alban-Berg-Stiftung, Wien, ermöglicht.
Darüber hinaus waren Meisterkurse bei Mischa Maisky, Daniel Schafran, Steven Isserlis, Harvey Shapiro, David Geringas, Robert Scheiwein, Martin Hornstein, Boris Kuschnir und Rubén Dubrovsky eine wesentliche künstlerische Bereicherung.
Christoph Stradner ist 1. Preisträger des Österreichischen Wettbewerbes „Jugend Musiziert“, 1991 und 1. Preisträger des „Concurso Internacional de Violonchelo“, Murcia, 1993.

Stradner war 1994 bis 2014 Solocellist des Tonkünstlers-Orchesters Niederösterreich und zeitweise Solocellist der Camerata Salzburg. Die Auseinandersetzung mit dem Barockcello ist ihm, der auch als Solocellist im Concentus Musicus Wien und Bach Consort Wien spielte, für sich selber aber auch seine Schüler ein großes Anliegen. Seit 2004 ist Stradner Erster Solocellist der Wiener Symphoniker.

Neben dieser Funktion leitet er auch das  Ensemble „Acht Cellisten der Wiener Symphoniker“. Künstlerisches Programm dieses außergewöhnlichen Ensemble ist es, durch die Reduktion auf acht Stimmen unbekannte Dimensionen vermeintlich bekannter Werke freizulegen und für den Zuhörer transparent zu machen. Diese Gattung des Celloensembles liegt Stradner, der hierfür auch als Arrangeur tätig ist (Bachs Weihnachtsoratorium, Tschaikowskis Nussknacker- und Schwanensee-Suiten, Wagners Siegfried Idyll, oder Smetanas Moldau) besonders am Herzen.
CD‘s der „Acht Cellisten“ sind bei Camerata und Preiser Records erschienen.

Christoph Stradner spielt ein Violoncello von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1680.

www.christophstradner.com

Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

seit 2006


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