Musik Denken - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Musik Denken

Symposien, Vorträge, Workshops, Lesungen und Meisterklassen

Konzept und Organisation: Univ.-Prof.in Dr.in Susana Zapke

Die Veranstaltungsreihe Musik Denken möchte einen kritischen Beitrag zu grundlegenden Fragen der Musikforschung leisten. Die Fragestellungen betreffen u. a. ausgewählte Bereiche der Musikinterpretation, der historischen Aufführungspraxis — nicht nur der Alten sondern insbesondere der Musik der klassischen Moderne und der Gegenwart — der Musikproduktion, -vermittlung und -rezeption sowie der potentiellen Kraft der Musik zur Mitgestaltung gesellschaftlicher Prozesse.

Eine generelle Debatte über Sinn und Sinnlosigkeit von Kunstproduktion und Wissensgenerierung, über die Bewertungskriterien von Kunst und wissenschaftlichen Erkenntnissen ermöglicht die Bezugnahme zu aktuellen Fragestellungen.

Ausgewählte Persönlichkeiten der Kunst- und Wissenschaftsszene sind eingeladen, aktuelle Aspekte aus Ihren jeweiligen Expertisefeldern vorzustellen und diese gemeinsam mit den Studierenden zu diskutieren.

Im Rahmen des Forschungsprojekts Interactive Music Mapping Vienna. Exploring the City. 1945 up to the present day (FWF/PEEK AR 384-G24) findet seit dem Jahr 2016 der Vortragszyklus Die andere Seite der Musikstadt statt.

Chronik

Veranstaltungen der Reihe „Musik Denken“ 2016 - 2018

Die andere Seite der Musikstadt

03: Wiener Klang - Wiener Blut - Wiener Slang - Wiener Dudler - Wiener Couplet - Wiener Operette
Freitag, 28. September 2018, 17.00 - 19.00 Uhr, JOH 1.T

Wie spezifisch ist der Klang der Stadt Wien? Wie viele Formen des Gesangvortrags sind im Wiener Milieu entstanden, und was macht aus Wien eine Musikstadt par excellence? 
Dieses Jahr werden nicht nur die Arbeiterlieder zum 100-jährigen Jubiläum der Ersten Republik, sondern auch ein weiteres Spezifikum des Wiener Klangs präsentiert: der Wiener Dudler als Komponente des Wiener Lieds aber auch der Operette und des Singspiels. 

Vortragende: Susana Zapke und Kathrin Raminger


02: In memoriam Georg Danzer. Pop und Protest - Die Slang Poeten der 70er
26.09.2017, 17.00 Uhr, MUK.theater

Anlässlich des zehten Todestages von Georg Danzer (21.06.2007) werden Protest, Poesie und die sozial-politischen Umstände in der Frühzeit des Wiener-Austropops kritisch erläutert. Ein neuer Wiener Slang erobert seinen Raum. Sprache und Klang erheben sich als subversive Medien einer Wiener Jugendkultur der späten 60er und 70er Jahre.

Walter Gröbchen, Journalist, Autor und Musikverleger, und Franz Christian Schwarz, Musikmanager und mit Georg Danzer 30 Jahre befreundet, sowie ab 1989 auch sein Manager und Verleger, diskutieren gemeinsam mit Susana Zapke, Leiterin des Forschungsprojekts und Paul Lohberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, über Stil, Intention und Nachwirkung der legendären Austropop-Größe.

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01: Trash Music Vienna 1960-1990
Freitag, 7. Oktober 2016, 17.00 - 20.00 Uhr, MUK.theater

Vortragende: Al Bird (Popforscher/Trash Rock Archives), Paul Lohberger (ORF Radio Ö1), Susana Zapke (IWF, MUK)

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SoS 2018

Symposium Notation: Imagination und Übersetzung
17.–18. Mai 2018
IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien
MUK.podium, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Die Suche nach adäquaten Zeichensystemen und Notationsarten, die den jeweiligen Klang- und Formvorstellungen entsprechen, gehört besonders in der Moderne zur schöpferischen Praxis musikalischer Komposition. In ihr manifestieren sich Fragen nach der Natur des Klangs und des Klangraums sowie nach dessen Übersetzung in visualisierbare Bilder und Strukturen.

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Veranstaltungen der Reihe „Musik Denken“ 2014 - 2016

SoS 2016

Frankenstein!! Musik sehen - Bilder hören
oder Über die Kraft des Suggestiven/Assoziativen

10.5.2016, METRO Kinokulturhaus

„Frankenstein” als musikalisch/visuelle Chiffre ist Leitmotiv einer zwischen Text-, Musik- und Bildformationen gelagerten interdisziplinären Diskussion in der Reihe Musik sehen — Bilder hören des Instituts für Wissenschaft und Forschung an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria.

Mit HK Gruber diskutieren Susana Zapke (Institutsvorstand) und Stefan Schmidl (Stv. Institutsvorstand) vom Institut für Wissenschaft und Forschung der MUK. 

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SoS 2015

Gesprächskonzert mit Werken von Arnold Schönberg und Witold Lutoslawski
11.6.2015, Radiokulturhaus

In Kooperation mit dem Arnold Schönberg Center präsentierte ein Streicherensemble des Sinfonieorchesters der Konservatorium Wien Privatuniversität Werke (nun MUK) zwei „Klassiker der Moderne”: Arnold Schönberg und Witold Lutoslawski.
Schönbergs Notturno für Streicher und Harfe (1896) und dessen Suite im alten Stile (1934) sowie das Doppelkonzert für Oboe, Harfe und Streichorchester von Witold Lutoslawski, das in den Jahren 1979/80 als Auftragswerk der Paul Sacher Stiftung entstand, verweisen auf die Tradition, aber auch auf die stilistische Vielfalt, in der das musikalische Denken des 20. Jahrhunderts zum Ausdruck kam.
Der „Student” Schönberg (das Notturno entstand während seiner Lehrzeit bei Alexander von Zemlinsky) trifft hier auf den „Lehrer”; entstand die Suite doch für das ambitionierte Studentenorchester der New York University. Dem gegenüber präsentiert sich die Komposition aus der Spätphase Lutoslawskis als ein experimentierfreudiges Stück, das formale, klangliche und instrumentale Denkweisen der Nachkriegszeit zwar fortsetzt, aber durch seine musikantische Frische alles andere als „alt” wirkt.

Durch den Konzertabend führten Prorektorin Univ.-Prof.in Dr.in Susana Zapke und Univ.-Prof. Andreas Stoehr mit wissenschaftlichen Beiträgen.

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Komponistenportrait Wolfgang Rihm
12.5.2015, Vivaldi-Saal im ÖJAB-Haus

Der deutsche Komponist Wolfgang Rihm war an der KONSuni (nun MUK) zu Gast und gab Einblicke in seine Kompositionswerkstatt. Zur wissenschaftlichen Analyse gelangten Auszüge seiner Werke Fetzen Nr. 1 – 8 für Akkordeon und Streichquartett sowie ein Auszug aus seinem Klaviertrio Fremde Szenen, die im Rahmen von Gesprächen und Diskussionen mit den Studierenden der Kompositions- und Instrumentalklassen erarbeitet wurden. Univ.-Prof. Dr. Dirk D'Ase und Prorektorin Univ.-Prof.in Dr.in Susana Zapke moderierten das Gesprächskonzert mit Wolfgang Rihm im Vivaldi Saal.

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SoS 2014

Round-Table "Roman Haubenstock-Ramati"
Innovation – Notation – Fremde – Wiener Schule
17.6.2014, 17.00 Uhr, Arnold Schönberg Center

Round-Table mit Christoph Herndler, Mayako Kubo, Gösta Neuwirth, Alexander Stankovski und Susana Zapke

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News - Artikel
Arnold Schönberg Center - Veranstaltung

Veranstaltungen der Reihe „Musik Denken“ 2010 - 2014

WS 2014-15

Komponistenportrait mit Benet Casablancas (Sabadell 1956), Komponist und Musikwissenschaftler, Leiter des Conservatorio del Liceu, Barcelona. In Kooperation mit dem Instituto Cervantes in Wien, 2.10.2014, Buchpräsentation: Benet Casablancas, El humor en la música- Broma, parodia e ironía. Un ensayo, Prólogo de Alfred Brendel, Barcelona 2014.

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WS 2013-14 

Univ. Prof. Dr. Ingo H. Warnke, Universität Bremen
Workshop: Schrift macht Orte – Eine Feldstudie zu Linguistic Landscape in der Stadt

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Resultate des Workshops

WS 2012-13 

Jorge López, Komponist
Komponistenportrait: Allan Pettersson 6. und 11. Symphonie
In Kooperation mit der Schwedischen Botschaft Wien
Moderation: Peter Kislinger (ORF)

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Univ.-Prof.in Dr.in Susana Zapke, Konservatorium Wien Privatuniversität
Vortrag: Urbane Musik und Stadtdesign, Wien im 14.—15. Jahrhundert

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Uri Caine, Interpret und Komponist
Vortrag: Über die Reinterpretationsmöglichkeiten von Musik. Im Rahmen des Masterstudiengans Social Design. Arts as Urban Innovation. Universität für angewandte Kunst Wien.
Moderation: Edek Bartz, Universität für angewandte Kunst und Susana Zapke, Konservatorium Wien Privatuniversität.

WS 2011-12

23.01.2012
Jorge Lopez, Komponist
Workshop: Surrealismus in der Musik — Das Auge des Schweigens

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SoS 2011

Michael Sturminger, Regisseur
Vortrag: Alte Musik — anders verpackt. Zur Rolle der barocken Arie in Jack Unterwegers Erzählung und in Casanovas Variations.

Em. Univ. Prof. Dr. Dieter Torkewitz, Institut für Musiktheorie, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Vortrag: Zur Situation der zeitgenössischen Musik in Österreich

Univ. Prof. Dr. Michael Walter, Institut für Musikwissenschaft, Karl-Franzens-Universität Graz.
Vortrag: Musikalische Zeit im Mittelalter

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WS 2010-11

Christoph Herndler, Komponist
Vortrag: Komposition, Notation, Interpretation: Wandel der Begriffe

WS 2010-11

Univ.-Prof.in Dr.in Margaret Bent, Senior Research Fellow, All Souls College University of Oxford
Workshop: Grundlagen der Mensuralnotation und des Kontrapunkts um 1500: Eine praktische Einführung anhand von Originalquellen

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DIE MUK

Die MUK versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang kulturelle Werte schafft. Die MUK ist die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint hier den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende.
 

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