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Aktuelle Veranstaltungen im WS 2018-19

Abgeschlossene Veranstaltungen im WS 2018 - 19

Symposium: Ideologische Lehr- und Lerngemeinschaft

Die Musikschule der Stadt Wien im Nationalsozialismus und nach 1945

Dienstag, 11. Dezember 2018, 09.00 - 18.00 Uhr, 
MUK.podium, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Ausgehend vom Fallbeispiel der 1938 etablierten Musikschule der Stadt Wien werden im Rahmen des Symposiums vergleichbare Aspekte nationalsozialistischer Musikpolitik in Wien analysiert und deren Folgen für die Nachkriegsentwicklung in der Musikausbildung reflektiert. Fragen nach Raub und Restitution von Musikinstrumenten, Büchern und Noten spielen dabei eine wichtige Rolle, ebenso wie die Auseinandersetzung mit verfolgten Lehrkräften und die politische Nähe von Mitgliedern des Lehrkörpers zum Nationalsozialismus. 
Das Symposium ist Teil des Forschungsprojekts Hausgeschichte - Zeitgeschichte.

Eröffnungsrede: Dr. Andreas Mailath-Pokorny

Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Andrea Amort, Univ.-Prof. Wolfgang Dosch, ao. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Gerold Gruber, Dr. Lynne Heller, Dr. Monika Löscher, Dr. Kathrin Raminger, Univ.-Prof. DDr Oliver Rathkolb, Stephan Turmalin, Doz. Dr. Michael Wladika, Univ.-Prof. Dr. Susana Zapke

Veranstaltung
Programm
Plakat

MasterClasses Contemporary Spanish Artists: Rosa Torres Prado (Klavier)

11. und 12. Dezember 2018, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Meisterkurs mit der international gefeierten Pianistin Rosa Torres Prado und Studierenden der MUK.

Dank der großzügigen Unterstützung der Spanischen Botschaft in Wien bietet die MUK seit 2017 regelmäßige Masterclasses mit weltweit anerkannten spanischen KünstlerInnen an. Die Ergebnisse der Masterclasses werden im Rahmen eines Konzertes in der spanischen Botschaft präsentiert.

Biographie
Rückblick

Im WS 2018/19 stehen zwei GastprofessorInnen auf dem Programm: der Akkordeonist Iñaki Alberdi und die Pianistin Rosa Torres-Pardo.

Gefördert durch die Spanische Botschaft in Wien

Vortrag: Rassistische Musikpolitik in Wien 1938–1945 am Beispiel der Musikschule der Stadt Wien in der Johannesgasse

Dienstag, 27. November 2018, 19.00 Uhr
MUK.podium, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Im Rahmen des Forschungsprojekts Hausgeschichte – Zeitgeschichte findet der Vortrag von Univ. Prof. DDr. Oliver Rathkolb am 27. November 2018 mit dem Titel Rassistische Musikpolitik in Wien 1938 - 1945 am Beispiel der Musikschule der Stadt Wien in der Johannesgasse statt.

Als im August 1945 die Wiedereröffnung der ehemaligen „Hauptanstalt der Musikschulen der Stadt Wien“ unter dem Namen „Konservatorium der Stadt Wien“ bekannt gegeben wurde, wurde zwar dessen neuer Direktor Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Fischer als Nazi-Opfer vorgestellt, die Geschichte der Lehranstalt in der NS-Zeit und die Umstände ihrer Gründung und der Nachwirkungen blieben im Dunkel. Auch im August 1938 wurde schon bei der Anordnung zur Einrichtung der „Errichtung der Musikschule der Gaustadt Wien“ durch den NS-Gauleiter Odilo Globocnik bewusst nicht erwähnt, dass diese Musikschule Vermögenswerte und teilweise auch Lehrpersonal der von den Nationalsozialisten aufgelösten Vereine Neues Wiener Konservatorium, Wiener Volkskonservatorium und des bereits nach 1934 zwangsaufgelösten Konservatoriums für volkstümliche Musikpflege in Wien übernommen hatte.

In diesem Vortrag sollen die institutionellen und personellen Brüche und Kontinuitäten seit 1933 bis 1945 mit Fokus auf die NS-Musik- und Propaganda-Kulturpolitik analysiert und auf die Folgen für das Wiener Musikleben hin  thesenhaft interpretiert werden.

Der Vortrag versteht sich als Auftakt zum Symposium Ideologische Lehr- und Lerngemeinschaft am 11. Dezember im MUK.podium.

Eintritt frei

 

Vortrag: Form - An Adventure of the Persistent Mind

Fieldtrip 1: The Sonata Form

Montag, 26. November 2018, 16.00 - 18.00 Uhr,
MUK JOH 4.15, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Interdisziplinäres Seminar zusammen mit der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien.
Vortragende: Dr. phil Isben ÖNEN M. Arch, B. Arch. und Emre Yavuz

Details

Zeitenschwelle 1918 - Szenische Lesung mit Studierenden der MUK

Samstag, 03. November 2018, 18.30 Uhr
Festsaal, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien

Aus Anlass des 100jährigen Gedenkens an das Jahr 1918 und seine weitreichenden Folgen bis in die Gegenwart hinein veranstaltet die Österreichische Akademie der Wissenschaften einen internationalen Kongress. Unter dem Titel „Vermessung einer Zeitenschwelle. Die Bedeutung des Jahres 1918 in europäischer und globaler Perspektive“ werden Dynamiken und Machtverhältnisse aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Dabei werden Stimmen aus den Ländern der ehemaligen Siegermächte, als auch aus denen der Besiegten und ihrer Nachfolgestaaten sowie aus neutralen Staaten zu Wort kommen. Themenkomplexe wie „Zerfall und Wandel“ oder „Friede – Macht – Recht“ werden ebenso diskutiert wie die Traumata der Nachkriegsgesellschaften.

Zur Eröffnung des Kongresses lesen Studierende des Studiengangs Schauspiel gemeinsam mit Schauspielern des Theaters in der Josefstadt aus dem Stück 3. November 1918 von Franz Theodor Csokor. Das Stück handelt  vom Zerfall der k. u. k. Armee im November 1918 und spielt in den letzten Tagen des Krieges unter Soldaten und Offizieren in einem Lazarett in den Kärtner Karawanken.

Szenische Einrichtung: Frank Panhans 
Schauspieler des Theaters in der Josefstadt: Alexander Absenger (MUK-Absolvent 2009), Joseph Lorenz, Paul Matic und Peter Matic

Mit den MUK-Studierenden Dominik Dos-Reis, Jonas Goltz, Marius Huth, Lorena Mayer, Ferdinand Nowitzky, Peter Rahmani und Tobias Resch
Sivo Penev, Trompete 
Hannes Schöggl, Schlagwerk

Details
Kongressprogramm

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der ÖAW

Symposium: Beethoven visuell. Der Komponist im Spiegel bildlicher Vorstellungswelten

Dienstag, 30. Oktober 2018, 13.00–18.00 Uhr
MUK.podium, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Das Symposium Beethoven visuell. Der Komponist im Spiegel bildlicher Vorstellungswelten findet in Kooperation mit dem Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) statt. Es gilt in drei thematischen Schwer- punkten zu zeigen, wie wesentlich die „Platzierung“ von Vorstellungen Beethovens in die Natur, in das Interieur und in das Immaterielle zur Konstitution und Verstetigung des Komponisten-Mythos beigetragen hat. Natur, Interieur und das Immaterielle bilden in diesem Sinn die Grundpfeiler einer „Ikonografie“ des Komponisten im engeren Sinn zugleich sind sie aber zentrale Sinnschichten im Werk und in der Deutung Beethovens.

Das abschließende Konzert (ab 19.00 Uhr) findet in Kooperation mit der Beethoven Society for Music and Research statt.

Moderation: Univ.-Prof.in Dr.in Susana Zapke
Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Stefan Schmidl, Univ.-Doz. Dr. Werner Telesko, Univ-Prof. Dr. Susana Zapke
Respondenten: Prof. William Kinderman Ph.D, Prof.em. Dr. Thomas Macho, Prof.em. Dr. Jürg Stenzl

Das Symposium Beethoven visuell ist Teil des Forschungsprojekts Beethoven 2020 an der MUK.

Eintritt frei.

Anmeldung unter ifw@muk.ac.at

Programm

Vortrag: Die Kunst der Inklusion – Polyästhetische Raumerfahrung in der Schule

26. September 2018 - 28. September 2018
53. Arbeitstagung Sektion Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaft,

Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8

12. Oktober 2018 - 13. Oktober 2018
Internationales Symposium: ALL INCLUSIVE?! zur inklusiven Musik- und Tanzpädagogik, Haus der Musik Innsbruck

Virginie Roy und Nora Schnabl-Andritsch, Studiengang Tanz an der MUK, sowie Michelle Proyer, Universität Wien, wurden im Wintersemester 2018-19 mehrfach als Referentinnen zu Symposien eingeladen, um dort mit dem Beitrag Die Kunst der Inklusion-Polyästhetische Raumerfahrung in der Schule ihr aktuelles Forschungsprojekt zu präsentieren. Sie referierten beispielweise auf der 53. Arbeitstagung der Sektion Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaft mit dem Titel Vernetzung, Kooperation, Sozialer Raum-Inklusion Querschnittaufgabe in der Arbeitsgruppe Spannungsfelder, Konzepte und Arbeitsformen in heterogenen Gruppen  in Hamburg und dem Internationalen Symposium: ALL INCLUSIVE?! zur inklusiven Musik- und Tanzpädagogik in Innsbruck.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Tagung: Publikumsentwicklung Neue Musik

26. September 2018, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Mit der praxisorientierten Tagung zur Publikumsentwicklung für Neue Musik zeigt mica – music austria in Zusammenarbeit mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien in Form von Impulsvorträgen, Workshops, Diskussionsrunden und performativen Interventionen Wege aufzeigen, wie man an Hörerinnen und Hörer herantreten kann, die noch nicht in engeren Kontakt mit Neuer Musik gekommen sind. Darüber hinaus gilt es, das Publikum auch für weitere Veranstaltungen zu binden. Durch die vielfältigen Herangehensweisen dient die Veranstaltung sowohl der Wissensvermittlung durch teils internationale Gäste als auch dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung von Ensembles, VeranstalterInnen, MusikvermittlerInnen und weiteren ProtagonistInnen der Neuen-Musik-Szene.

Zur Veranstaltung

Eine Veranstaltung der mica - music austria in Kooperation mit der MUK.

Tagung: Geschichte der Oper in Wien

17. - 19. September 2018, Gustav - Mahler-Saal, Wiener Staatsoper
Eine Konferenz zum 150. Geburtstag des Hauses am Ring

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus am Ring mit Mozarts Don Giovanni feierlich eröffnet. Ein Ereignis, das nicht nur die Wiener Öffentlichkeit mit Spannung verfolgte, sondern das auch außerhalb der Grenzen des Habsburgerreichs große Beachtung fand. Seither ist das Opernhaus stets im Blickpunkt des Interesses gestanden: Seit 150 Jahren ist es eine international wichtige Institution und Angelegenheiten der Wiener Oper sind – wie in keiner anderen Stadt weltweit – immer auch öffentliche Angelegenheiten.

Um die Geschichte des Hauses am Ring und seine Aufführungsgeschichte richtig lesen zu können, bedarf es einer Verortung des Musiktheaters in Wien, Österreich, Europa. Beginnend bei der Barockoper befragt unter der Leitung von Oliver Rathkolb ein hochkarätig besetztes Symposium im September die wechselnden Situationen, Ausdrucksformen und Umstände des (Wiener) Musiktheaters: Wer waren die Rezipienten, wie waren die politischen Zustände, was durfte gespielt werden – und was nicht? Wie sah die Spielplanpolitik der einzelnen Direktoren aus – und wie die wirtschaftliche Lage des Hauses?

In zahlreichen Einzelvorträgen wird beim dreitägigen Symposium eine genaue Bestandsaufnahme der Situation der Wiener Oper und ihres Umfelds vorgenommen – und weit über die Grenzen geschaut.
Im Mai 2019 ist ein zweiter Symposiums-Block geplant. Die Ergebnisse der September-Tagung sowie zusätzliche Beiträge werden in einem bebilderten Doppelband publiziert.

Freier Eintritt, Zählkarten ab 1. August erhältlich

Programm

Konzerte in Gemeindebauten

Freitag, 14. September 2018, 17:30 Uhr
Veranstaltungszentrum der VHS Donaustadt Bernoullistraße 1, 1220 Wien 

Freitag, 5. Oktober 2018, 17:30 Uhr
Veranstaltungszentrum der VHS Floridsdorf Angerer Straße 14, 1210 Wien

Konzerte des 1. Wiener Gemeindebauchors in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studienlehrgangs Operette unter der Leitung von Wolfgang Dosch. Auf dem Programm stehen unter anderem Wiener Lieder wie Schön ist so ein Ringelspiel (Peter Herz/Hermann Leopoldi), Ein Rother (Wenzel Seidl), Grüß mir mein Wien (aus Gräfin Mariza), I hab' a Badehütt'n drunt in Kaisermühl'n (Charles Berndt/Hermann Leopoldi).

Konzeption: Univ.-Prof. Wolfgang Dosch und Univ.-Prof. Susana Zapke
Musikalische Leitung: Mag. Martin Strommer

1. Wiener Gemeindebauchor

Seit 2008 wird bei wohnpartner die Stimmgabel geschwungen: Rund 80 SängerInnen des 1. Wiener Gemeindebauchors stehen bei jährlich bis zu 25 Auftritten in Wiener Gemeindebauten, aber auch bei Chorfestivals im In- und Ausland auf der Bühne.
Mit der Gründung des 1. Wiener Gemeindebauchors verfolgt wohnpartner die Idee, unterschiedliche Menschen durch die gemeinsame Sprache der Musik miteinander zu verbinden.

Eintritt frei.

Plakat

Eine Veranstaltung in Kooperation mit wohnpartner


DIE MUK

Die MUK versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang kulturelle Werte schafft. Die MUK ist die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint hier den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende.
 

KONTAKT

 

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Sonntag und Feiertag geschlossen
 

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