Tanz-Archiv: Erschließung und Beforschung des Text-Nachlasses von Rosalia Chladek

In Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft Rosalia Chladek (IGRC) und dem Theatermuseum Wien

Projektleitung: Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Amort
ProjektmitarbeiterInnen: Mag.a Katharina Mrkvicka (MUK), Univ.-Prof.in Dr.in Vera-Viktoria Szirmay (MUK)

Das Projekt befasst sich mit der Aufbereitung des umfangreichen Nachlasses der bedeutenden Tänzerin, Choreografin und Pädagogin Rosalia Chladek (Brünn 1905 – Wien 1995), die der innovativen Tanz-Moderne der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts angehörte. Es geht sowohl um die verschriftlichte Erschließung des Bestandes für weitere Forschungsaktivitäten als auch um die Beforschung bisher wenig erschlossener Tätigkeitsfelder von Chladek, die zu neuen Fragestellungen führen, darunter: Die Bedeutung der interdisziplinären Ausbildungsstätte Hellerau-Laxenburg bei Wien von 1925 bis 1939 im internationalen Kontext.

Aktivitäten

• BA-Absolventin Marina Rützler (Studiengang Tanz, MUK) erarbeitete ihren künstlerischen Abschluss mit dem Titel Danse décomposée. Eine (archäologische) Anverwandlung der Artefakte von Rosalia Chladeks Tanzdrama „Jeanne d’Arc“ (1934) auf Basis von Materialien im Rosalia Chladek Nachlass. Mit Unterstützung von Béla Fischer erklang bei der öffentlichen Präsentation am 29. Juni 2017 (vermutlich) erstmals seit 1938 ein Ausschnitt aus der Originalkomposition des jüdischen Wiener Komponisten Arthur Kleiner.

• Zurverfügungstellung von Objekten aus dem Rosalia Chladek-Nachlass für die Ausstellung und die Katalog-Broschüre zum 150-jährigen Jubiläum der Musik-Akademie Basel (1867 – 2017) „AVANT-GARDE macht Schule“ in der Vera Oeri-Bibliothek von 14. September bis 23. Dezember 2017.
> Musik Akademie Basel

• Internationales Symposium Archives to come (Scores No. 11/Atelier EDN – European Dancehouse Network, April 2016, Tanzquartier Wien).
Förderintensive an der MUK: Aktionstag Greifbare Forschung am Studiengang Tanz (Juni 2016)
Präsentation im Rahmen des Symposiums des Verbunds Deutscher Tanzarchive Zugänge schaffen! am Tanzarchiv Köln (Oktober 2016)

Rosalia Chladek in den 20er Jahren © IGRC