Die Kunst der Inklusion

Gesellschaft für Tanzforschung: SYMPOSIUM 2017

Unser Workshop Die Kunst der Inklusion bei der wissenschaftlichen Fachtagung Dortmund referiert die Projektidee, in der Schüler*innen über partizipative Forschungsmethoden in polyästhetischen Modulen die Basis inklusiver Unterrichtsformen erforschen. Der Vortrag Die Kunst der Inklusion wird partizipative Forschung, Intersektion Kunst/Behinderung/Inklusion sowie kunstgeleitetes Raumerleben zum Thema haben.
Dr.in Michelle Proyer (Universität Wien, Insitut für Bildungswissenschaften)
Prof.in Virginie Roy (MUK, Studiengang Tanz)
Prof.in Nora Schnabl-Andritsch (MUK, Studiengang Tanz)

SchülerInnen erforschen über partizipative Forschungsmethoden in polyästhetischen Modulen die Basis inklusiver Unterrichtsformen

Projektleitung
Univ.-Doz.in Mag.a Nora Schnabl-Andritsch
Wissenschaftliche Leitung: Mag.a Dr.in Michelle Proyer (Universität Wien)
Wissenschaftliche Mitarbeit: Univ.-Prof. Nikolaus Selimov
Univ.-Prof.in Mag.a art. Barbara Putz-Plecko (die:angewandte)
Organisatorische Leitung: Mag. Peter Andritsch  (Kulturmanagment, extern)
Organisatorische Mitarbeit: Mag.a Dr.in Eveline Theis

WorkshopleiterInnen
Univ.-Prof.in Mag.a Virginie Roy (Fachbereich Tanz)
Univ.-Doz.in Mag.a Nora Schnabl-Andritsch (Fachbereich Musik)
Univ.-Prof.in Mag.a art. Barbara Putz-Plecko (Fachbereich Bildnerisches Gestalten, die:angewandte)

Jugendliche aus zwei unterschiedlichen Schulen (Neue Mittelschule Sonderpädagogisches Zentrum für Sehbehinderte Kinder) erhalten die Möglichkeit, gemeinsam über die Teilnahme an künstlerischen Einheiten aus den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Musik/Rhythmik und bildnerisch-künstlerisches Gestalten die Dimension Raum auf motorischer, kognitiver, sozial-emotionaler und kultureller Ebene zu erforschen und zu erfahren. Die Dimension Raum steht hier für den gemeinsam zu erforschenden Handlungs- und Beziehungsraum ebenso wie für den Begegnungs- und Kommunikationsraum. Das in diesem Kontext stehende mehrdimensionale und differenzierte Raumerleben ermöglicht den Jugendlichen eine breitgefächerte Basis an Wahrnehmungsstufen. Jeder Workshop wird von einem gemischten ForscherInnen-Team, bestehend aus maximal vier Jugendlichen der teilnehmenden Klassen und WissenschafterInnen, begleitet. Aus der partizipativen wissenschaftlichen Begleitung und Aufarbeitung dieser Erfahrungen sollen in Zusammenarbeit mit Jugendlichen und LehrerInnen als ExpertInnen in eigener Sache und unter Einbezug eines inklusiven ExpertInnenpanels Elemente für ein inklusives Modul entwickelt werden. Die Involvierung der Jugendlichen und LehrerInnen passiert auf allen Ebenen der Projektgestaltung und –durchführung. Der Forschungsprozess des vorliegenden Projektes ist partizipativ, explorativ, offen und transparent und jederzeit von allen Beteiligten einzusehen und mitzugestalten. Eine Verquickung aus Kunst und Behinderung, die kreative Wege zur Erfahrung von Gemeinschaft ermöglicht, soll dazu beitragen, neue Zugänge zu Inklusion zu entwickeln, die Eingang in Ausbildungscurricula in der PädagogInnenbildung finden können. Damit will das Projekt dazu beitragen offene Fragen der Umsetzung von Inklusion und Anstöße für die inklusive Didaktik bieten, die über kategoriale Zuschreibungen und eine Reduktion auf bestimmte Ebenen der Diversität hinausgeht.


DIE MUK

Die MUK versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang kulturelle Werte schafft. Die MUK ist die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint hier den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende.
 

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