Beethoven 2020

Der Komponist Ludwig van Beethoven bildet neben Gustav Mahler einen zentralen Forschungsgegenstand des IWF. In Kooperation mit der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft (IGM) und dem Wien Museum sowie mit internationalen Kooperationspartnern werden neue erklärungsorientierte Forschungsansätze hinsichtlich Aufführungspraxis, Rezeptions- und Wirkungsgeschichte, Mythologisierung, urban impact und urbane Imagebildung am Institut entwickelt. Durch die Anbindung referentieller internationaler ForscherInnen auf den Gebieten sowohl der Mahler- als auch der Beethoven-Forschung wird die Verschränkung wissenschaftlicher und künstlerischer Ansätze als zentrale Aufgabe des IWF gewährleistet.

In Kooperation mit dem Wien Museum und mit Univ.-Prof. William Kinderman, Visiting Researcher der MUK Wien (2016/17), wird an der Errichtung einer Gedenkstätte im sogenannten Testamentshaus (Heiligenstädter Testament im 19. Wiener Bezirk) gearbeitet. Zum Beethoven-Jahr 2020 ist geplant, ein interaktives Museum aufzubauen. Hierfür werden Konzerte, Masterclasses und Produktionen von der MUK konzipiert und durchgeführt. 

Zur Interpretation und zum Verständnis von Beethovens Werken werden an der MUK im WS 2016/17 und Sommersemester 2017 Seminare und Workshops unter der Leitung von W. Kinderman gemeinsam mit den Studiengängen für Tasteninstrumente und Streichinstrumente stattfinden. Im März 2017 findet ein Symposium mit dem Titel Utopian Visions and Visionary Arts statt.

Symposium Utopian Visions and Visionary Arts, in Kooperation mit dem Wien Museum und dem Institut für Kulturwissenschaften in Wien (IFK)

GastprofessorInnen:
Univ.-Prof. Dr. William Kinderman (University of Illinois, School of Music — WS 2016/17, SS 2017)

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Beethoven-Gesprächskonzert mit William Andrew Kinderman

Sa, 3. Juni 2017, 12.00 - 14.00 Uhr
Erkersaal, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

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Historisch trifft auf Modern: Kammermusik von Beethoven

Mo, 22. Mai 2017, 20.00 Uhr
Wiener Musikverein, Gläserner Saal/Magna Auditorium, Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien

In Ludwig van Beethovens Œuvre nimmt sein kammermusikalisches Werk einen wichtigen Stellenwert ein. An diesem besonderen Konzertabend wird dem Publikum von den Studierenden der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien ein musikalisches Highlight präsentiert: Im ersten Teil sind zwei Klaviertrios auf historischen Instrumenten in alter Stimmung zu hören, das berühmte Gassenhauer-Trio sowie das Klaviertrio op. 38, basierend auf dem Septett op. 20. Dieses bekannte Werk steht im zweiten Teil des Konzertes in der Originalfassung auf modernen Instrumenten auf dem Programm. Für das Publikum wird durch die unterschiedliche Instrumentierung der Schaffensprozess nachvollziehbar.

Der Beethoveninterpret und -forscher William Andrew Kinderman hält vor dem Konzert um 19.00 Uhr einen Einführungsvortrag im Steinernen Saal (Zählkarten am Veranstaltungstag an der Kassa des Wiener Musikvereins erhältlich).

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Beethoven-Klavierabend mit William Kinderman: "Von Leidenschaft zur Verklärung"

Di, 16. Mai 2017, 18:30 Uhr
Vivaldi-Saal im ÖJAB-Haus, Johannesgasse 8, 1010 Wien

Programm:

Ludwig van Beethoven (1770—1827)
Sonate pathétique c-moll op. 13
    Grave — Allegro di molto e con brio
    Adagio cantabile
    Rondo. Allegro

Sonate Es-Dur op. 81a Lebewohl-Sonate
    Lebewohl — Les adieux. Adagio — Allegro
    Abwesenheit — L'absence. Andante espressivo
    Wiedersehen— Le retour. Vivacissimamente — Poco andante

Pause

Sonate c-moll op. 111
    Maestoso — Allegro con brio ed appassionato
    Arietta. Adagio molto semplice e cantibile

William Kinderman, Klavier

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Meisterklasse Klavier mit William Kinderman

Termine:
Fr, 12. Mai 2017, 10.00 - 17.00 Uhr
Sa, 13. Mai 2017, 10.00 - 16.00 Uhr
MUK.podium, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Kooperationspartner

> Wien Museum (Musikergedenkstätte)
> IFK
> Universität Wien

Beethovens Hörrohr © Beethoven-Haus Bonn
Beethoven Symposium 2017 © Daniela Billner
William Kinderman, Vivaldi-Saal im ÖJAB-Haus © IWF
William Kinderman, Vivaldi-Saal im ÖJAB-Haus © IWF