Past events

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Zeitenschwelle 1918 - Szenische Lesung mit Studierenden der MUK

Samstag, 03. November 2018, 18.30 Uhr
Festsaal, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien

Aus Anlass des 100jährigen Gedenkens an das Jahr 1918 und seine weitreichenden Folgen bis in die Gegenwart hinein veranstaltet die Österreichische Akademie der Wissenschaften einen internationalen Kongress. Unter dem Titel „Vermessung einer Zeitenschwelle. Die Bedeutung des Jahres 1918 in europäischer und globaler Perspektive“ werden Dynamiken und Machtverhältnisse aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Dabei werden Stimmen aus den Ländern der ehemaligen Siegermächte, als auch aus denen der Besiegten und ihrer Nachfolgestaaten sowie aus neutralen Staaten zu Wort kommen. Themenkomplexe wie „Zerfall und Wandel“ oder „Friede – Macht – Recht“ werden ebenso diskutiert wie die Traumata der Nachkriegsgesellschaften.

Zur Eröffnung des Kongresses lesen Studierende des Studiengangs Schauspiel gemeinsam mit Schauspielern des Theaters in der Josefstadt aus dem Stück 3. November 1918 von Franz Theodor Csokor. Das Stück handelt  vom Zerfall der k. u. k. Armee im November 1918 und spielt in den letzten Tagen des Krieges unter Soldaten und Offizieren in einem Lazarett in den Kärtner Karawanken.

Szenische Einrichtung: Frank Panhans 
Schauspieler des Theaters in der Josefstadt: Alexander Absenger (MUK-Absolvent 2009), Joseph Lorenz, Paul Matic und Peter Matic

Mit den MUK-Studierenden Dominik Dos-Reis, Jonas Goltz, Marius Huth, Lorena Mayer, Ferdinand Nowitzky, Peter Rahmani und Tobias Resch
Sivo Penev, Trompete 
Hannes Schöggl, Schlagwerk

Details
Kongressprogramm

Symposium: Beethoven visuell. Der Komponist im Spiegel bildlicher Vorstellungswelten

Dienstag, 30. Oktober 2018, 13.00–18.00 Uhr
MUK.podium, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Das Symposium Beethoven visuell. Der Komponist im Spiegel bildlicher Vorstellungswelten findet in Kooperation mit dem Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) statt. Es gilt in drei thematischen Schwer- punkten zu zeigen, wie wesentlich die „Platzierung“ von Vorstellungen Beethovens in die Natur, in das Interieur und in das Immaterielle zur Konstitution und Verstetigung des Komponisten-Mythos beigetragen hat. Natur, Interieur und das Immaterielle bilden in diesem Sinn die Grundpfeiler einer „Ikonografie“ des Komponisten im engeren Sinn zugleich sind sie aber zentrale Sinnschichten im Werk und in der Deutung Beethovens.

Das abschließende Konzert (ab 19.00 Uhr) findet in Kooperation mit der Beethoven Society for Music and Research statt.

Moderation: Univ.-Prof.in Dr.in Susana Zapke
Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Stefan Schmidl, Univ.-Doz. Dr. Werner Telesko, Univ-Prof. Dr. Susana Zapke
Respondenten: Prof. William Kinderman Ph.D, Prof.em. Dr. Thomas Macho, Prof.em. Dr. Jürg Stenzl

Das Symposium Beethoven visuell ist Teil des Forschungsprojekts Beethoven 2020 an der MUK.

Eintritt frei.

Anmeldung unter ifw@muk.ac.at

Programm

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der ÖAW

Vortrag: Die Kunst der Inklusion – Polyästhetische Raumerfahrung in der Schule

26. September 2018 - 28. September 2018
Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8

Virginie Roy und Nora Schnabl-Andritsch, Studiengang Tanz an der MUK, sowie Michelle Proyer, Universität Wien, wurden von der Universität Hamburg eingeladen, an der 53. Arbeitstagung mit dem Titel „Vernetzung, Kooperation, Sozialer Raum-Inklusion Querschnittaufgabe“ als Referent*innen teilzunehmen. In der Arbeitsgruppe  „Spannungsfelder, Konzepte und Arbeitsformen in heterogenen Gruppen“ werden sie mit ihrem Beitrag „Die Kunst der Inklusion-Polyästhetische Raumerfahrung in der Schule“ ihr aktuelles Forschungsprojekt präsentieren.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Tagung: Publikumsentwicklung Neue Musik

26. September 2018, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Mit der praxisorientierten Tagung zur Publikumsentwicklung für Neue Musik zeigt mica – music austria in Zusammenarbeit mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien in Form von Impulsvorträgen, Workshops, Diskussionsrunden und performativen Interventionen Wege aufzeigen, wie man an Hörerinnen und Hörer herantreten kann, die noch nicht in engeren Kontakt mit Neuer Musik gekommen sind. Darüber hinaus gilt es, das Publikum auch für weitere Veranstaltungen zu binden. Durch die vielfältigen Herangehensweisen dient die Veranstaltung sowohl der Wissensvermittlung durch teils internationale Gäste als auch dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung von Ensembles, VeranstalterInnen, MusikvermittlerInnen und weiteren ProtagonistInnen der Neuen-Musik-Szene.

Zur Veranstaltung

Eine Veranstaltung der mica - music austria in Kooperation mit der MUK.

Tagung: Geschichte der Oper in Wien

17. - 19. September 2018, Gustav - Mahler-Saal, Wiener Staatsoper
Eine Konferenz zum 150. Geburtstag des Hauses am Ring

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus am Ring mit Mozarts Don Giovanni feierlich eröffnet. Ein Ereignis, das nicht nur die Wiener Öffentlichkeit mit Spannung verfolgte, sondern das auch außerhalb der Grenzen des Habsburgerreichs große Beachtung fand. Seither ist das Opernhaus stets im Blickpunkt des Interesses gestanden: Seit 150 Jahren ist es eine international wichtige Institution und Angelegenheiten der Wiener Oper sind – wie in keiner anderen Stadt weltweit – immer auch öffentliche Angelegenheiten.

Um die Geschichte des Hauses am Ring und seine Aufführungsgeschichte richtig lesen zu können, bedarf es einer Verortung des Musiktheaters in Wien, Österreich, Europa. Beginnend bei der Barockoper befragt unter der Leitung von Oliver Rathkolb ein hochkarätig besetztes Symposium im September die wechselnden Situationen, Ausdrucksformen und Umstände des (Wiener) Musiktheaters: Wer waren die Rezipienten, wie waren die politischen Zustände, was durfte gespielt werden – und was nicht? Wie sah die Spielplanpolitik der einzelnen Direktoren aus – und wie die wirtschaftliche Lage des Hauses?

In zahlreichen Einzelvorträgen wird beim dreitägigen Symposium eine genaue Bestandsaufnahme der Situation der Wiener Oper und ihres Umfelds vorgenommen – und weit über die Grenzen geschaut.
Im Mai 2019 ist ein zweiter Symposiums-Block geplant. Die Ergebnisse der September-Tagung sowie zusätzliche Beiträge werden in einem bebilderten Doppelband publiziert.

Freier Eintritt, Zählkarten ab 1. August erhältlich

Programm

Konzerte in Gemeindebauten

Freitag, 14. September 2018, 17:30 Uhr
Veranstaltungszentrum der VHS Donaustadt Bernoullistraße 1, 1220 Wien 

Freitag, 5. Oktober 2018, 17:30 Uhr
Veranstaltungszentrum der VHS Floridsdorf Angerer Straße 14, 1210 Wien

Konzerte des 1. Wiener Gemeindebauchors in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studienlehrgangs Operette unter der Leitung von Wolfgang Dosch. Auf dem Programm stehen unter anderem Wiener Lieder wie Schön ist so ein Ringelspiel (Peter Herz/Hermann Leopoldi), Ein Rother (Wenzel Seidl), Grüß mir mein Wien (aus Gräfin Mariza), I hab' a Badehütt'n drunt in Kaisermühl'n (Charles Berndt/Hermann Leopoldi).

Konzeption: Univ.-Prof. Wolfgang Dosch und Univ.-Prof. Susana Zapke
Musikalische Leitung: Mag. Martin Strommer

1. Wiener Gemeindebauchor

Seit 2008 wird bei wohnpartner die Stimmgabel geschwungen: Rund 80 SängerInnen des 1. Wiener Gemeindebauchors stehen bei jährlich bis zu 25 Auftritten in Wiener Gemeindebauten, aber auch bei Chorfestivals im In- und Ausland auf der Bühne.
Mit der Gründung des 1. Wiener Gemeindebauchors verfolgt wohnpartner die Idee, unterschiedliche Menschen durch die gemeinsame Sprache der Musik miteinander zu verbinden.

Eintritt frei.

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit wohnpartner

Notation: Imagination und Übersetzung

17.–18. Mai 2018 

Die Suche nach adäquaten Zeichensystemen und Notationsarten, die den jeweiligen Klang- und Formvorstellungen entsprechen, gehört besonders in der Moderne zur schöpferischen Praxis musikalischer Komposition. In ihr manifestieren sich Fragen nach der Natur des Klangs und des Klangraums sowie nach dessen Übersetzung in visualisierbare Bilder und Strukturen.

Eine Veranstaltung des IFK und des IWF in Kooperation mit der Anton Bruckner Privatuniversität Linz und Wien Kultur.

Konzeption: Susana Zapke

Programm

Inhalt der Vorträge

Kooperationspartner

Podium Operette

"Wien Film" - Operetten als Staatsersatz

07. Mai 2018; 18.30 Uhr, MUK.podium, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Als Österreich von der Landkarte verschwinden, (kulturelles) Leben gleichgeschaltet und ausgelöscht werden sollte, bot die neugegründete „Wien-Film“ mit Produktionen wie Operette, Wiener Blut, Wiener Mad’ln etc. einen Zufluchtsort. Der Operettenfilm wurde flimmernder Staatsersatz. In der „ostmärkischen Realität“ war Operette auf Zelluloid der – staatlicherseits als Ventil gestattete - letzte Schatten Österreichs und befriedigte, operetten- und filmtypisch und meist gekonnt gemacht, Sehnsüchte nach Identität im Walzertakt, nach „Ö-Dur“ (Hans Weigel) in einer Welt des Stechschrittes. Die Gratwanderung zwischen Widerstand und Anpassung ist nicht allen KünstlerInnen der „Wien-Film“ geglückt, zwiespältig bleibt manches Werk, widersprüchlich manche Persönlichkeit. Nicht nur während, sondern auch nach den „Tausend Jahren“.
Der 2. Teil des Programms widmet sich anlässlich seines 70. Todestages dem Werk von Franz Lehár.

Regie: Wolfgang Dosch
Choreographie: Liane Zaharia
Musikalische Leitung: Klara Torbov
Moderation: Stefan Schmidl

Eine Produktion des Universitätslehrgangs Klassische Operette und des Institus für Wissenschaft und Forschung (IWF) an der MUK in Zusammenarbeit mit dem FWF-Forschungsprojekt "Die Wien-Film 1938-1945" (ÖAW/Filmarchiv Austria).

Programm
Flyer
 

Tanz-Signale 2018

Ich scheiße auf alle Professoren der Tonkunstlehre.“
(Brief von Johann Strauss Sohn an Gustav Lewy, 10. Juni 1892)

Freitag, 16.03.2018, 9.00–12.00 Uhr, Vivaldi-Saal im ÖJAB-Haus, Johannesgasse 8

Wie komponierte er wirklich? Im Sinne der künstlerischen Forschung werden sich der Universitätslehrgang Operette (Klasse Wolfgang Dosch), der Studiengang Saiteninstrumente (Klasse Hartmut Pascher) sowie das Studio für Live-Elektronik (Klasse Alfred Reiter-Wuschko) mit der Musik von Johann Strauss kreativ auseinandersetzen und singuläre künstlerische Beiträge leisten. Kritisches Hinterfragen, improvisatorische Interpretationen, ein selten gehörtes Repertoire und vor allem das genuine Interesse, Geist und Gestus von Johann Strauss’ Musik auf den Grund zu gehen, stehen im Mittelpunkt der künstlerischen Erforschung seiner Musik.

Ein Projekt des Instituts für Wissenschaft und Forschung der MUK in Kooperation mit dem Wiener Institut für Strauss-Forschung (WISF).

Einführung & Moderation: Wolfgang Dosch

Programm

Plakat

Veranstaltungsreihe Tanz-Signale

Ankündigung des WISF

Kooperationspartner

Musikproduktion - Symbolpolitik und Verklärung der Nation

Vorlesung von Univ.-Prof.in Dr. in Susana Zapke und 
Dr. in Kathrin Raminger im Rahmen des Projekts oesterreich100 des Bundeskanzleramtes anlässlich des Gedenkjahres 2018

Anhand konkreter Beispiele aus der jüngsten Grundlagenforschung wird erörtert, wie Musik und Musikbildung als essentielle Bestandteile einer "Neuen Stadt" und eines "Neuen Menschen“ im Rahmen der Ersten Republik bewusst eingesetzt wurden.
Wien, die Welthauptstadt der Musik, positioniert sich nach 1918 neu. Welches Repertoire und mit welcher Funktion und Intention hierbei besonders gefördert wurde, bildet den Gegenstand der Vorlesung.

Donnerstag, 1. März 2018, 16.00 Uhr
1010 Wien, Johannesgasse 4a, 2. Stock, Erkersaal

Interactive Music Mapping Vienna / FWF AR 384 – G24

Kooperationspartner

Beethoven Museum feierlich eröffnet

Im Rahmen der Eröffnung des Beethoven Museums lud die MUK in Kooperation mit dem Wien Museum am 24. Novermber 2017 zu einer exklusiven Preview mit Konzert in das neurenovierte Haus in Heiligenstadt. 

Die Beethoven Wohnung Heiligenstadt in der Probusgasse 6 im 19. Bezirk wurde in den letzten Monaten von einer kleinen Gedenkstätte zu einem großen Beethoven Museum, das dem gesamten Leben und Werk des Komponisten gewidmet ist, erweitert. Im Zuge der Eröffnungsfeierlichkeiten veranstaltete die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien für rund 60 geladene Gäste eine exklusive Preview der von der Kulturwissenschaftlerin Lisa Noggler-Gürtler kuratierten Ausstellung. William Kindermann, Professor an der University of Illinois at Urbana-Champaign und Gastprofessor an der MUK sowie Co-Kurator der Ausstellung führte durch die völlig neu gestalteten Räume des Beethoven-Museums. 

In einem anschließenden Konzert spielten Klaus Sticken, stellvertretender Studiengangsleiter Tasteninstrumente, die Eroica-Variationen für Klavier sowie William Kinderman, Dalibor Karvay, Hartmut Pascher und Sebastian Dozler das Klavierquartett Es-Dur op. 16a. In ihrer Begrüßung betonten Prof. Dr. Franz Patay, Rektor der MUK, und Dr. Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums, die herausragende Qualität der gemeinsamen Kooperation der beiden Institutionen der Stadt Wien. Prof. Dr. Susana Zapke, Prorektorin der MUK und Vorstand des Instituts für Wissenschaft und Forschung, und Prof. Dr. William Kinderman blickten in ihrer gemeinsamen Einführung zurück auf ein Jahr der intensiven und produktiven Zusammenarbeit, in deren Rahmen die Museums-Eröffnung ein besonderes Highlight darstellt. Als exklusiver universitärer Partner des Wien Museums zeichnete die MUK für das Projekt „Beethoven Heiligenstadt“ auf wissenschaftlicher-kuratorischer Basis verantwortlich. Die Gastprofessur des Wissenschafters und renommierten Beethoven-Forschers William Kindermann stellte zudem einen wesentlichen Bestandteil der Zusammenarbeit dar.

Kooperationspartner

Konzert und Symposium Wilhelm Grosz (1894—1939). Wien-London-New York

ASC, Arnold Schönberg Center, Schwarzenbergplatz 6 (Eingang Zaunergasse 1 - 3), 1030 Wien

Do, 23. November 2017, 19.30 Uhr - Gesprächskonzert

Mitglieder des Sinfonieorchesters der MUK
Studierende der MUK SolistInnen
Andreas Stoehr Künstlerische Leitung und Moderation

Arnold SCHÖNBERG aus Brettl-Lieder

Wilhelm GROSZ Bänkel und Balladen op. 31

Hanns EISLER Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben op. 70
Balladen und Songs für eine Singstimme und Kammerensemble
 

Fr, 24. November 2017, 9.30 Uhr - Symposium

9.30 - 10.00 Uhr
Susana Zapke (MUK, Wien) Einleitung
Die Goldenen Zwanziger Jahre in Wien

10.15 - 10.45 Uhr
Joseph Toltz (Conservatorium of Music, University of Sydney)
Imperative aesthetics: the life and stylistic range of Wilhelm Grosz

11.00 - 11:30 Uhr
Andreas Stoehr 
(MUK, Wien)
Von der Musik jener Zeit

(Mittagspause - Buffet 12.00 - 13.00 Uhr)

13.00 - 13.30 Uhr
Stefan Schmidl (MUK, Wien)
Wilhelm Grosz im Kontext der Filmmusik seiner Zeit

13.45 - 14.15 Uhr
Christian Glanz (mdw, Wien)
Zu den Varianten von Hanns Eislers politischer Musik

14.30 - 15.00 Uhr
Philipp Gutmann (MUK, Wien)
Eine neue kritische Edition der Bänkellieder und Balladen (UE)
 

Eintritt frei

Das Schaffen von Wilhelm Grosz, der 1933 in die Emigration gezwungen und dessen Musik 1938 als »entartet« deklariert wurde, fand bis heute wenig Verbreitung. Als Schüler Franz Schrekers geriet er zwar nicht in unmittelbaren Kontakt mit der Lehre Schönbergs, gehörte jedoch einem intellektuellen Kreis von Wiener Komponisten der 1920er und 1930er Jahre an, dessen Geschichte und Rezeption noch weitgehend unbearbeitet blieb. Die kulturhistorische Zuordnung seines stilistisch breitgefächerten Œuvres, das von Liedern, Opern und Orchesterwerken bis zur Filmmusik reicht, ist Gegenstand dieser ersten Wilhelm Grosz gewidmeten wissenschaftlichen Tagung. Unter dem Titel »Bänkel und Balladen« präsentieren Studierende der MUK in einem Gesprächskonzert Werke von Arnold Schönberg, Wilhelm Grosz und Hanns Eisler. Diese drei Komponisten, deren Lebensläufe in Wien ihren Anfang nahmen und schließlich in der Emigration mündeten, haben sich auf unterschiedliche Weise mit den Genres Lied und Ballade auseinandergesetzt.

The works of Wilhelm Grosz, who was forced to emigrate in 1933 and whose music was declared “degenerate” in 1938, have received little attention to date. Although a pupil of Franz Schreker, he did not come into direct contact with the teachings of Schönberg, yet he belonged to an intellectual group of Viennese composers in the 1920s and 1930s whose history and reception remained largely unaddressed. The assignment of his oeuvre – characterized by a wide diversity of styles ranging from songs, operas and orchestral works to film music – within cultural history is the subject of this first academic conference dedicated to Wilhelm Grosz. Entitled “Bänkel und Balladen” (cantastoria and ballads), students at MUK will present works by Arnold Schönberg, Wilhelm Grosz, and Hanns Eisler in a lecture recital. These three composers, whose careers started out in Vienna and who were ultimately forced to emigrate, treated the genres of song and ballad in very different ways.

Ö1 Radiokolleg
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Folder - MUK
Folder - Arnold Schönberg Center

Kooperationspartner

Interdisziplinäres Symposium: "Das Lachen ist der Ausnahmezustand" - Komik und Subversion im Musiktheater

Di, 21. November 2017, 17.30 Uhr
Do, 23. November 2017, 17.30 Uhr
ÖGM, Österreichische Gesellschaft für Musik, Hanuschgasse 3, 1010 Wien

Das Symposium befasst sich mit dem Spannungsfeld von Musiktheater und subversiver Komik. Ausgehend von Elfriede Jelineks Bezügen zur Musik geht es dabei insbesondere um Musiktheater in Österreich seit den 1960er Jahren.
Anliegen ist es, aus interdisziplinärer Perspektive grundsätzliche Aspekte von Musiktheater und Komik zu untersuchen, zeitgenössische komische musiktheatrale Formen zu analysieren und nach deren Traditionen zu fragen, Komik auf den Musiktheaterbühnen heute zu beleuchten und Neues zu initiieren sowie den Zusammenhängen von Musiktheater, Komik und Gender nachzugehen. Das subversive Potenzial der Komik, das Unterlaufen gesellschaftlicher und ästhetischer Normen sowie das Aufbrechen patriarchaler Strukturen, steht dabei im Zentrum der Vorträge, Dialoge und Gespräche.
Einen Schwerpunkt bildet die Zusammenarbeit zwischen Elfriede Jelinek und Olga Neuwirth, von der auch der titelgebende Satz "Das Lachen ist der Ausnahmezustand" stammt. Untersucht werden die vergleichbaren Verfahren der beiden Künstlerinnen in Hinblick auf subversive Komik sowie ihr Umgang mit Sprachwitz und musikalischer Ironie.
Darüber hinaus werden aktuelle Inszenierungsformen von Komik diskutiert und nach der gesellschaftlichen Relevanz von Opernhäusern und Festivals gefragt, die sich komischen Musiktheaterwerken widmen.
Das Symposium ist Teil des Forschungsschwerpunkts "Komik" der Forschungsplattform Elfriede Jelinek der Universität Wien.

Folder
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Forschungsplattform Elfriede Jelinek

Angewandte Polyästhetik in der Kunst der Inklusion

GFT Symposium 27. - 29. Oktober 2017
Samstag, 27. Oktober 2017, 9.00 - 10.30 Uhr
Technische Universtität Dortmund

Nora Schnabl‐Andritsch und Virginie Roy, Studiengang TANZ sowie Michelle Proyer, Universität Wien, referierten bei dem wissenschaftlichen Symposium der Gesellschaft für Tanzforschung in Dortmund (27.‐29.10.) über partizipative Forschung, Intersektion Kunst/Behinderung/Inklusion sowie kunstgeleitetes Raum_Erleben.

Den Teilnehmerinnen des Symposiums wurde in einem 90 minütigen Workshop das polyästhetische Modul‐Konzept aus Tanz‐, Musik‐ und Bildsprache nähergebracht und deren Verquickung aus Kunst und Wissenschaft verdeutlicht. Des Weiteren wurden in einer Lecture Demonstration Forschungsfelder aufgezeigt, die partizipative, künstlerische sowie transmediale Praxen in den Fokus stellen.

Der Beitrag Angewandte Polyästhetik in der Kunst der Inklusion von Nora Schnabl‐Andritsch, Virginie Roy und Michelle Proyer wird in dem Sammelband des Symposiums Tanz‐Diversität‐Inklusion‐2017 veröffentlicht.

Alle weiteren Informationen finden sie unter

Gesellschaft für Tanzforschung

Die andere Seite der Musikstadt/02: In memoriam Georg Danzer. Pop und Protest: Die Slang Poeten der 70er

Di, 26. September 2017, 17.00 Uhr
MUK.theater, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Forschungsprojekt FWF/PEEK AR 384-G24:
Interactive Music Mapping Vienna. Exploring the City. 1945 up to the present day

Anlässlich des zehten Todestages von Georg Danzer (21.06.2007) werden Protest, Poesie und die sozial-politischen Umstände in der Frühzeit des Wiener-Austropops kritisch erläutert. Ein neuer Wiener Slang erobert seinen Raum. Sprache und Klang erheben sich als subversive Medien einer Wiener Jugendkultur der späten 60er und 70er Jahre.

Walter Gröbchen, Journalist, Autor und Musikverleger, und Franz Christian Schwarz, Musikmanager und mit Georg Danzer 30 Jahre befreundet, sowie ab 1989 auch sein Manager und Verleger, diskutieren gemeinsam mit Susana Zapke, Leiterin des Forschungsprojekts und Paul Lohberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, über Stil, Intention und Nachwirkung der legendären Austropop-Größe.

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Gefördert durch

Gustav Mahler. Das himmlische Leben 1892-1911. Vom Klavierauszug zum Symphoniesatz

Do, 29. Juni 2017, 15.00 Uhr
1.T (Turmraum 1), Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Gastvortrag Dr.in Renate Stark-Voit

Musikwissenschaftlerin, Germanistin und Herausgeberin der Neuen Kritischen Gesamtausgabe (NKG) der Werke Gustav Mahlers innerhalb der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft (IGMG).

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Elfriede Jelineks "Burgtheater" - Eine Herausforderung

Do, 27. April 2017, 17.00 Uhr
MUK.podium, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Die Forschungsplattform Elfriede Jelinek lädt herzlich ein!

Unter dem Titel „Elfriede Jelineks ‚Burgtheater‘ – Eine Herausforderung“ veranstalten die Forschungsplattform Elfriede Jelinek und das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum in Kooperation mit dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, dem Österreichischen Filmmuseum, dem Haus der Geschichte Österreich und dem Institut für Wissenschaft und Forschung der MUK von 26. April bis 5. Mai 2017 eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe.

Elfriede Jelineks Posse mit Gesang „Burgtheater“ thematisiert das opportunistische Verhalten und die ideologische Mittäterschaft von SchauspielerInnen im Nationalsozialismus sowie die Kontinuitäten der österreichischen Kunstproduktion von den 1930er Jahren über die NS-Zeit bis in die 1950er Jahre.
Das Stück, das bereits vor der Waldheim-Affäre die Mitschuld Österreichs am Nationalsozialismus zur Sprache brachte, wurde bei seiner Uraufführung 1985 als Schlüsselstück zur Schauspielerfamilie Paula Wessely – Attila Hörbiger skandalisiert, die öffentlichen Debatten begründeten Jelineks Ruf als „Nestbeschmutzerin“. Uraufgeführt in Bonn wurde es in Österreich – mit Ausnahme einer Produktion am Theater im Bahnhof in Graz – bislang nicht gespielt.
Anliegen der sieben Tage umfassenden Veranstaltungsreihe ist es, Jelineks „Burgtheater“ einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Aus interdisziplinärer Perspektive werden die zeitgeschichtlichen Kontexte, die Form und Sprache des Stücks, prägende Intertexte, Aspekte des Komischen, die Skandalisierung sowie die Verantwortung von KünstlerInnen in Diktaturen diskutiert.
Ein Schwerpunkt im Österreichischen Filmmuseum, gruppiert um den NS-Propagandafilm „Heimkehr“, den Jelinek in „Burgtheater“ aufgreift, rundet die Reihe ab.

Mit:
Alejandro Bachmann, Karl Baratta, Evelyn Deutsch-Schreiner, Karoline Exner, Allyson Fiddler, Bernhard Groß, Angelika Hager, Hilde Haider-Pregler, Beate Hoch-holdinger-Reiterer, Dagmar von Hoff, Pia Janke, Roland Koberg, Gertrud Koch, Teresa Kovacs, Anna Maria Krassnigg, Eveline List, Sigrid Löffler, Monika Meister, Markus Meyer, Cornelius Obonya (angefragt), Anton Pelinka, Artur Pe?ka, Sabine Perthold, Doron Rabinovi-ci, Oliver Rathkolb, Christoph Reinprecht, Sylvie Rohrer, Gerhard Scheit, Christian Schenkermayr, Heinz Sichrovsky, Irene Suchy, Till Gerrit Waidelich, Susana Zapke

Daten und Orte:
26.4., 4.5.: Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft (1010, Hofburg, Batthyanystiege)
27.4.: Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (1010, Johannesgasse 4a)
29.4., 30.4., 1.5.: Österreichisches Filmmuseum (1010, Augustinerstraße 1)
5.5.: Burgtheater, Vestibül (1010, Universitätsring 2)

Konzeption und Organisation: Pia Janke, Teresa Kovacs

Veranstaltung
Folder

Tanz-Signale 2017: Walzer aus Wien — mehr als ein Tanz? 150 Jahre An der schönen, blauen Donau

Do, 16. März 2017, 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
MUK.theater, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Vom 16. bis 19. März 2017 finden zum 14. Mal die vom Wiener Institut für Strauss-Forschung ins Leben gerufenen Tanz-Signale statt. Anlässlich des 150. Jubiläums der Uraufführung des Walzers An der schönen, blauen Donau von Johann Strauss (Sohn) am 15. Februar 2017 sind die diesjährigen Tanz-Signale dem Wiener Walzer gewidmet. Dieser ging nicht nur als reiner Tanz in die Musikgeschichte ein, sondern fand über mehr als zwei Jahrhunderte auch Eingang in die Konzertmusik.

Das Symposium an der MUK findet am 16. März 2017 im MUK.theater statt: mit wissenschaftlichen Beiträgen von u. a. Norbert Rubey und Stefan Schmidl sowie künstlerischen Beiträgen von Studierenden der MUK und einem Round-Table-Gespräch mit Wolfgang Dosch, Andrew Middleton, Norbert Rubey, Eduard Strauss, Eva Maria Stöckler, Stefan Schmidl. Moderation: Susana Zapke.

Ein Projekt des Instituts für Wissenschaft und Forschung der MUK in Kooperation mit dem Wiener Institut für Strauss-Forschung, der Universität Wien und der Donau Universität Krems.

Veranstaltung
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Wiener Institut für Strauss-Forschung - Veranstaltung
Wiener Institut für Strauss-Forschung - Programm
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Tagung Utopian Visions and Visionary Art: Beethoven’s ‘Empire of the Mind’ Revisited

Mi, 15. März 2017 – Fr, 17. März 2017, 
IFK, Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Reichratstraße 17, 1010 Wien
MUK, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Johannesgasse 4a, 1010 Wien
Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien

Symposium an der MUK am Fr., 17. März 2017, 09.00 - 18.00, MUK.podium
Gesprächskonzert mit Studierenden der MUK ab 18.30

Konzeption: Univ.-Prof. Dr. William Kinderman (IFK, Wien/School of Music, University of Illinois at Urbana-Champaign) 

Utopian Visions and Visionary Art: Beethoven’s ‘Empire of the Mind’ Revisited explores cultural and political conditions in the wake of French Revolutionary and Napoleonic upheavals, reassessing the impact of aesthetic currents linked to Kant, Goethe, and Schiller among others on artworks of the early nineteenth century and beyond, and particularly on Beethoven's music. Fresh research on Beethoven's manuscripts has illuminated his working methods and aesthetic priorities. The composer's wide-ranging interest in mythology, non-linear temporality and philosophical notations of the unlimited invites attention. Beethoven's commitment to Schillerian idealism and the aesthetics of the sublime stands in contract to his disenchantment with the politics of absolutism and the repressive Metternich regime in Austria. Reexamination of the cultural context and early reception of Beethoven's works in all the more instructive, in view of the often marginalized role of aesthetic priorities in modern life.

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Hanna Berger - eine widerständige Künstlerin an der Tanzabteilung der mdw im Nachkriegswien

Aus der Ausstellung über Frauen an der Universität für Musik und darstellende Kunst (mdw) aus dem Jahr 2011 wurde nun ein Internet-Projekt. Die Stabstelle Gleichstellung, Gender Studies und Diversität in Kooperation mit der Genderprofessur am IKM und dem Archiv der mdw hat auch Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Amort (MUK, Leitung des Tanz-Archivs) eingeladen mitzuwirken.
Ihr Beitrag heißt: „hanna berger - eine widerständige künstlerin an der tanzabteilung im nachkriegswien“.
Am Internationalen Frauentag, dem 8. März 2017, wird die virtuelle Plattform mit dem Titel „spiel/mach/t/raum“ präsentiert und ist ab dann abrufbar.

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Der Blick, der Atem und das Sprechen II

Mo, 6. Februar 2017 – Fr, 10. Februar 2017, 9.00 Uhr – 15.00 Uhr
Bräunerstrasse 5, 1010 Wien

Leitung: Univ.-Prof.in Steffi Hofer

Wie wir unsere Sehbahn benutzen, hängt von unserem Blick ab. Unser Blick und die Art und Weise, wie wir sehen, ist also auch für unsere Impulse mit verantwortlich. Gleichzeitig beeinflusst die Augenspannung die Zungen- und Kieferspannung sowie die Atemregulierung. Während wir diese Faktoren anhand der Eyebody® Methode untersuchen, loten wir die Möglichkeiten unseres Handwerks für die Bühne und die Partnerarbeit aus. Wo beginnt Kontakt und wo hört er auf? Kontakt beschreibt unsere Linien im Raum und diese lassen uns ausbreiten. Wir arbeiten an der Verbesserung der Haltung und der Verstärkung unserer Präsenz. Um die Bezüge der Sehbahn in unserem Körper besser aufspüren und integrieren zu können, werden wir in diesem Workshop die Talmi®-Behandlungen mit integrieren. Talmi® ist eine systematische Körperarbeit, welche die Struktur, Funktion und Energie des Körpers wieder aufspürt. Anhand von Übungen, Spielen und Textarbeit möchte ich die Zusammenhänge von unserem Sehsystem und unserem Ausdruck (Körper, Stimme und Sprechen) bewusster machen.

Weiterlesen (Beitrag Steffi Hofer: Das Sehsystem und sein Einflüsse auf die eigene Präsenz)

Andrea Amort im Tanztalk

So, 04. Dezember 2016, 19.07 Uhr
Freies Radio b138 (auf 102,3 MHz)

Klassischer Tanz, Moderner Tanz, Konzepttanz, Zeitgenössischer Tanz, Community Dance – und dann? Lässt sich der gegenwärtige Bühnentanz in Worte fassen? Was zeichnet ihn aus und wohin führt er? Spannende Fragen, die Radioredakteurin Gerlinde Roidinger, ehemals MUK-Absolventin, an Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Amort richtet. 

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Entente Musicale „Nordic Landscapes“

Sa, 26. November 2016, 19.30 Uhr
RadioKulturhaus, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

Landschaft zählte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu den wichtigsten Themen von programmatischer Musik. Besonders intensiv und vielschichtig geschah dies in Nordeuropa. Dieses Konzert versucht, das Spektrum der musikalischen Formulierungen vorzuführen. So umfasst es Werke, die den pastoralen Charakter Dänemarks suggerieren (Niels Gade, Carl Nielsen), die „irreduzible“ nationale Eigenart Finnlands ausdrücken (Jean Sibelius), die betörende Sinnlichkeit Norwegens evozieren (Geirr Tveitt) und schließlich die spektakuläre Erhabenheit Islands in Musik übersetzen (Jón Leifs). Dazu ergänzend erklingen schwedische Konzertkompositionen von Lars Erik Larsson und Andrea Tarrodi …

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Eröffnungsrede von Susana Zapke bei Ausstellung im Belvedere

Di, 8. November 2016, 19.00 Uhr
Orangerie im Unteren Belvedere, Rennweg 6, 1030 Wien

Am Di, 8. November 2016 wird im Belvedere die Austellung Hubert Scheibl — Fly eröffnet. Zu Gast ist auch Prorektorin Susana Zapke.
Von 9. November 2016 bis 5. Februar 2017 werden in der Orangerie im Unteren Belvedere (Rennweg 6, 1030 Wien) Bilder des abstrakt-sensiblen, lyrischen Malers Hubert Scheibl ausgestellt.
Bei der Ausstellungseröffnung am Dienstag, 8. November 2016 um 19.00 Uhr wird neben der Direktorin des Belvederes Agnes Husslein-Arco und des Kurators Mario Codognato auch Univ.-Prof.in Dr.in Susana Zapke, Prorektorin der MUK und Leiterin des Instituts für Wissenschaft und Forschung, mit einem Vortrag zu Gast sein …

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moving space — inside moves. Performative Aktionen zu Ai Weiweis Ahnenhalle im 21er Haus

Sa, 12. November 2016, 13.00—15.00 Uhr
21er Haus, Quartier Belvedere, Arsenalstraße 1, 1030 Wien

Leitung: Univ.-Prof.in Mag.a Virginie Roy & Univ.-Prof. Nikolaus Selimov (Tanz), Marius Binder (Komposition), Univ.-Prof.in Dr.in Susana Zapke (Institut für Wissenschaft und Forschung)

TänzerInnen und MusikerInnen der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien befassen sich in einem mehrwöchigen künstlerischen research mit der aktuellen Ausstellung von Ai Weiwei im 21er Haus. Die daraus resultierenden performativen Aktionen werden vor Ort entwickelt und interagieren gleichermaßen mit Ai Weiwei’s Ahnenhalle und den BesucherInnen der Ausstellung. Das Projekt fokussiert den künstlerischen Entwicklungs- und Forschungsprozess und intendiert daher nicht die Präsentation einer „Vorstellung“.

Termine:
research mit Publikum:
Sa, 29. Oktober 2016, 13.0016.00 Uhr
Interventionen:
Sa, 12. November 2016, 13.0015.00 Uhr
Interventionen:
Di, 15. November 2016, 18.0020.30 Uhr
Abschlussinterventionen:
Sa, 19. November 2016, 14.0016.00 Uhr

Veranstaltung
Newsbericht
Sendung zum Nachhören auf radio klassik

Dwelling. Crossed Spaces

Sa, 22. Oktober 2016, 19.00 Uhr
21er Haus, Quartier Belvedere, Arsenalstraße 1, 1030 Wien

Das Baubo Collective, bestehend aus MUK-Studierenden, war am 22. Oktober, 19.00 Uhr im Rahmen der Finissage „Leben in der Wand“ im 21er Haus zu Gast.
Das Baubo Collective ist ein zeitgenössisches Ensemble, bestehend aus den MUK-Studentinnen Miriam Adrefris an der Harfe (Klasse Gabriele Mossyrsch), Anna Maria Niemiec am Violoncello (Klasse Lilia Schulz-Bayrova) und Lorina Vallaster an der Blockflöte (Klasse Thomas List)…

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Die Welten der Rosalia Chladek

Fr, 21. und Sa, 22. Oktober 2016, Köln

Internationales Symposium Zugänge schaffen! – Wie Wissenschaft und Kunst vom Kulturerbe Tanz profitieren können

Die Welten der Rosalia Chladek übertitelte Andrea Amort (Studiengang Tanz) die Präsentation ihres an der MUK zeitlich befristet verorteten, bedeutsamen Nachlass-Projekts. Die Internationale Gesellschaft Rosalia Chladek hat der MUK und Amort als Projektleiterin den sehr umfangreichen Nachlass der 1995 verstorbenen Künstlerin zur Erschließung und Beforschung zur Verfügung gestellt. Anlässlich des Internationalen Symposiums Zugänge schaffen! – Wie Wissenschaft und Kunst vom Kulturerbe Tanz profitieren können (21. und 22. Oktober 2016), veranstaltet vom Deutschen Tanzarchiv Köln und dem Verbund Deutscher Tanzarchive, referierte Amort über die Bedeutung des singulären Wiener Tanzarchiv-Projektes.

Flyer
Programm

Stefan Schmidl beim Symposion „Mozart heute“

Fr, 14. Oktober 2016, 10.45 Uhr
Mozarthaus Vienna, Bösendorfer-Saal, Domgasse 5, 1010 Wien

Der MUK-Lehrende und stellvertretende Vorstand des Instituts für Wissenschaft und Forschung, Univ-Prof. Dr. Stefan Schmidl, wird am Freitag, 14. Oktober, einen Vortrag im Mozarthaus Vienna halten. Am 13. und 14. Oktober 2016, ab jeweils 10.00 Uhr widmet sich das Mozarthaus Vienna gemeinsam mit der Wien Museum Mozartwohnung dem Symposium Mozart heute. Zum aktuellen Stand der Mozart-Rezeption. Dabei wird vor allem eine Frage gestellt: Wie ist die Mozart-Rezeption heute — 25 Jahre nach dem Mozartjahr 1991 — einzuschätzen? Hat sich das Mozart-Bild seit Miloš Formans Amadeus-Film und Wolfgang Hildesheimers Mozart-Buch wesentlich verändert? Stefan Schmidl wird am Fr, 14. Oktober, 10.45 Uhr, mit einem Vortrag zum Thema Sensation des Klassischen. Zur Semantik von Mozarts Musik im rezenten Kino mit von der Partie sein …

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Elfriede Jelinek – Nestbeschmutzerin & Nobelpreisträgerin

PRÄGUNGEN & MUSIKALISCHE BEZÜGE
Sa, 15. Oktober 2016, 16.00 Uhr

MUK.theater, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

In einer Veranstaltungsreihe vom 11.—23. Oktober 2016, initiiert von der Forschungsplattform Elfriede Jelinek, werden die biografischen Kontexte und musikalischen Prägungen der Autorin, ihr politisches und feministisches Engagement, die Bedeutung ihres Schreibens für die Gegenwartsliteratur und ihr Film- und Theaterschaffen in Vorträgen und Diskussionen untersucht. Jelineks provozierende Ästhetik sowie die öffentlichen Erregungen und Skandalisierungen, die es zu ihr gab, stehen im Zentrum der Befragungen.
Am 15. Oktober werden die biografischen und musikalischen Bezüge Jelineks thematisiert, die an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (ehemals Konservatorium der Stadt Wien) ihre musikalische Ausbildung absolviert hat. Ergänzt wird das Symposium mit künstlerischen Beiträgen einer interuniversitären Lehrveranstaltung, die im Dialog zwischen Studierenden der Universität Wien und der MUK stattgefunden hat.

Veranstaltung
Forschungsplattform Elfriede Jelinek

Trash Music Vienna 1960-1990: Die andere Seite der Musikstadt

Mo, 7. Oktober 2016, 17.00 Uhr
MUK.theater, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Vorlesung zur Vertiefenden Theorie & Party für Hörer aller Fakultäten und für externe Interessierte. Eine Veranstaltung des Instituts für Wissenschaft und Forschung (IWF)

Referent Al Bird Sputnik führt uns durch drei Jahrzehnte der Musikstadt Wien - anhand von Recording Artists, Songs und Orten, die bisher nicht unbedingt Teil des offiziellen Stadt-Images waren. Sittenlose Schauplätze, egozentrische Außenseiter, Hippies, Hausbesetzer und Girl-Gangs begegnen uns auf einer Talfahrt durch die abseitigsten Kapitel heimischer Pop- und Underground-Musik-Geschichte (ca. 1960—1990) …

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Susana Zapke hält Gastvortrag zu Herzog Rudolf IV. bei internationaler Tagung in Wien

Mi, 12. Oktober 2016, 16.15 Uhr
Curhaus, Stephansplatz 3, 1010 Wien

Prorektorin Prof. Dr. Susana Zapke hält im Rahmen der internationalen Tagung „St. Stephan in Wien. Die Herzogswerkstatt“ einen Vortrag zum Thema Musik, Aufführung und Öffentlichkeit. Zum Repräsentationsbegriff Herzog Rudolf IV.

Als Pfarrkirche der Wiener und Wienerinnen, Repräsentationsobjekt der Landesfürsten und schließlich als Bischofskirche hat sich das Aussehen von St. Stephan über mehrere Jahrhunderte verändert.  …

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Leben in der Wand

Di, 21. Juni 2016, 19.30 Uhr
21er Haus, Quartier Belvedere, Arsenalstraße 1, 1030 Wien

Anlässlich der Eröffnung des 21er Pavillons 2016 trat das Ensemble MUK.wien.aktuell, bestehend aus Studierenden der MUK, beim Sommerfest des Belvedere im 21er Haus auf. Dieses interdisziplinär-adaptive Projekt wurde vom Institut für Wissenschaft und Forschung gemeinsam mit dem Belvedere erarbeitet…

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THE MUK

The MUK consideres itself a progressive Music and Arts university, which creates cultural values in the fields of music, dance, drama and singing. The MUK is the only university in the ownership of the city of Vienna and unites the best international talents and prominent teachers.
 

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