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Jonathan Stark gewinnt Dirigierwettbewerb in Athen

15.03.2019 Orchester/Ensembles/Kammermusik
Jonathan Stark © Theresa Pewal
Jonathan Stark © Theresa Pewal

Der junge Deutsche konnte sich bei der erstmals Anfang März stattfindenden „Athens International Conducting Masterclass and Competition“ gegen 110 internationale TeilnehmerInnen durchsetzen und wurde mit dem Ersten Preis ausgezeichnet.

Nach einer ersten Runde per Videoentscheid wurden 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Athen zum Halbfinale eingeladen, wo die KandidatInnen jeweils drei Proben mit dem Athens Philharmonia Orchestra leiten mussten. Jonathan Stark (Klasse Andreas Stoehr) konnte in dieser Runde mit Brahms Sinfonie Nr. 2 und Haydns Sinfonie Nr. 104 überzeugen. Im anschließenden Finale mit acht KontrahentInnen bestand die Aufgabe aus einer weiteren 15-minütigen Probe und einem öffentlichen Konzert. Durch eine geheime Wahl der Orchestermitglieder wurde Jonathan Stark schließlich zum Sieger des Wettbewerbs gekürt.

Der deutsche Komponist und Dirigent Jonathan Stark gab sein Bühnendebüt im Jahr 2014, als er im Rahmen des Atlas Festival sein Ensemblewerk Canvas im Amsterdamer Muziekgebouw aan’t IJ mit dem Atlas Ensemble zur Uraufführung brachte. Unmittelbar darauf folgte eine Einladung des Goethe-Instituts in die usbekische Hauptstadt Taschkent, um im dortigen Ilkhom Theater die Auftragskomposition In Touch mit dem Omnibus Ensemble zu realisieren. In der Saison 2016/17 erfolgte die Uraufführung von Starks Liederzyklus Passageway (Texte von Franziska Haß), der sich mit der aktuellen Flüchtlingsthematik auseinandersetzt, in der Opera America in New York City durch Stephanie Weiss (Mezzosopran) und Christina Wright-Ivanova (Klavier). Dasselbe Duo brachte Passageway im Rahmen der CMS International Conference im Sommer 2017 auch in Sydney zur Aufführung. Jonathan Starks Kompositionen erscheinen im Musikverlag Donemus in Den Haag. Seit Oktober 2016 ist er Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH).
Derzeit absolviert Jonathan Stark seine musikalische Ausbildung Dirigieren bei Andreas Stoehr an der MUK und in Musiktheorie bei Gesine Schröder an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Richtungsweisende künstlerische Impulse erhielt er vor allem durch seinen Kompositionslehrer Christian Wenzel sowie durch Meisterkurse bei Hans Zender und Isabel Mundry. Weitere wichtige Stationen bilden die Teilnahme am New Works By Emerging Composers-Workshop 2014 des S. E. M. Ensembles in New York City (Künstlerischer Leiter: Petr Kotik) und sein Erfolg beim Call for Scores 2014 des Wiener Ensemble Platypus mit dem Werk (de)konstruktiv.

Wir gratulieren recht herzlich!


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