Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen

Aufgabe der Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen ist Diskriminierungen auf Grund des Geschlechts, auf Grund einer Behinderung sowie auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung entgegenzuwirken und die Angehörigen und Organe der Privatuniversität in diesen Angelegenheiten zu beraten und zu unterstützen. Des Weiteren entwickelte die Arbeitsgruppe einen Frauenförderplan und wirkt dadurch auf ein ausgewogenes Zahlenverhältnis zwischen den an der Privatuniversität beschäftigten Frauen und Männern hin. Die Arbeitsgruppe erarbeitet auch Vorschläge für Maßnahmen zur Unterstützung von Universitätsangehörigen und Studierenden mit Behinderung.

Die Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen besteht aus zwei Lehrenden, einer Kollegin bzw. einem Kollegen aus der Administration sowie zwei Studierendenvertretern. Die Funktionsperiode beträgt grundsätzlich 3 Jahre. Die Mitglieder aus der Kollegenschaft werden entsprechend der in der Satzung verankerten Wahlordnung gewählt, die Studierenden werden jährlich durch die Hochschulvertretung entsendet. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sind bei der Ausübung ihrer Funktion an keine Weisungen oder Aufträge gebunden. Sie dürfen bei der Ausübung ihrer Befugnisse nicht behindert und wegen dieser Tätigkeit in ihrem beruflichen Fortkommen nicht benachteiligt sein, sondern werden von allen Organen des Hauses im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützt. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe unterliegen einer Verschwiegenheitspflicht und betreuen die an sie herangetragenen Problemstellungen daher unter Wahrung von Diskretion und Vertraulichkeit (Beratung, Information und Begleitung). Die Arbeitsgruppe hat darüber hinaus das Recht, ein Mitglied zur Teilnahme ohne Stimmrecht zu allen Berufungs- und Evaluierungsverfahren zu entsenden.

Hat die Arbeitsgruppe begründeten Anlass zur Annahme einer Ungleichbehandlung, so hat sie der Angelegenheit nachzugehen und gegebenenfalls das Rektorat und den Senat in Kenntnis zu setzen. Dies unterscheidet die Arbeitsgruppe vom Betriebsrat, der die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien gegenüber der Geschäftsführung vertritt und in arbeits- bzw. sozialrechtlichen Fragen berät und informiert.


Mitglieder und Erreichbarkeit

Funktionsperiode: 27. Jänner 2017 – 28. Jänner 2020

Vorsitzender & Behindertenbeauftragter:
> Bernhard Mayer-Rohonczy (T: +43 1 512 77 47-220; Mobil: +43 664 606 47 220;
E: b.mayer-rohonczy(at)muk.ac.at)

Stellvertretender Vorsitzender, Gruppe Lehrpersonal männlich, Ombudsmann in Fällen sexueller Belästigung von (insbesondere männlichen) Angehörigen der MUK:
> Manfred Equiluz (T: +43 699 1 715 64 86; E: m.equiluz(at)muk.ac.at)

Gruppe Lehrpersonal weiblich, Frauenbeauftragte:
> Jolantha Seyfried (j.seyfried(at)muk.ac.at)

Gruppe Studierende weiblich, Ombudsfrau in Fällen sexueller Belästigung von (insbesondere weiblichen) Angehörigen der MUK:
> Lara Sienczak (l.sienczak(at)students.muk.ac.at)

Gruppe Studierende männlich:
> Georgel Popa (g.popa(at)students.muk.ac.at)

§ 20 Gleichstellung und Frauenförderung - Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen (lt. Satzung, 4. Abschnitt)

(1) Aufgabe der Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen ist Diskriminierungen auf Grund des Geschlechts, auf Grund einer Behinderung sowie auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung entgegenzuwirken und die Angehörigen und Organe der Privatuniversität in diesen Angelegenheiten zu beraten und zu unterstützen. Weiters ist von der Arbeitsgruppe ein Frauenförderungsplan zu entwickeln und auf ein ausgewogenes Zahlenverhältnis zwischen den an der Privatuniversität beschäftigten Frauen und Männern hinzuwirken sowie Vorschläge für Maßnahmen zur Unterstützung von Universitätsangehörigen und Studierenden mit Behinderung zu erarbeiten.

(2) Die Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen besteht aus:
a) zwei von der Gesamtheit der Lehrenden nach Geschlechtern getrennt gewählte Lehrende,
b) einem von den administrativen MitarbeiterInnen gewählten Mitglied und
c) zwei von der Hochschulvertretung entsendete Mitglieder aus der Gruppe der ordentlichen Studierenden (davon mindestens eine Frau).

(3) Die Funktionsperiode der Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen beträgt drei Jahre (ausgenommen die von der Hochschulvertretung entsendeten Mitglieder). Wiederwahl ist möglich.

(4) Die Konstituierung der Arbeitsgruppe hat innerhalb von zwei Wochen nach Feststellung der Gültigkeit des Wahlergebnisses zu erfolgen. Bei der konstituierenden Sitzung wählt die Gruppe eine/n Vorsitzende/n aus dem Kreis ihrer Mitglieder. Diese/r hat in Folge die Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen nach Bedarf bzw. im Anlassfall einzuberufen.

(5) Unmittelbar nach der Konstituierung der Arbeitsgruppe schlägt diese
- die Kandidatin für das Amt der Frauenbeauftragten,
- den Kandidaten/die Kandidatin für das Amt des oder der Behindertenbeauftragten und
- eine Ombudsperson zur Entgegennahme von Beschwerden und Hinweisen in Bezug auf sexuelle Belästigung
dem Senat zur Ernennung vor.

(6) Die Frauenbeauftragte, der/die Behindertenbeauftragte und die Ombudsperson werden vom Senat für die Dauer der Funktionsperiode der Arbeitsgruppe ernannt, eine Wiederernennung ist zulässig. Sofern die ernannten Personen nicht der Arbeitsgruppe angehören, werden diese zu kooptierten Mitgliedern der Arbeitsgruppe ohne Stimmrecht. In begründeten Fällen kann der Senat die Ernennung der drei oben genannten Personen rückgängig machen.

(7) Die Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen entwickelt den Frauenförderungsplan der Privatuniversität sowie Maßnahmen zur Gleichstellung von Mann und Frau. Nach Stellungnahme der Frauenbeauftragten entscheidet der Senat über die Vorschläge.

(8) Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sind bei der Ausübung ihrer Funktion an keine Weisungen oder Aufträge gebunden. Sie dürfen bei der Ausübung ihrer Befugnisse nicht behindert und wegen dieser Tätigkeit in ihrem beruflichen Fortkommen nicht benachteiligt werden.

(9) Die Arbeitsgruppe ist bei der Ausübung ihrer Funktion von allen Organen der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen. Die Arbeitsgruppe hat das Recht, ein Mitglied zur Teilnahme ohne Stimmrecht zu allen Berufungs- und Evaluierungsverfahren zu entsenden.

(10) Hat die Arbeitsgruppe begründeten Anlass zur Annahme einer Ungleichbehandlung, so hat sie der Angelegenheit nachzugehen und gegebenenfalls das Rektorat und den Senat in Kenntnis zu setzen.

Die Verwaltungsakademie der Stadt Wien bietet darüber hinaus zahlreiche Weiterbildungs-möglichkeiten zu den Themen Gender Mainstreaming, Diversity Management, rechtliche Grundlagen für die Gleichstellung von Frauen und Männer, sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Mobbing an!