Through the text ... faces

27.09.2013 Instrumentalsolisten Orchester/Ensembles/Kammermusik Schauspiel Tanz Wissenschaft/Pädagogik Zeitgenössische Musik/Kunst
© Joël Faivre
© Joël Faivre

Von 25. August bis 7. September 2013 fand am Conservatoire de Dijon die Intensivphase des ERASMUS-Projekts statt. Studierende und Lehrende aus den Bereichen Tanz, Theater und Musik aus fünf verschiedenen Ländern arbeiteten in Workshops und improvisativen Performances zusammen.

Eine spannende Fortsetzung fand diesen Sommer das Erasmus-Intensivprogramm Through The Image. The Secret Of My Bag, das 2010 von der KONSuni initiiert wurde. Erneut fanden sich nun Studierende und Lehrende aus den Bereichen Tanz, Theater und Musik der Academy of Performing Arts Bratislava (Slowakei), der Mimar Sinan Fine Arts University Istanbul (Türkei), dem Conservatoire à Rayonnement Règional de Dijon (Frankreich) und der Konservatorium Wien Privatuniversität sowie der beiden neuen Partnerinstitutionen Gheorghe Dima Music Academy (Rumänien) und PESM Bourgogne (Frankreich) zusammen, um eine Neuauflage unter dem Titel Through the Text…Faces zu konzipieren. Dieses Mal bildeten neben Fotografien von Stephan Röhrle, Texte Jiddu Kroshnamurtis Ausgangspunkt für die abschließenden Performances. In kontinuierlicher Arbeit wurden bereits während des gesamten Studienjahres 2012/13 Vorbereitungen an den teilnehmenden Unis für das Projekt geleistet, zur Intensivphase traf man sich schließlich von 25. August bis 7. September 2013 in Dijon.

Monika Weiner, die die Studierenden der Konservatorium Wien Privatuniversität den gesamten Projektzeitraum über begleitet und betreut hat, berichtet:

„Fünf Städte entsandten 25 Studierende aus den Disziplinen Tanz, Musik und Theater, um eine Performance zu erarbeiten und zu präsentieren [...] In 2 Wochen intensivster Arbeit kreierte die Chroeografin Virginie Dejeux eine abendfüllende Vorstellung. Die Aufgaben waren eigentlich klar formuliert, trotzdem hat es sehr geholfen, dass die Choreografin mit uns in Wien 2 Tage gearbeitet hat. Wir haben zu jeder Thematik teilweise Theater und Tanz verbunden, oder eine tänzerische sowie eine theatrale Fassung vorbereitet. Da wir die meisten Angebote hatten, wurde die Dramaturgie des Abends um unsere Sequenzen gebaut.
Ich hatte den Eindruck, dass für einige Teilnehmer anderer Institute Improvisation und eigenständiges Gestalten ungewohnte Arbeitsmethoden sind, was für die Studierenden des Konservatoriums Wien Privatuniversität Arbeitsalltag ist und daher keine neue Erfahrung war [...] Für die Schauspieler war es sicher eine neue Erfahrung zu erleben, dass Choreografien auch aus Bildern und Stimmungen entstehen, und nicht unbedingt aus einer Geschichte von Charakteren. Durch die tägliche Körperarbeit hat sich ihr Körperbewusstsein sicher verfeinert. [...] Für die Tänzer war das tänzerische wie szenische Improvisieren und das Einsetzen ihrer Stimme eine wichtige Erfahrung. Was sehr schön zu beobachten war, dass die Musiker im körperlich Ausdruck mutiger wurden.  [...] Abschließend möchte ich nochmals betonen, dass ich solche Projekte großartig finde und es für mich persönlich und die Studierenden eine Horizonterweiterung war und ich wäre jederzeit wieder dabei. Ich würde aber mit weniger Teilnehmern arbeiten, oder die Zeitspanne verlängern. In der Ausschreibung solcher Projekte sollte klar sein, wo der Schwerpunkt liegt, ist es der Tanz, die Musik, oder Theater, damit sich die Teilnehmer besser einstellen können. Ich glaube eine Disziplin sollte den Rahmen bilden, und alle anderen ordnen sich unter. Das war ja bei diesem Projekt gegeben, aber ich hatte den Eindruck, dass es eine Zeit gebraucht hat, bis das Alle auch so verstanden haben. Es war ein unvergessliches Erlebnis und der Profit wird erst nach und nach bewusst werden.”
(Monika Weiner, September 2013)


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