Stipendien der YMFE an Andrea Götsch und Vera Karner vergeben

02.05.2018 Instrumentalsolisten

Die beiden Klarinettistinnen setzten sich in den jeweiligen Landeswettbewerben zu den Stipendien-Programmen der Yamaha Music Foundation of Europe (YMFE) durch.

Seit 1990 vergibt die Yamaha Music Foundation of Europe Stipendien an junge Musikerinnen und Musiker aus mehr als 30 Ländern in ganz Europa. Das Yamaha Stipendien-Programm findet jährlich in verschiedenen Disziplinen statt, 2017/18 stand das Fach Klarinette im Mittelpunkt des Wettbewerbs. Die talentierte Klarinettistin  Andrea Götsch wurde nun am 24. April 2018 an der MUK durch Christian Sonnleitner (Branch Director, Yamaha Music Europe GmbH, Branch Austria) mit dem Ersten Preis für KlarinettistInnen aus Österreich ausgezeichnet. Vera Karner erhielt ebenfalls als Siegerin des Wettbewerbs für Deutschland die Auszeichnung der YMFE. Beide jungen MusikerInnen dürfen sich über ein Stipendium im Wert von € 2000 freuen.

Andrea Götsch studierte seit 2013 im Bachelorstudium Klarinette bei Reinhard Wieser (Solo-Korrepetition bei Sandra Jost) sowie ebenfalls im Masterstudium Klarinette bei Alois Brandhofer am Mozarteum Salzburg. Aktuell studiert sie an der MUK bei Alexander Neubauer (Solo-Korrepetition bei Eva Doris Moizi). Workshops und Masterclasses bei herausragenden Vertretern ihres Fachs ergänzen diese Studien. 
Andrea Götsch absolvierte in den letzten Jahren erfolgreiche Probespiele beim Wiener Jeunesse Orchester, bei der Jungen Philharmonie Wien, der Bayerischen Philharmonie und dem Gustav Mahler Jugendorchester, dessen Akademie sie bereits 2013 besucht hatte. Im Sommer 2015 war sie nach einem gewonnen Probespiel Akademistin der Wiener Philharmoniker mit Bühnenmusikvertrag bei den Salzburger Festspielen, 2016 und 2017 gewann sie das Probespiel erneut. 2017/2018 ist sie Teil der Akademie der Nürnberger Symphoniker. 2015 überzeugte sie als Substitutin beim Wiener Glacis Ensemble, beteiligte sich an einer Konzerttournee mit dem India National Youth Orchestra in Indien und musizierte im Oktober bei der „Philharmonischen Verführung“ mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker im ORF RadioKulturhaus. Sie substituierte bereits beim Orchester der Wiener Staatsoper, beim Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, in der Wiener Hofmusikkapelle, beim ORF Radio-Sinfonieorchester Wien, beim Tonkünstler Orchester NÖ, beim Kärntner Sinfonieorchester, beim Vienna Supreme Orchestra und beim Wiener Domorchester sowie beim Mozarteumorchester Salzburg oder den Nürnberger Symphonikern. Weiters spielt sie im Innviertler Sinfonieorchester und im Max Steiner Orchestra von Wien. Zahlreiche Wettbewerbsgewinne bestätigen ihr Talent. Zu ihren Leidenschaften zählt neben dem Musizieren im Orchester und in diversen Kammermusikgruppen auch das Komponieren.

Vera Karner wurde 1994 in Wien geboren. Sie studiert derzeit bei Alexander Neubauer an der MUK (Solokorrepetition Eva Doris Moizi) und mit Francois Benda (UDK Berlin). Davor studierte sie an der MHL Lübeck mit Reiner Wehle und Sabine Meyer. 2015 wurde sie von Matthias Schorn für den Fanny Mendelssohn Förderpreis nominiert, mit dem sie im Duo mit Dominik Wagner (Kontrabass) ausgezeichnet wurde. 2016 wurde das gemeinsame Debut Album „Gassenhauer“ von Berlin Classics veröffentlicht. Vera Karner ist vielfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, so zum Beispiel Gewinnerin des Lions Musikwettbewerbs Österreich, Zweite Preisträgerin des Internationalen Musikwettbewerbes „Citta di Chieri“ (Italien) oder Gewinnerin des Auswahlspieles „Musica Juventutis“ (Wiener Konzerthaus). Sie ist Stipendiatin von Live Music Now, Ad Infinitum und wurde für die Saison 2018/19 vom österreichischen Bundeskanzleramt für das Programm NASOM ausgewählt, das jungen KünstlerInnen weltweit Auftrittsmöglichkeiten vermittelt. 2018 wurde sie vom Wiener Musikverein für den Zyklus „Young Musicians“ engagiert. Vera Karner konzertierte als Solistin mit vielen Orchestern, zum Beispiel mit der Camerata Universidad Andres Bello (Santiago de Chile), dem Euro Symphonie SFK (Österreich), dem Philharmonischen Orchester der Staatsoper Varna, dem Philharmonischen Orchester der Staatsoper Stara Zagora (Bulgarien) oder den Chelsea Festival Strings (New York). Weitere Orchestererfahrung sammelte sie als Substitutin in der Wiener Staatsoper und mit den Wiener Symphonikern.

Wir gratulieren herzlich zum Sieg und wünschen weiterhin viel Erfolg!

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