Philipp Manuel Gutmann erhält Wissenschaftsstipendium der MA7

27.06.2018 Alumni Wissenschaft und Forschung

Der Komponist, Musikwissenschafter und MUK-Absolvent erhält für die Erstellung einer erstmaligen kritischen Edition der Werke von Wilhelm Grosz eine Förderung der MA7 in Höhe von € 4.000,—.

Philipp Manuel Gutmann erstellt aktuell unter dem Titel Wilhelm Grosz – Ein vergessener Wiener Komponist eine erstmalige kritische Edition seiner Werke (Auswahl) und betreibt biografische Recherche in Wiener Archiven und Bibliotheken. Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Wilhelm Grosz: Wien — Berlin — London — New York, der unter der Leitung von Susana Zapke (Prorektorin und Vorstand des Instituts für Wissenschaft und Forschung (IWF) der MUK) und Andreas Stoehr (Leiter des Sinfonieorchesters der MUK) durchgeführt wird, soll die Aufarbeitung Wilhelm Grosz’ Oeuvres mittels der Erschließung der in Wien vorhandenen Quellen und der Aufführung seiner Werke gewährleistet werden. Das Forschungsvorhaben leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Musikgeschichte der Stadt Wien und findet zeitgleich mit der Erstellung der kritischen Edition in Kooperation mit der Universal Edition Wien (UE) eine praxisorientierte Anwendung.
Nun darf sich der junge Musikwissenschafter und Musiker über eine finanzielle Förderung des spannenden Projekts durch die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) in der Höhe von € 4.000,— freuen.

Philipp Manuel Gutmann, 1993 im niederösterreichischen Zwettl geboren, ist Komponist, Musikwissenschafter und Musiklektor. Aufgewachsen in Herzogenburg begann er mit neun Jahren Violine und später auch Tenorsaxophon sowie Klavier zu erlernen. Durch diese Vielfalt kam er früh in Berührung mit Kirchenmusik, der symphonischen Blasmusik und der klassischen Standardliteratur. Er besuchte das Musikgymnasium Wien und entdeckte während dieser Zeit durch ein immer größer werdendes Interesse seine Leidenschaft für die Komposition. Es folgten Studien der Komposition an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Dirk D’Ase und an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Musikwissenschaftstudien an der Universität Wien. Neben zahlreichen Aufführungen seiner Werke im In- und Ausland wurde Gutmann u. a. 2015 ein Startstipendium für Musik und darstellende Kunst des Bundeskanzleramtes Österreich bzw. 2016 und 2018 ein Förderstipendium der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) zugesprochen. Er ist freiberuflich im Lektorat diverser Musikverlage tätig und forscht zu Themen aus den Bereichen der Musikpsychologie sowie der historischen Musikwissenschaft.

Wir gratulieren sehr herzlich!


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