Performance if steve was a dancer bei ELIA Konferenz

06.11.2012 Orchester/Ensembles/Kammermusik Neue Musik Wissenschaft und Forschung Zeitgenössische Musik/Kunst
Fidelio-Wettbewerb 2012 © Harri Mannsberger
Fidelio-Wettbewerb 2012 © Harri Mannsberger

Die HauptpreisträgerInnen der Kreativ-Sparte des Fidelio-Wettbewerbs 2012 eröffnen die Konferenz im Wiener MuseumsQuartier. Bei der Closing Session am Freitag, 9. November stehen ebenfalls Beiträge von Studierenden der KONSuni (Künstl. Leitung: Lars Mlekusch & Virginie Roy-Nigl) im Mittelpunkt.

Die alle zwei Jahre stattfindende ELIA Konferenz ist in diesem Jahr erstmals in Wien zu Gast, als Gastgeberin fungiert die Universität für angewandte Kunst. ELIA (European League of Institutes of the Arts) ist das wichtigste unabhängige Netzwerk für universitäre Kunstausbildungsstätten und vertritt derzeit über 350 europäischen Hochschulen mit künstlerischem Schwerpunkt in 47 Ländern.

Drei Tage lang – vom 8. bis 10. November – steht im Rahmen der internationalen Konferenz im Wiener MuseumsQuartier das Thema „Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft“ im Mittelpunkt, 2012 liegt der Fokus auf der gesamtgesellschaftlichen Wirkung von Kunst und universitärer Kunstausbildung jenseits wirtschaftlichen Einflusses. Zu den Speakers zählen u. a. Yoko Ono, Peter Weibel, Matthias Horx und Ute Meta Bauer.

Bei der Opening Session am Donnerstag, 8. November um 14.00 Uhr gestalten Studierende der Universität für angewandte Kunst und der Konservatorium Wien Privatuniversität das künstlerische Rahmenprogramm. So zeigen die SaxophonistInnen aus der Klasse von Lars Mlekusch und die Tänzerinnen Elisabeth Hillinger und Katharina Arnold die Performance if steve was a dancer. Für ihren Gewinnerbeitrag vom Fidelio-Wettbewerb 2012 erarbeiteten die Studierenden Steve Reichs New York Counterpoint und Clapping Music und studierten diese mit einer eigenen Choreographie ein.

Lars Mlekusch unterrichtet seit 2005 Saxophon an der Konservatorium Wien Privatuniversität und versucht die Studierenden unter anderem mit interdisziplinären Projekten auch für andere Kunstformen und Disziplinen zu sensibilisieren.

Porträt über das Ensemble if steve was a dancer im kontra.

Bei der Closing Session am Freitag, 9. November um 17.15 Uhr stehen weitere künstlerische Beiträge von Studierenden der KONSuni im Mittelpunkt. Unter der Leitung von Lars Mlekusch und Virginie Roy-Nigl haben SaxophonistInnen und TänzerInnen Performances based on John Cage — in diesem Jahr wäre der amerikanische Komponist 100 Jahre alt — erarbeitet: Zwölf SaxophonistInnen präsentieren Four 5 während zwölf TänzerInnen eine eigens für den Raum konzipierte Choreographie umsetzen. Gleichzeitig erklingt ein Werk aus den Song Books für Stimme solo, gesungen von Melanie Wurzel.
Im Rahmen von A Dip in the Lake haben zehn Saxophonstudierende der Klasse Lars Mlekusch durch Zufallsoperation 427 Orte in Wien ermittelt und dort das akustische Bild eingefangen. So wird die Stadt bewusst über das Ohr entdeckt und auf ganz neue Art und Weise kennengelernt.

KünstlerInnen FOUR 5:
Laura Bottinger, Lisa Bunderla, Carina Herbst, Sophia Hörmann, Rino Indiono, Sayed Labib, Naja Novak, Clarissa Omiecienski, Thomas Riess, Laura Schabacker, Anna Schumacher und Manaho Shimokawa (alle Tanz) sowie Kristina Serazin  Pieter Pellens, Damiano Grandesso, Simone Müller, Michal Knot, Noemi Szöke, Alvaro Siu-Kin Collao León, Aleksandar Jankech, Georg Palmanshofer, Istvan Szaller, Massimiliano Grandesso und Olivier Duverger (alle Saxophon).

MusikerInnen A Dip in the Lake:
Kristina Serazin, Damiano Grandesso, Simone Müller, Michal Knot, Noemi Szöke, Alvaro Siu-Kin Collao León, Aleksandar Jankech, Georg Palmanshofer, Istvan Szaller, Massimiliano Grandesso und Olivier Duverger.


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