Nikola Djoric und Alan Luzar gewinnen das Große-Fidelio-Jahresstipendium

18.03.2009 Instrumentalsolisten Orchester/Ensembles/Kammermusik Neue Musik Event MUK intern

Der Hauptpreis in der Kategorie Interpretation gestiftet von HFP Steuerberater geht dieses Jahr an das Duo Nikola Djoric (Akkordeon) und Alan Luzar (Saxophon).

Bei der Präsentation der PreisträgerInnen der Sparte Interpretation des diesjährigen Fidelio Wettbewerbs (Moderation: Renate Burtscher) überzeugten Nikola Djoric (Klasse Grzegorz Stopa) und Alan Lužar (Klasse Lars Mlekusch) am 17. März die prominente Jury im Radiokulturhaus.
Peter Cossé (Musikkritiker, Journalist), Michael Nemeth (Generalsekretär des Musikvereins für Steiermark), mathias rüegg (Gründer und Leiter des Vienna Art Orchestra), Alfred Solder (Redakteur, Stellvertretender Musikchef von Ö1) und Alfred Wopmann (Ehemaliger Intendant der Bregenzer Festspiele) vergaben unter dem Juryvorsitz von Ranko Markovic das Große-Fidelio-Jahresstipendium im Wert von € 5.400,- an die beiden jungen Musiker, die unter allen StipendiengewinnerInnen mit einer herausragende Leistung überzeugten: sie gaben Karlheinz Stockhausens Stück
aus Tierkreis
Zwölf Melodien der Sternzeichen für Spieluhren bzw. ein Melodie- und/oder Akkordinstrument,
1974/1975
Widder
Jungfrau
Fische
zum Besten.

Das Große-Fidelio-Jahresstipendium wird wie auch schon in den letzten zwei Jahren von HFP Steuerberatern zur Verfügung gestellt. Nach dem Sieg der Deutschen Konstanze Ackermann (Saxophon) vor zwei Jahren und jenem von Yueming Xu Ertl (Akkordeon) im Vorjahr dürfen sich die beiden glücklichen Gewinner Djoric und Lužar wie auch ihre Vorgängerinnen zusätzlich zum Preisgeld über die Auszeichnung „HFP-KünstlerIn des Jahres“ freuen, die mit weiteren Auftritten bei Veranstaltung von HFP Steuerberatern einhergeht.

Wir gratulieren sehr herzlich!

Nikola Djoric wurde 1988 in Bor (Serbien) geboren und erhielt bereits mit vier Jahren seinen ersten Akkordeonunterricht. Mit sechs Jahren besuchte er die Musikschule in Bor und mit acht Jahren gewann er als jüngster Teilnehmer den Ersten Preis beim Bundesakkordeonwettbewerb in Belgrad. Nikola Djoric setzte seine musikalische Ausbildung zunächst im Musikgymnasium in Negotin (Serbien) in der Klasse von Svetlana Kravcenko und später in der Akkordeonklasse von Jovica Djordjevic am Gustav Mahler Konservatorium fort. Seit 2006 studiert er in der ersten Wiener Universitätsakkordeonklasse von Grzegorz Stopa an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Seine musikalische Laufbahn zeichnet sich durch insgesamt zehn weitere Erste Preise bei internationalen und nationalen Akkordeonwettbewerben in Belgrad, Kragujevac, Smerdevo (Serbien), Wien und im Jahre 2007 beim Wettbewerb prima la musica in Sankt Pölten aus.
Im Jahre 2007 wirkte der junge Akkordeonist bei ORF-CD-Aufnahmen des Wiener Komponisten Herweg Reiter sowie solistisch als Erster Preisträger des prima la musica-Wettbewerbes mit. Engagements in zahlreichen kammermusikalischen und anderen interdisziplinären Projekten sowie die Zusammenarbeit mit Komponisten ergänzen seine instrumentale Ausbildung an der Konservatorium Wien Privatuniversität.

Der Saxophonist Alan Lužar wurde 1985 in Ljubljana (Slowenien) geboren. Ab 2000 besuchte er das Musikgymnasium und später die Hochschule für Musik in Ljubljana. Seit 2006 studiert er an der Konservatorium Wien Privatuniversität in der Klasse von Lars Mlekusch. Meisterklassen mit Daniel Gauthier, Arno Bornkamp, Claude Delangle, Vincent David u. a. ergänzten sein Studium. Künstlerische Erfahrungen sammelte Alan Lužar bei verschiedenen Konzerten und Festivals u. a. im Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Cankarjev dom, Slowenische Philharmonie für Institutionen als Jeunesse Musicales Slovenia, Welt Saxophone Congress und Festival Allegretto. 2007 war Lužar Preisträger beim Fidelio Wettbewerb, 2004 erhielt er den Ersten Preis der Kammermusik in Arenzano in Italien. Er gewann auch mehrere Preise bei nationalen Wettbewerben. Sein laufendes Repertoire umfasst originale Standard Werke für Saxophon sowie zeitgenössische Stücke und Transkriptionen vom Barock bis zum 20. Jahrhundert.

Alle PreisträgerInnen der Sparte Interpretation


 

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