Neue Lehrende und Gastlehrende an der KONSuni

01.10.2013 Instrumentalsolisten Orchester/Ensembles/Kammermusik Oper/Operette/Lied/Chor Schauspiel Tanz Alte Musik Neue Musik Wissenschaft/Pädagogik MUK intern Wissenschaft und Forschung
Karoline Exner © Tine Edel
Karoline Exner © Tine Edel

Im aktuellen Studienjahr heißt die Konservatorium Wien Privatuniversität ihre neuen Lehrenden und Gastlehrenden sehr herzlich willkommen!

Karoline Exner übernimmt als Vorstand die Abteilung Schauspiel. Nach dem Studium der Germanistik und Philosophie absolvierte sie das Regiestudium am Max Reinhardt Seminar Wien. Sie promovierte im Bereich Dramaturgie und Kunstphilosophie zum Thema Dramaturgien der Erinnerung bei Hebbel-Ibsen-Schnitzler. Bereits während des Studiums realisierte sie erste eigene Inszenierungen und arbeitete zudem als freischaffende Produktionsdramaturgin. 2005 – 2008 war sie als Dramaturgin am Landestheater Niederösterreich tätig, 2009 – 2013  wechselte sie als Leitende Schauspieldramaturgin an das Theater St. Gallen. Dort war sie unter anderem auch an der Universität als Dozentin für öffentliche Vorlesungen tätig.

Die musikalische Leitung Oper/Operette übernimmt der dänische Pianist und Dirigent Niels Erik Muus. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Königlich Dänischen Musikakademie und bei Lehrern wie Franco Ferrara, Jakob Gimpel, Tatjana Nikolajewa und Carlo Zecchi. 1992—1999 war er Erster Kapellmeister am Tiroler Landestheater Innsbruck, wo er neben der Pflege des italienischen Opernrepertoires für international Aufsehen erregende Ausgrabungen wie z. B. Maskerade von Carl Nielsen und Antikrist von Rued Langgaard verantwortlich war. Anschließend wechselte er als Dirigent und Casting Direktor an die Wiener Volksoper, wo er insgesamt vier Jahre tätig war. Seit 2005 ist er Musikdirektor des Musikfestivals Steyr in Oberösterreich.

Der Steirer Alexander Neubauer unterrichtet das Zentrale künstlerische Fach Klarinette. Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist seit 1999 Mitglied der Wiener Symphoniker. Er spielte Konzerte und Tourneen u. a. mit den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern und den Vienna Classical Players sowie als Solist u. a. mit dem Wiener Concert-Verein und der Jungen Philharmonie Wien. Er ist Mitglied des „Ensemble 20. Jahrhundert“, „Ensemble EIS“, „Triple Tongue Vienna“, „Pegasos Trio“, „freihaus4tel quartett“, „qWIENtett“ und der Crossoverband „FALTENRADIO“.

Andreas Stoehr absolvierte seine musikalische Ausbildung am damaligen Konservatorium der Stadt Wien und unterrichtet das Zentrale künstlerische Fach Dirigieren. Er zählt heute zu den musikalisch vielseitigsten Vertretern jener Generation, die fundiertes Kapellmeisterhandwerk mit den Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis zu verbinden weiß. Noch während des Studiums debütierte er an der Wiener Kammeroper. Nach Engagements am Opernhaus Graz und an der Staatsoper Prag  wurde er zum Musikdirektor der traditionsreichen Opéra Comique Paris berufen. 2001—2004 war er Erster Dirigent des Theaters in St. Gallen (Schweiz), 2001—2009 wirkte er als Erster Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf.

Die Orchesterleitung an der KONSuni übernimmt der ehemalige Geiger der Wiener Philharmoniker und promovierte Musikwissenschafter Johannes Wildner. Er studierte Dirigieren, Violine und Musikwissenschaft in Wien und in Italien. Nach Positionen als Chefdirigent der Prager Staatsoper und als Erster ständiger Dirigent der Oper Leipzig wurde er Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen (Recklinghausen, Deutschland). Seit September 2010 ist er Erster Gastdirigent des BBC Concert Orchestra in London. Er steht regelmäßig am Pult großer Opernhäuser und Orchester und hat zahlreiche CDs, DVDs und Videos aufgenommen.

Friederike Wißmann unterrichtet Theorie und Geschichte des Musiktheaters an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Sie absolvierte ihr Studium der Fächer Musikwissenschaft an der Humboldt Universität Berlin sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität Berlin, dissertierte zu Faust im Musiktheater des 20. Jahrhunderts und habilitierte an der Technischen Universität Berlin zum Thema Rollenkonstellationen in den Opern von Georg Friedrich Händel. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Musiktheater, Musik und Literatur, Rollenkonstellationen in der Oper, Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Edition, Künstevergleich und Biographik.

Seit 2009 Lehrender an der KONSuni, wurde Stefan Schmidl 2013 nun zum Lehrenden für Theorie und Geschichte der Musik an die KONSuni berufen. Im gleichen Jahr erhielt er den Förderpreis der Stadt Wien für bisherige hervorragende wissenschaftliche Gesamttätigkeit. Seine Forschungsschwerpunkte: Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkt Fin de siècle, Erster Weltkrieg und Nachkriegszeiten, Geschichte kollektiver Wahrnehmungen in Musik, Welt-, Stadt- und Nationsimaginationen, kulturwissenschaftliche Musikwissenschaft.

Auch Erich Traxler stellte sich dem kompetitiven Bewerbungsverfahren und wurde nun als Lehrender für das Zentrale künstlerische Fach Cembalo an die KONSuni berufen. Er studierte Orgel, Cembalo und Klavier in Linz und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien u. a. bei Michael Radulescu, August Humer, Wolfgang Glüxam, Gordon Murray und Brett Leighton und absolvierte Meisterkurse bei Ton Koopman und Bernhard Haas. Er erhielt mehrmals erste Preise bei internationalen Wettbewerben für Orgel (Goldrain/I 2003, Bochum/ D 2005). Zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen (ORF, Gramola, WDR, OÖ. Orgellandschaft) dokumentieren seine Tätigkeit.

Ebenso wurde Edwin Vanecek, seit 2005 an der Konservatorium Wien Privatuniversität tätig, mit diesem Studienjahr als Lehrender für Theorie und Geschichte des Musiktheaters berufen. Nach seinem Musikstudium am Konservatorium der Stadt Wien und dem Germanistikstudium an der Universität Wien dissertierte er 2002 zum Thema Cause and Interpretation und wurde dafür mit dem Dissertation Fellowship for Literature 2000 der University of Virginia ausgezeichnet. Er war u.a. Assistent am Department of Germanic Languages and Literatures an der Harvard University, Gastprofessor für deutsche Literatur an der George Mason University, Virginia, und Professor für Deutsche Literatur, Kultur- und Geistesgeschichte an der Webster University, Wien.

Alberto Sana wird im Studienjahr 2013/14 Italienisch unterrichten. Vor Beginn seines Universitätsstudiums war er 14 Jahre lang in der internationalen Wirtschaft u.a. als Verkaufsmanager tätig. In den Jahren 2000—2003 absolvierte er das Lehramtsstudium an der Universität Wien. 2000—2004 war er als Lehrer am Sprachinstitut Dante Alighieri in Wien tätig. Seit 2004 ist er Lektor für Italienisch am Institut für Romanistik. Er ist ein großer Opernkenner und Liebhaber, insbesondere des  italienischen Repertoires.

Irén Seleljo erhielt den ersten Klavierunterricht bei ihrer Mutter, später bei Erzsébet Belák am Szent István Király Musikgymnasium Budapest. Sie studierte an der Liszt-Musikakademie Budapest bei Attila Némethy und István Gulyás. 2008 erhielt sie ein Stipendium und ging an das Bard College/USA, wo sie von Jeremy Denk unterrichtet wurde. 2011 schloss sie ihr Studium in Budapest ab und begann anschließend das Masterstudium Instrumentalkorrepetition bei Denise Benda an der KONSuni. Sie ist eine gefragte Kammermusikerin und tritt regelmäßig in vielen verschiedenen Besetzungen auf. Sie übernimmt für das laufende Studienjahr die Vertretung Korrepetition an der KONSuni.

Dora Schneider und Anna Hauer werden ab dem Studienjahr 2013/14 als Gastlehrende in der Abteilung Schauspiel tätig sein.
Die gebürtige Stuttgarterin Dora Schneider studierte 1996—2000 Theaterwissenschaft, Komparatistik und Neue Deutsche Literatur an der Ludwig Maximilian Universität München. 2000—2004 absolvierte sie ein Regiestudium am Max Reinhardt Seminar Wien und inszenierte u. a. am Landestheater Niederösterreich, Landestheater Linz, Stadttheater Bern, Theater St. Gallen und Theater Aachen.
Die Oberösterreicherin Anna Hauer studierte Germanistik und Sport in Salzburg und absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Ecole Philippe Gaulier / Monika Pagnieux in Paris. Sie ist als Regisseurin, Autorin und  Schauspielerin in Zusammenarbeit mit verschiedenen KünstlerInnen, Theatern und Kultureinrichtungen tätig, u.a.: Literaturhaus Salzburg, Aspekte Salzburg, Kosmos Theater Wien, Next Liberty Graz, Spielboden Dornbirn, Festspielhaus St. Pölten. 1990—2000 war sie Lehrbeauftragte am Mozarteum Salzburg und am Max Reinhardt Seminar Wien.

Georg Blaschke,
Susanne Gökler, BA, und Gregor Hatala unterrichten als Gastlehrende an der Abteilung Tanz.

Georg Blaschke
lebt in Wien und arbeitet als freischaffender Choreograf, Tänzer und Tanzpädagoge. Seine Tätigkeiten als Tanzlektor besonders in den Bereichen Contemporary Dance Technique und Movement Research folgen Einladungen von international renommierten Festivals, Hochschulen und Training Workshops für Tanz. Als Performer und Produzent eigener Arbeiten hat er über mehrere Jahre hinweg seine signifikante choreografische Sprache konsequent weiter entwickelt. Der methodische Schwerpunkt der Unterrichtstätigkeit basiert auf einer die letzten zehn Jahre entwickelten Kollaboration mit dem Feldenkrais-Practitioner Sascha Krausneker.

Die ausgebildete Kindergärtnerin und Horterzieherin Susanne Gökler, BA, studierte „Pädagogik für Modernen Tanz“ an der Konservatorium Wien Privatuniversität und erhielt das Professional Diploma in Dance Studies am LABAN Center London. Seit 2006 ist sie Tanzpädagogin in der danceschool Horn/Linz und seit 2007 Eigentümerin und Leiterin des Tanzstudios dance work in Bad Hall, mit Schwerpunkt auf Tanz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie präventive Körperarbeit (Pilates, Yoga, persönliches Coaching).

Der Österreicher Gregor Hatala zählt zu den prägendsten Tänzern der Wiener Ballettgeschichte und unterrichtet als Gastlehrender an der KONSuni das Fach Klassischer Tanz. Nach seiner Ausbildung in Wien erfolgte 1990 das Engagement als jüngstes Mitglied des Wiener Staatsopernballetts, 1996 avancierte er zum Solotänzer und wurde 2000 zum ersten Solotänzer ernannt. Seit 2009 ist er Obmann und künstlerischer Leiter der „Vereinigung Wiener Staatsopernballett“, seit 2011 Präsident des Österreichischen Tanzrates, und seit 2012 organisiert er das Tanzfestival „Ballet Days“ in Wien. Neben choreografischen Arbeiten leitet er Workshops im In- und Ausland und war mehrfach Jurymitglied internationaler Ballettwettbewerbe. Seit 2013 arbeitet er intensiv mit Yvonne Rueff zusammen und absolvierte zahlreiche Auftritte im Bereich Showdance.

Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Studienjahr sowie viel Freude und Erfolg bei der neuen Herausforderung. Wir freuen uns sehr, Sie in unserem Team begrüßen zu dürfen.


DIE MUK

Die MUK versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang kulturelle Werte schafft. Die MUK ist die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint hier den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende.
 

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