Neue Lehrende an der KONSuni

16.10.2012 Instrumentalsolisten Orchester/Ensembles/Kammermusik Oper/Operette/Lied/Chor Schauspiel Tanz Jazz Alte Musik Neue Musik Wissenschaft/Pädagogik MUK intern Alumni
Esther Balfe © Dominik Mentzos
Esther Balfe © Dominik Mentzos

Im aktuellen Studienjahr heißt die Konservatorium Wien Privatuniversität ihre neuen Lehrenden sehr herzlich willkommen!

Im Studienjahr 2012/13 übernehmen Steffi Hofer und Michael Moritz die interimistische Leitung der Abteilung Schauspiel. Steffi Hofer studierte Sprechwissenschaft und Phonetik und ist Klinische Sprechwissenschaftlerin. Lehrtätigkeiten u. a. an der Schauspielschule Krauss Wien, dem Max Reinhardt Seminar und der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Seit 2007 unterrichtet sie „Sprechen” sowie „Sprechtechnik und Sprachgestaltung” an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Michael Moritz studierte Schauspiel an der Folkwang Hochschule Essen. Als Schauspieler war er in verschiedenen Ensembles engagiert. Ab 1996 folgen Arbeiten als Choreograph für Kampf-und Clownsszenen an deutschsprachigen Bühnen und Eigenproduktionen von Kurzfilmen sowie Eigenproduktionen und Regie für Theater und Film. Neben schauspielerischen Tätigkeiten für Film und Fernsehen überwiegt seit 2000 die theaterpädagogische Arbeit. Zunächst in Form von Workshops an der Universität der Künste Berlin, am Max Reinhardt Seminar und an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Derzeit ist er Dozent am Max Reinhardt Seminar und seit 2010 unterrichtet er an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Wir wünschen beiden viel Erfolg für die neue Tätigkeit!

Der Salzburger Anton Mittermayr, bisher Vertretungslehrender im „Zentralen künstlerische Fach Schlagwerk”, wurde mit diesem Studienjahr an die KONSuni berufen. Während seiner Studienzeit (Lehramtstudium Musikerziehung und Konzertfachstudium Schlagwerk) war er bereits als Substitut u. a. in der Wiener Staatsoper, bei den Wiener Philharmonikern, im RSO Wien oder der Wiener Volksoper tätig. Seit 1996 ist er Solopauker der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker, seit 2005 Pauker in der Wiener Hofkapelle. Er unterrichtete bisher u. a. in Wien (Universität für Musik und darstellende Kunst), Japan und den U.S.A.

Ebenso hat Andreas Helm, bisher Vertretungslehrer im „Zentralen künstlerischen Fach Historische Oboeninstrumente”, ein kompetetives Bewerbungsverfahren durchlaufen und wurde nun an die Abteilung Alte Musik berufen. Andreas Helm studierte Blockflöte, Oboe und Instrumentalpädagogik am damaligen Bruckner-Konservatorium in Linz. Nach dem Abschluss folgte ein dreijähriges Studium für historische Oboeninstrumente bei Alfredo Bernardini. Tätigkeit als Oboist und Blockflötist, im Jahr 2004 gründete er gemeinsam mit dem Dirigenten Heinz Ferlesch das Orchester Barucco. Konzertreisen führten ihn durch viele Länder Europas und nach China, Japan, Mexiko, Singapur und Südafrika. Seit 2007 ist er Lehrbeauftragter für Barockoboe an der Musikuniversität Graz, seit 2009 ist er Lehrender an der KONSuni.

An der Abteilung Tanz unterrichtet Esther Balfe ab sofort sowohl das „Zentrale künstlerische Fach Klassischer Tanz” als auch „Zeitgenössischer Tanz”. Sie wurde in England geboren und erhielt ihre Ausbildung am Ballet Rambert in London. Esther Balfe tanzte am Staatstheater Saarbrücken, am Heidelberger Stadttheater, am Tanztheater Wien (1996) und an der Volksoper Wien. 2004 war sie Gastkünstlerin beim Ballett Frankfurt und 2005 Artist in Residence an der University of New Mexico. 2006 wurde sie Mitglied des Fabulous Beast Dance Theater. Von 2006 bis 2012 war sie bei der Forsythe Company engagiert, wo sie weiterhin als Gasttänzerin aktiv ist. An der KONSuni war sie bereits mehrmals als Gastlehrende tätig.

Nebojsa Zivkovic unterrichtet seit September das „Zentrale künstlerische Fach Schlagwerk” an der Abteilung Blasinstrumente und Schlagwerk. Seine Studien in Komposition, Musiktheorie und Schlagwerk absolvierte er an den Staatlichen Hochschulen für Musik in Heidelberg-Mannheim und Stuttgart. Konzertengagements führten ihn durch die meisten Länder Europas, in die USA sowie nach Japan, Taiwan, Russland, Korea und Mexiko. Als Solist spielte er unter anderem mit den Stuttgarter Philharmonikern, den Münchner Symphonikern, der Radio-Philharmonie Hannover, den Österreichischen Kammersymphonikern und den Bochumer Symphonikern. Ein großer Teil seines Repertoires ist der zeitgenössischen Musik gewidmet. Über dreißig seiner in den USA und in Deutschland verlegten Kompositionen für Marimba und Perkussion sind im Standardrepertoire von Perkussionisten. Neben seiner Kompositions- und Konzerttätigkeit hält Živkovic regelmäßig Gastvorträge und Seminare an Musikhochschulen, Universitäten und bei Perkussion-Festivals. Nebojša Živkovic wird wegen seiner fesselnden Spielart und seiner beeindruckenden musikalischen Ausdrucksstärke immer wieder als einzigartige Künstlerpersönlichkeit gefeiert, zudem gehört er zu den erfolgreichsten Komponisten seiner Generation.

Der Hornist Christoph Peham übernimmt ab sofort das „Zentrale künstlerische Fach Horn” an der Abteilung Blasinstrumente und Schlagwerk. Er ist seit 2007 Erster Hornist beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Sein Studium absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst, wo er als Assistent der Hornklasse Thomas Jöbstl tätig war. Saisonverträge beim  Bühnenorchester der Wiener Staatsoper sowie seine Substitutentätigkeit an der Wiener Staatsoper, bei den Wiener Symphonikern, dem Wiener Kammerorchester und den Wiener Philharmonikern führten in regelmäßig auf Konzertreisen in die europäischen Musikmetropolen sowie nach Amerika und Asien.

Der Berliner Jan Georg Leser lernte zunächst Violoncello bevor er zum Kontrabass wechselte. Sein Studium absolvierte er an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler” sowie an der Mannheimer Musikhochschule und ergänzte in der Folge seine umfassende instrumentale Ausbildung mit profunder Orchesterpraxis. Er war Mitglied des Festivalensembles der „Internationalen Bachakademie”, nahm Aushilfstätigkeiten im Radio Sinfonieorchester Frankfurt, im Orchester der Internationalen Bachakademie Stuttgart und bei den Münchner Philharmonikern wahr und erhielt ein Diplom als Stipendiat in der Orchesterakademie des Bayerischen Rundfunks. Ab 2004 studierte er bei Alois Posch an der Universität für Musik und darstellende Kunst, substituierte im Staatsopernorchester und absolvierte 2006 ein erfolgreiches Probespiel für dessen Kontrabassgruppe. An der Konservatorium Wien Privatuniversität unterrichtet er nun das „Zentrale künstlerische Fach Kontrabass” und die ergänzende Lehrveranstaltung „Orchesterliteratur und Probespieltraining für Kontrabass”.

Roman Rindberger studierte in Salzburg, Mainz, Basel und Karlsruhe und war Stipendiat bei den Berliner Philharmonikern und der Oper Zürich. Er war Trompeter in der Staatsoper München und Solotrompeter in der Hessischen Staatsoper Wiesbaden. Seit 2004 ist er Mitglied der Gruppe Mnozil Brass. An der KONSuni unterrichtet die Lehrveranstaltung „Künstlerische Ensemblepraxis Brassensemble”.

Francisco Jose (Patxi) Montero unterrichtet das „Zentrale künstlerische Fach Violone” an der Abteilung Musik. Seine Studien schloss er in Spanien, Italien und Wien ab.  Als Violonist und Gambist konzertierte er bereits mit den Wiener Sängerknaben, La Cappella della Pieta die Turchini, Accademia Strumentale Italiana, Al Ayre Español und spielte auf renommierten Festivals der Alten Musik in Europa, Israel, Ägypten, Japan, Türkei, Südamerika, den Vereinigten Staaten und Kanada, unter der Leitung von Dirigenten wie R. Clemencic, A. Florio, B. Kuijken, P. Goodwin, E. Lopez-Banzo, D. Fasolis, A. Bernardini, R. Alessandrini, G. Antonini und F. Biondi. Er wirkte an Aufnahmen für Fernseh- und Radiosendungen in Europa, Amerika und Japan erfasst, und gewann zahlreiche Auszeichnungen von der internationalen Kritik. Derzeit ist er der größte Violonist und Gambist im Orchester Europa Galante (F. Biondi). Ein hoher Stellenwert kommt der Kammermusik im Duo mit Wieland Kuijken und im Trio mit Kenneth Weiss und Lina Tur Bonet zu. Zudem arbeitete er bisher mit Solisten wie Christophe Coin, Jaapter Linden, Arthur Schoonderwoerd, Marc Hantai, Frank Theuns, Alfredo Bernardini und Bruce Dickey zusammen.

Der in Italien geborene Pianist Luca Monti startete von Wien aus seine Karriere, die ihn in viele Musikzentren und zu namhaften Festivals führte. Luca Monti ist Preisträger namhafter Wettbewerbe. Neben seiner solistischen Tätigkeit, widmet er sich auch intensiv der Kammermusik: mit dem Trio „Ison” gewann er zahlreiche erste Preise (darunter beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka und beim Internationalen Brahms Wettbewerb in Pörtschach) und konzertierte in Europa und Asien. 2009 gründete er zusammen mit Vesna Stankovic und Roland Lindenthal das Schwarzenberg Trio, ihre Konzerte im In- und Ausland fanden bei Publikum und Presse gleichermaßen höchsten Anklang. Die Kammermusikpartner von Luca Monti sind u. a. Julian Rachlin, Anton Sorokow, Christoph Stradner sowie Mitglieder der Wiener Philharmoniker, der Wiener Symphoniker und des Wiener Kammerorchesters. Im Wiener Musikverein hat er zusammen mit der Schauspielerin Mijou Kovacs Musikprogramme über Flauberts Die Erziehung der Gefühle, Tolstois Anna Karenina, Sands Briefe und Schnitzlers Fräulein Else gestaltet. Seine Studien absolvierte er am Konservatorium in Terni, an der Musikhochschule in Zürich und schließlich an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. An der KONSuni unterrichtet er die LV „Klavier Kammermusik”.

Die Kostümbildnerin Elisabeth Binder-Neururer übernimmt das Fach „Kostümkunde”. Sie erhielt ihre Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Wien (Textiles Gestalten). Seit 1986 ist sie freischaffend als Kostümbildnerin tätig, mit besonderem Schwerpunkt auf dem modernen Musiktheater. Von 1995 bis 2003 war Elisabeth Binder-Neururer Ausstattungsleiterin der Viennale. Seit 1998 ist sie als Kostümbildnerin auch im Bereich Film tätig.1996 erhielt Elisabeth Binder-Neururer den Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich für darstellende Kunst.

Weitere neue Lehrende im Studienjahr 2012/13

Wir wünschen allen einen guten Start ins Studienjahr sowie viel Freude und Erfolg bei der neuen Herausforderung und freuen uns sehr, Sie im Team begrüßen zu dürfen!


DIE MUK

Die MUK versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang kulturelle Werte schafft. Die MUK ist die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint hier den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende.
 

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