Hauptrolle für Markus Freistätter in „Erik & Erika“

02.03.2018 Schauspiel Tanz
Markus Freistätter in „Erik & Erika“ © Constantin Film
Markus Freistätter in „Erik & Erika“ © Constantin Film

Der Schauspieler und MUK-Absolvent ist ab 2.3. österreichweit in Reinhold Bilgeris bewegender Verfilmung der Geschichte von Erik(a) Schinegger zu sehen. MUK-Absolvent Pawel Markowicz fungiert als Chordirigent der Filmmusik.

Der charismatische Jungschauspieler Markus Freistätter spielt in Reinhold Bilgeris Produktion Erik(a) Schinegger – die Skisensation, die zur Pressesensation wurde. Mit viel Herz und Engagement bringt Austro-Musiklegende und Filmemacher Bilgeri (Der Atem des Himmels) die unglaubliche Story auf die Kinoleinwand: Als Erika wurde sie zur vom österreichischen Skiverband und der Öffentlichkeit gefeierten Weltmeisterin im Abfahrtslauf der Damen. Doch als 1968 vor den olympischen Spielen in Grenoble erstmals Tests zur Geschlechtsbestimmung durchgeführt werden, stellt sich heraus, dass Erika eigentlich männlich ist. Als neu entdeckter Erik wird sie verstoßen und des Betrugs bezichtigt. Eine Geschichte aus dem Leben, über die Ungerechtigkeit der Natur, die Tabuthemen der 1970er-Gesellschaft und den Österreichischen Skiverband. Für Authentizität sorgte Erik Schinegger mit beratender Begleitung, den filmischen Anspruch garantieren neben Freistätter in der Titelrolle Charakterdarsteller wie Cornelius Obonya, Ulrike Beimpold, Marianne Sägebrecht, Gerhard Liebmann, Lili Epply und Anna Posch.

Bei der Filmmusik zeichnet MUK-Absolvent Pawel Markowicz als Chordirigent verantwortlich. Der eigens für den Film zusammengestellte Chor der Ehrwürdigen Schwestern von St. Georg steuert den Choral Jesu, Salvator Mundi bei – den musikalischen roten Faden in Schineggers Geschichte.

Ab Freitag, 2. März ist die außergewöhnliche Geschichte österreichweit in den Kinos zu sehen.


Markus Freistätter wurde 1990 in Wien geboren und begann 2011 sein Schauspielstudium an der MUK, das er 2015 erfolgreich abschloss.
2013 stand er im Theater in der Josefstadt Thomas Birkmeirs Inszenierung von Filumena Marturano auf der Bühne. Dieser holte ihn auch ans Theater der Jugend, wo er u.a. als Orazio Zorzotto in Nennt mich nicht Ismael!, Ricky in Freak und Benka in Kalle Blomquist verkörperte. Bei den Wachaufestspielen wirkte er 2013 in Die unteren Zehntausend, 2014 als Hans im Hofrat Geiger und 2016 in Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben unter der Regie von Marcus Strahl mit. 2015 spielte er in Alma – A Show Biz ans Ende von Paulus Manker in der Serbenhalle in Wiener Neustadt. Im TV war Freistätter u. a. bereits in CopStories, SOKO Donau und SOKO Kitzbühel sowie im Tatort: Schock zu sehen.
2017 stand er nicht nur für Reinhold Bilgeris Erik & Erika vor der Kamera, sondern drehte auch für Die letzte Party deines Lebens von Dominik Hartl.

Pawel Markowicz wurde in Krakau geboren und wuchs in Östereich auf. An der MUK studierte er Dirigieren bei Georg Mark und Wolfgang Doss sowie Klavier bei Roland Batik. Parallel zu seinen Studien war er bereits beim Aspen Music Festival and School in den USA eingeladen und besuchte Meisterkurse bei Hollywood-Orchestrator und Komponist Conrad Pope. Seine vielseitige Tätigkeit als Pianist, Dirigent, Komponist, Bearbeiter, Herausgeber und Regieassistent bei TV-Konzertaufnahmen führte ihn nach Nordamerika, Asien und in zahlreiche Länder Europas. 2013 erhielt er das Startstipendium des BMUKK (2013) sowie vier Leistungsstipendien und ist Sonderpreisträger des IBLA Grand Prize für seine Interpretation der Musik von Nikolai Kapustin. Er arbeitete mit MusikerInnen wie Igudesman & Joo, Andreas Ottensamer, Helene Fischer sowie mit internationalen Orchestern zusammen. 2016 spielte er die ungarische und Kärntner Erstaufführung des Double Piano Concerto von Philip Glass, 2017 folgten Auftritte als Solist mit der Wiener Konzertvereinigung und dem Max Steiner Orchester im Wiener Konzerthaus, sein Debüt als Pianist und Dirigent in Doppelfunktion mit dem ASO Wien und eine Asien-Tournee mit dem Wiener Singverein. Im Rahmen der Filmmusik-Gala Hollywood in Vienna trat er als Pianist mit dem ORF RSO Wien unter der Leitung des zweifachen Oscar-Preisträgers Randy Newman im Musikverein Wien, beim Brucknerfest Linz und dem Life Ball auf.

Wir gratulieren herzlich zum Engagement und freuen uns schon auf einen Kinobesuch!

Weitere Informationen

Erik & Erika bei Constantin Film


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