Gradus ad Parnassum - eine 10-jährige Erfolgsgeschichte

27.10.2006 Instrumentalsolisten Orchester/Ensembles/Kammermusik
Kristina Suklar
Kristina Suklar

Der österreichische Spitzenwettbewerb feierte in Wien - unter der Patronanz der Konservatorium Wien Privatuniversität - sein Jubiläum. Gleich mehrere Studierende der Konservatorium Wien Privatuniversität errangen achtbare Erfolge

Gradus ad Parnassum 2006 — Die PreisträgerInnen

Klavier
1. Preis: Yi-Chih Lu
2. Preis: Christoph Traxler
3. Preis: Le Liu 
 
Violine
1. Preis: Sergey Malov
2. Preis: Kristina Šuklar / Konservatorium Wien Privatuniversität, Studium bei Pavel Vernikov
3. Preis: Johannes Dickbauer 
                                                                                                           
Klarinette
2. Preis: Thomas Fichtinger / Konservatorium Wien Privatuniversität, Studium bei Reinhard Wieser
2. Preis: Daniel Ottensamer
3. Preis: Gregor Narnhofer 
 
Streichquartett
1. Preis und "Mozartpreis 2006": Acies-Quartett
2. Preis: Atlas Quartett / Konservatorium Wien Privatuniversität:
Ioanna Apostolakos, 1. Violine, Studium bei Florian Zwiauer
Burghard Tölke, 2. Violine, Studium bei Florian Zwiauer
Raphael Handschuh, Viola, Studium bei Herbert Müller und Florian Zwiauer
Elisaveta Sharakhovskaya, Violoncello, Studium bei Lilia Schulz-Bayrova/Wolfgang Herzer und Florian Zwiauer
3. Preis: Hibiki Quartett


10 Jahre Gradus ad Parnassum

2006 feiern die Österreichischen Jugendmusikwettbewerbe Musik der Jugend das 10jährige Jubiläum des nationalen Spitzenwettbewerbs Gradus ad Parnassum. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Zahl der Anmeldungen verdoppelt werden: 148 der besten NachwuchskünstlerInnen bis 26 Jahre aus Österreich und Südtirol stellten sich vom 19. bis zum 24. Oktober den Fachjurys in den Solosparten Klavier, Violine, Klarinette sowie kammermusikalisch für Streichquartett.

Im Galakonzert am 24. Oktober im Großen Saal des Musikvereins wurde unter den PreisträgerInnen zudem von einer Sonderjury der Österreichische Klassik-Preis 2006 ermittelt. Das RSO Wien unter der Leitung von Karen Kamensek begleitete die Solisten.

Die Solistenpreise sind mit € 3.000 (1. Preis), € 1.500 (2. Preis), € 750 (3. Preis), der Kammermusikpreis mit € 6.000 (1. Preis), € 3.000 (2. Preis), € 1.500 (3. Preis) dotiert. Der Österreichische Klassik-Preis ist mit zusätzlich € 3.000 dotiert und mit einer Konzerteinladung verbunden (Solisten mit dem Wiener KammerOrchester im Wiener Konzerthaus, mit dem Bruckner Orchester Linz im Brucknerhaus Linz; das Streichquartett beim Kammermusikfestival Allegro Vivo).

Gradus ad Parnassum - Der Wettbewerb

Zur Teilnahme am Gradus ad Parnassum eingeladen sind podiumserfahrene junge KünstlerInnen bis zum Höchstalter von 26 Jahren, bei Gesang von 28 Jahren. Sie müssen im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft sein oder aus Südtirol stammen oder mindestens seit 3 Jahren ihren ordentlichen Wohnsitz in Österreich haben. Jährlich werden insgesamt 4 Instrumente/Sparten (solistisch und kammermusikalisch) ausgeschrieben.
Termin: jährlich Oktober/November, in einem anderen Bundesland

Den feierlichen Abschluss des Wettbewerbs — nach Vorauswahl und Finale — bildet das öffentliche Galakonzert mit Orchester und den PreisträgerInnen zur Ermittlung des großen "Gradus ad Parnassum"-Preisträgers. Im Rahmen des Galakonzertes findet auch die Preisverleihung statt.

Die CD des Preisträgerkonzertes 2006 erscheint Anfang Dezember.

Gradus ad Parnassum 2007 wird in Graz in folgenden Sparten ausgetragen werden: Violoncello, Flöte, Schlagwerk, Klaviertrio

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