Fidelio-Kreativ-Stipendium geht an Tanzperformance Umut (Die Hoffnung)

12.03.2010 Instrumentalsolisten Orchester/Ensembles/Kammermusik Musical/Operette/Singspiel Schauspiel Tanz Jazz Neue Musik Event Wissenschaft/Pädagogik MUK intern
© Harri Mannsberger
© Harri Mannsberger

Der Hauptpreis des Fidelio-Wettbewerbs in der Kategorie Kreation/Laboratorium/Werkstatt gestiftet von BAWAG P.S.K. geht an Serkan Bozkurt, Rino Indiono, Anna Knapp, Angelika Kusanova und Future Sibanda.

Die StipendiengewinnerInnen des Fidelio-Wettbewerbs der Hugo-Breitner-Gesellschaft zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler der KWU in der Sparte Kreation/Laboratorium/Werkstatt präsentierten ihre Beiträge am 11. März vor einem begeisterten Publikum im Porgy & Bess. Dies wurde durch die großzügige Unterstützung der BAWAG P.S.K. ermöglicht, die neben der Bereitstellung des Jazz- und Musicclubs in aller erste Linie zum zweiten Mal ermöglichten, dass in der Kreativ-Sparte auch ein Hauptpreis vergeben werden konnte.

Unter dem Juryvorsitz von Ranko Markovic ermittelte die Jury bestehend aus Brigitte Auer (Dramaturgin am Schauspielhaus Wien), Robert Bilek (ORF-Redakteur), Milli Bitterli (Choreografin, Tanzpädagogin), Christoph Huber (Leiter des Jazz & Music Clubs Porgy & Bess) und Jorge Sanchez-Chiong (Komponist, DJ) aus neun von den Studierenden kreierten Beiträgen die GewinnerInnen.

Mit ihrer Tanzperformance Umut (Die Hoffnung) konnte das internationale Ensemble - alle studieren an der Abteilung Pädagogik für Modernen Tanz - rund um den türkischen Choreografen Serkan Bozkurt punkten. Rino Indiono aus Indonesien, die in Warschau geborene Österreicherin Anna Knapp und Angelika Kusanova aus Estland zeigten in Abwesenheit von Future Sibanda (der zur Zeit in seiner Heimat Simbabwe ist und dessen Part per Video zugespielt wurde) ihre bereits prämierte Performance, die vordergründig eine Hommage an die Sehnsucht zwischen zwei Personen, die einander lieben, ist. Dass der oder die Geliebte nicht in der unmittelbaren Nähe ist, macht dem Menschen auf verschiedenen Ebenen schwer zu schaffen. Der Mensch unternimmt auf symbolischem oder imaginärem Wege verschiedenste Anläufe, die freie Stelle des Geliebten durch Ersatzmittel oder Ersatzhandlungen zu füllen. Aber dieser performative Versuch ist im höchsten Grade ambivalent: Denn einerseits spiegelt er dem Menschen die Nähe des Geliebten vor, andererseits verdeutlicht er ihm bewusst oder unbewusst den Mangel, den Riss. Und dies ist vielleicht auch derselbe Riss, der sich durch das eigene Ich zieht.

Durch den Abend führte die Sprecherin und Sprecherzieherin Mareike Tiede, die an der KWU unterrichtet.

Wir gratulieren allen GewinnerInnen sehr herzlich! Weiters danken wir den Jurymitgliedern für die Mitwirkung und allen Sponsoren für die freundliche Unterstützung sowie der Moderatorin!

Alle PreisträgerInnen der Sparte Kreation/Laboratorium/Werkstatt.

Das Finale der Sparte Interpretation finden am 17. März im RadioKulturhaus statt.

12.3.10

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