Der neue Steinway C

30.11.2009 MUK intern

Mitte November ging es für Johannes Kropfitsch und Ranko Markovic in Begleitung von Roland Batik, Michael Handler, Christoph Koller und Jenö Jakab auf nach Hamburg, um einen neuen Steinway Flügel für die KWU auszusuchen.

Johannes Kropfitsch, Vorstand der Abteilung Tasteninstrumente berichtet über die Reise mit dem Ziel einen neues Klavier für die Konservatorium Wien Privatuniversität auszusuchen. Dieses steht ab Anfang Dezember im Anton-Dermota-Saal.

Der neue Steinway C 
Ein edles Pferd im Stall der Konservatorium Wien Privatuniversität!

Am 17. November 2009 trafen sich in der Abflughalle des Flughafens Wien Schwechat um 8 Uhr morgens: Christoph Koller (Steinway Austria), Ranko Markovic (Künstlerischer Leiter der Konservatorium Wien Privatuniversität), Dr. Johannes Kropfitsch (Abteilungsvorstand Tasteninstrumente der Konservatorium Wien Privatuniversität), Prof. Roland Batik (Stv. Abteilungsvorstand), Michael Handler (Klaviertechniker) und Prof. Jenö Jakab (Institutsvorstand Tasteninstrumente der Kunstuniversität Graz).

Etwas mehr als eine Stunde später trafen sie in Hamburg ein und fuhren gleich in die Steinway Fabrik, wo sie von Herrn Hans Schalkowsky (Distrikt Sales Manager Europe) empfangen wurden. (Bild 1)
Zur Einstimmung gab es Kaffee und Kuchen. Erörtert wurden Aspekte des Marktes für Klaviere. Bemerkenswert, dass Steinway an der Optimierung der Qualität und Produktion der bestehenden Modelle arbeitet, die Instrumente selbst aber als absolut ausgereift und konkurrenzlos erachtet.
Dann ging es aber zur Sache: 7 Steinway C Flügel standen im großen Salon zur Auswahl bereit: Perfekt vorbereitet! Johannes Kropfitsch spielte eine erste "Runde"… gefolgt von Roland Batik. Unter den aufmerksamen Ohren der Kollegen. Klavier an der Konservatorium Wien Privatuniversität ist immer auch "Chefsache"! Der "neue" wird von Rank Markovic auf Filz und Schlieren geprüft … (Bild 3)
Die "Gestrenge Kommission" nimmt ein time out zur Entscheidungsfindung. Man isst zu Mittag und besichtigt die Produktionswerkstätten. In der Zwischenzeit werden die in die engere Wahl gekommenen Klaviere anders im Raum positioniert, damit die Aspekte der Stellung im Raum ausgeglichen werden können.
Das Herzstück der Produktion ist eine riesige Dampfzwinge (ein "Lockenwickler"), mit der der Rahmen verleimt und gebogen wird. Ungeheure Kräfte sind nötig, um auch nur ein wenig an den Schrauben zu drehen … (Bild 4)
Bei Steinway wird die Anschlagsmechanik strengstens gehütet. Hier durfte man zwar noch fotografieren, aber im Bereich der Herstellung des Resonanzbodens war es verboten!
Dann ging es zur 2. Runde, in die engere Wahl ... und zur Endauswahl. 
Eine strahlende Delegation!!! Schade, dass wir nicht mehrere Klaviere mitnehmen dürfen! (Bild 5)

Da war es wie im Handumdrehen bereits Abend geworden und die Pianisten Gruppe fuhr zurück zum Flughafen. Dank Nebels in Wien kam man um etwa 21 Uhr wieder nach Hause.

Dr. Johannes Kropfitsch
Vorstand der Abteilung Tasteninstrumente                  

 

 


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